Zeekr 9X Ultra AWD, luxuriöses sechssitziges SUV mit Plug-in-Hybridantrieb
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·4 Min. Lesezeit

Zeekr 9X: Luxus-SUV mit 897 PS und 179 km E-Reichweite

Zeekr bringt den 9X Ultra AWD ab Ende 2026 nach Europa. Das Luxus-SUV bietet sechs Sitzplätze, 897 PS, 330 kW Ladeleistung und kostet ab 119.500 Euro.

Kompori Redaktion

Der Zeekr 9X Ultra AWD ist erstmals in Deutschland vorgestellt worden. Das 5,24 Meter lange Luxus-SUV der Geely-Premiummarke bietet sechs Sitzplätze, einen Plug-in-Hybridantrieb mit zwei Elektromotoren und 660 kW Systemleistung. Die Auslieferungen sollen zwischen Dezember 2026 und dem ersten Quartal 2027 beginnen. Der Preis startet bei 119.500 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Zeekr 9X verbindet Elektroantrieb mit Range Extender

Der Zeekr 9X fährt mit zwei Elektromotoren und elektrischem Allradantrieb. Ein Zweiliter-Turbobenziner erzeugt nach dem Range-Extender-Prinzip bei Bedarf Strom für die Batterie. Er treibt die Räder also nicht direkt an. Für den Fahrer soll sich der 9X deshalb unabhängig vom Betriebszustand elektrisch anfühlen: Die Kraft wird ohne klassische Gangwechsel und mit unmittelbarer Reaktion auf das Fahrpedal abgegeben.

Die Systemleistung beträgt 660 kW beziehungsweise 897 PS, das maximale Drehmoment 935 Nm. Damit beschleunigt der 2.900 Kilogramm schwere Sechssitzer in 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 240 km/h. Das Fahrzeug nutzt ein einstufiges Automatikgetriebe.

Die Batterie hat eine Kapazität von 55,1 kWh. Im Fließtext der Quelle nennt Zeekr eine elektrische Reichweite von bis zu 179 Kilometern und eine Gesamtreichweite von bis zu 737 Kilometern. Die beigefügte Datentabelle weist dagegen 197 Kilometer WLTP-Reichweite aus. Diese abweichenden Angaben lassen sich auf Grundlage der Quelle nicht auflösen. Für eine verbindliche Bewertung der elektrischen Reichweite sollten daher die späteren homologierten Fahrzeugdaten herangezogen werden.

Vier Energiemodi steuern das Zusammenspiel von Akku und Generator. So kann Batterieladung für einen späteren Streckenabschnitt reserviert werden. Der Verbrennungsmotor erzeugt dann zuvor elektrische Energie, damit am Ziel möglichst viel Akkukapazität für den elektrischen Betrieb zur Verfügung steht. Für Dienstreisen oder Fahrten in Umweltzonen kann diese Funktion bei der Routenplanung relevant sein.

330 kW Ladeleistung an geeigneten DC-Stationen

Die 900-Volt-Architektur soll Gleichstromladen mit bis zu 330 kW ermöglichen. Nach Herstellerangaben steigt der Ladestand an einer geeigneten DC-Ladesäule in 9,5 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Dieser Wert hängt in der Praxis unter anderem von Temperatur, Ladezustand und der tatsächlich verfügbaren Leistung der Ladestation ab. Die Quelle weist ausdrücklich darauf hin, dass die Angabe unter wechselnden Bedingungen und mit unterschiedlicher Infrastruktur noch zu prüfen ist.

Für das Laden mit Wechselstrom nennt die Datentabelle 6,6 kW. Eine konkrete AC-Ladezeit wird nicht angegeben. Gewerbliche Nutzer sollten bei der Einsatzplanung deshalb zwischen dem schnellen DC-Nachladen unterwegs und dem langsameren Laden am Standort unterscheiden. Welche Voraussetzungen die Ladeinfrastruktur für die maximale Gleichstromleistung erfüllen muss, geht aus der Quelle nicht hervor.

Drei Sitzreihen und umfangreiche Komfortausstattung

Der Radstand beträgt 3,17 Meter. Die Sitzkonfiguration folgt dem Schema 2+2+2: In der zweiten Reihe stehen zwei einzeln einstellbare Sessel statt einer durchgehenden Sitzbank. Die Rückenlehnen lassen sich bis zu 145 Grad neigen. Elektrische Beinauflagen und ein Ruhemodus erweitern das Angebot. Der Zugang zur dritten Reihe erfolgt auf Knopfdruck; bei einem ersten Sitztest wurde dort noch ausreichende Beinfreiheit festgestellt.

Ein herausnehmbares 6-Zoll-OLED-Bedienteil im Fond steuert Sitze, Klima, Licht und Unterhaltung. Für den Kinomodus fährt ein 17-Zoll-OLED-Bildschirm aus dem Dachhimmel. Gleichzeitig schließen Sichtschutzrollos, das Panoramadach wird abgedunkelt und die Ambientebeleuchtung gedimmt. Ein Kühl- und Warmhaltefach hält Getränke oder Snacks laut Quelle zwischen minus 6 und plus 50 Grad bereit. Das Naim-Audiosystem umfasst 32 Lautsprecher und acht Körperschallwandler.

Im Cockpit befinden sich ein 13-Zoll-Instrumentendisplay und zwei 16-Zoll-OLED-Bildschirme. Ein 47-Zoll-Augmented-Reality-Head-up-Display projiziert Navigations- und Fahrinformationen in das Sichtfeld. Augmented Reality bedeutet dabei, dass digitale Hinweise in die reale Sicht nach vorn eingeblendet werden.

Luftfederung, variabler Kofferraum und 2.000 kg Anhängelast

Für Fahrkomfort und Karosseriekontrolle kombiniert Zeekr eine Doppelquerlenkerachse vorn, eine Mehrlenkerachse hinten und eine geschlossene Zweikammer-Luftfederung. Elektronisch geregelte Zweiventildämpfer passen die Abstimmung laufend an. Neben Eco, Komfort und Sport gibt es eine adaptive Einstellung sowie sieben Programme für unterschiedliche Untergründe.

Die Karosserie kann um insgesamt elf Zentimeter in der Höhe verändert werden. Das erlaubt eine abgesenkte Straßenlage oder mehr Bodenfreiheit. Die Funktion erweitert den Einsatzbereich, macht den schweren Luxus-SUV laut Einordnung der Quelle jedoch nicht automatisch zu einem Geländefahrzeug.

Der Kofferraum fasst je nach Konfiguration 677 bis 2.148 Liter. Die Anhängelast beträgt 2.000 Kilogramm. Für Flotten mit regelmäßigem Anhängerbetrieb ist dieser Wert entscheidend; die Quelle bewertet ihn angesichts der Fahrzeuggröße als eher zurückhaltend. Das Leergewicht liegt bei 2.900 Kilogramm. Angaben zur Zuladung sowie zu Breite und Höhe fehlen.

Preis und Ausstattung des Zeekr 9X

Der Zeekr 9X Ultra AWD kostet ab 119.500 Euro. Für die Black Line werden 126.500 Euro verlangt. Luftfederung, Massagefunktionen, Fondbildschirm und Soundsystem gehören bereits zur Serienausstattung. Die geplanten Auslieferungen in Europa sollen zwischen Dezember 2026 und dem ersten Quartal 2027 starten. Nicht genannt werden konkrete Bestellfristen, Händlerstrukturen oder weitere Varianten.

Für private Käufer und Unternehmen sind damit vor allem drei Punkte offen: die endgültig bestätigte WLTP-Reichweite, die reale Ladeleistung unter verschiedenen Bedingungen und die verfügbare Zuladung. Fest steht bereits, dass der Zeekr 9X sechs Personen mit hohem Komfort transportieren, lange Strecken mit Generatorunterstützung bewältigen und zugleich kurze elektrische Fahrten ohne direkten Verbrennerantrieb ermöglichen soll.

Zeekr 9X Ultra AWD, luxuriöses sechssitziges SUV mit Plug-in-Hybridantrieb

Quelle: Auto-Medienportal, Vorstellung Zeekr 9X: Luxusyacht auf Landgang, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/71092. Die Angaben zur elektrischen Reichweite werden in der Quelle widersprüchlich mit 179 beziehungsweise 197 Kilometern genannt. Auto-Medienportal

Zeekr 9X Ultra AWD, luxuriöses sechssitziges SUV mit Plug-in-Hybridantrieb

Zeekr 9X Ultra AWD, luxuriöses sechssitziges SUV mit Plug-in-Hybridantrieb

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Zeekr 9X als sechssitziges Plug-in-Hybrid-Luxus-SUV
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·8 Min. Lesezeit

Zeekr 9X: Luxus-SUV mit Plug-in-Hybrid und 660 kW

Der Zeekr 9X soll als sechssitziges Plug-in-Hybrid-SUV in Europas Luxusklasse antreten. Lothar Schupet erklärt Zielgruppen, Vertriebsstrategie und den Anspruch der Marke.

Kompori Redaktion

Der Zeekr 9X soll als sechssitziges Plug-in-Hybrid-SUV in Europas Luxusklasse antreten. Das 5,24 Meter lange Flaggschiff kombiniert laut Quelle 660 kW Leistung, eine 900-Volt-Architektur und bis zu 179 Kilometer elektrische Reichweite. Im Interview erläutert Zeekr-Europa-Chef Lothar Schupet, welche Kunden das Modell ansprechen soll und wie die Marke in Europa Vertrauen aufbauen will.

Zeekr 9X zielt auf die europäische Luxusklasse

Mit dem 9X positioniert Zeekr ein besonders großes SUV oberhalb der bisherigen Modellpalette. Das Fahrzeug ist sechssitzig und verbindet einen Plug-in-Hybridantrieb mit hoher Systemleistung. Die elektrische Reichweite beträgt bis zu 179 Kilometer. Damit kann der 9X im Alltag kürzere Strecken elektrisch zurücklegen, während der Verbrennungsmotor bei längeren Fahrten zusätzliche Flexibilität ermöglicht. Welche Batteriekapazität, Ladeleistung oder Ladezeit der 9X besitzt, nennt die Quelle nicht.

Zeekr sieht das Fahrzeug im Wettbewerbsumfeld etablierter Luxusmodelle. Als Vergleichsgrößen werden Range Rover, Mercedes-Maybach und Bentley genannt. Der Anspruch richtet sich damit nicht ausschließlich an Käufer klassischer Oberklasse-SUVs von Audi, BMW oder Mercedes. Das Fahrzeug soll auch Kunden erreichen, die bereits besonders teure und leistungsstarke Fahrzeuge besitzen.

„Der 9X ist eine Präsenz“, sagt Lothar Schupet, Zeekr-Europa-Chef. Gemeint ist der auffällige Auftritt des SUV. Die Gestaltung soll Aufmerksamkeit erzeugen und richtet sich nach Schupets Einschätzung an Kunden, die ihr Fahrzeug bewusst als Ausdruck ihres persönlichen Stils einsetzen. Der Zeekr 9X ist damit nicht als zurückhaltendes Transportmittel positioniert, sondern als sichtbares Luxusprodukt.

| Merkmal | Angabe | |---|---:| | Fahrzeug | Zeekr 9X | | Fahrzeugtyp | SUV | | Sitzplätze | 6 | | Länge | 5,24 Meter | | Antrieb | Plug-in-Hybrid | | Leistung | 660 kW | | Architektur | 900 Volt | | Elektrische Reichweite | bis zu 179 Kilometer |

Zwei Zielgruppen für das große SUV

Laut Schupet richtet sich der Zeekr 9X an zwei unterschiedliche Käufergruppen. Zur ersten Gruppe gehören Kunden, die bereits Fahrzeuge der höchsten Luxus- und Leistungsklasse fahren. Als Beispiel nennt Schupet einen Kunden aus Zürich mit einem Maybach, einer G-Klasse und einem McLaren. Dieser Kunde habe den 9X bestellt, weil er das neueste Produkt und die modernste Technik besitzen wolle.

Für diese Käufer steht der Markenname nach Aussage des Zeekr-Managers nicht mehr allein im Mittelpunkt. Entscheidend sei vielmehr, das aktuellste oder technisch fortschrittlichste Fahrzeug zu fahren. Der auffällige Auftritt kann dabei Teil des Nutzungserlebnisses sein. Ein Fahrer kann mit dem Fahrzeug Aufmerksamkeit erzeugen und anderen erklären, welche Eigenschaften der 9X bietet.

Die zweite Zielgruppe ist preissensibler. Sie kann den großen SUV als Erst- oder Zweitwagen in Betracht ziehen und vergleicht besonders genau, welche Ausstattung und Leistung sie für ihr Geld erhält. Zeekr will hier mit einem aus Sicht des Unternehmens günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Ein konkreter Preis für den 9X wird in der Quelle jedoch nicht genannt. Deshalb lässt sich nicht beurteilen, wie groß der Abstand zu den genannten Wettbewerbern tatsächlich ausfällt.

Für private Käufer ist neben Technik und Ausstattung auch die Frage relevant, wie die Marke langfristig wahrgenommen wird. Schupet beschreibt den Aufbau von Vertrauen als zentrale Aufgabe der vergangenen zwei bis drei Jahre. Kunden müssten davon überzeugt sein, dass Zeekr eine Premiummarke sei und das Produktversprechen dauerhaft einlösen könne.

Garantie und Partner sollen Vertrauen schaffen

Zeekr verweist auf eine Garantie von zehn Jahren oder 200.000 Kilometern Laufleistung. Das Versprechen soll nach Angaben Schupets zeigen, wie überzeugt das Unternehmen von seinen Produkten ist. Zugleich soll es die Sorge verringern, ein Fahrzeug einer noch jungen Marke zu kaufen.

Für Gewerbekunden und Flottenverantwortliche ist eine solche Zusage besonders relevant, weil die Gesamtkosten eines Fahrzeugs nicht allein vom Anschaffungspreis abhängen. Garantiebedingungen können Einfluss auf das Risiko ungeplanter Kosten und auf die Kalkulation der Nutzungsdauer haben. Die Quelle nennt allerdings keine weiteren Details zu Umfang, Ausschlüssen oder Übertragbarkeit der Garantie.

Auch der erwartete Restwert wird im Interview angesprochen. Schupet erklärt, Kunden müssten sich darum weniger Sorgen machen, weil die Fahrzeuge auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt seien. Konkrete Restwertprognosen oder Leasingraten enthält die Quelle nicht. Für eine belastbare Fuhrparkentscheidung müssten diese Daten daher gesondert geprüft werden.

Volvo, eine Konzernschwester innerhalb der Geely-Gruppe, habe beim Vertrauensaufbau nach Schupets Darstellung nur eine geringe Rolle gespielt. Zeekr habe sich weitgehend unabhängig entwickelt. Die Verbindung zu Geely kommuniziere das Unternehmen dennoch, um zu verdeutlichen, dass es nicht als kleines Start-up ohne industrielle Grundlage begonnen habe.

Wichtiger seien verlässliche Partner in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Handel und Logistik gewesen. Für Kunden bedeutet das: Die Wahrnehmung einer neuen Automarke hängt nicht allein von den technischen Daten ab. Finanzierung, Auslieferung, Wartung und Betreuung gehören ebenfalls zum Markenerlebnis.

Deutschland startete mit einem B2B-Schwerpunkt

In Deutschland konzentrierte sich Zeekr zunächst auf Geschäftskunden. Nach Angaben Schupets gab es Rahmenverträge mit großen DAX-Unternehmen und eine hohe Nachfrage von Dienstwagenfahrern. Diese Kundengruppe kauft oder least das Fahrzeug jedoch häufig nicht selbst. Die Entscheidung läuft typischerweise über Fuhrparkverantwortliche oder Leasinggesellschaften.

Zeekr wollte deshalb ein Kundenerlebnis schaffen, das für B2B-Kunden mindestens ebenso gut funktioniert wie bei etablierten Herstellern. Dafür richtete das Unternehmen zunächst zehn Probefahrtstandorte bei Servicebetrieben ein. Dieses Vorgehen sollte Dienstwagenfahrern den Zugang zu den Fahrzeugen ermöglichen und gleichzeitig den Aufbau eines Servicenetzes unterstützen.

Inzwischen verfügt Zeekr in Deutschland laut Interview über rund 100 Servicebetriebe. Für Flottenkunden ist diese Infrastruktur ein wichtiger Prüfpunkt. Ein Elektrofahrzeug oder Plug-in-Hybrid kann im Fuhrpark nur zuverlässig eingesetzt werden, wenn Wartung, Reparatur und Betreuung regional erreichbar sind. Die genannte Zahl beschreibt jedoch nicht automatisch ein vollständiges Verkaufs- oder Werkstattangebot an jedem Standort.

Händlernetz ergänzt den Direktvertrieb

Nach einer ersten Phase mit Schwerpunkt auf Geschäftskunden öffnet Zeekr den Vertrieb stärker für Privatkunden. In Deutschland wurden erste Händlerstandorte eröffnet. Das Netz soll schrittweise wachsen. Private Interessenten sollen dort Fahrzeuge ansehen, sich beraten lassen und eine Probefahrt vereinbaren können.

Zeekr gibt den bisherigen Direktvertrieb dabei nicht vollständig auf. Das Unternehmen kombiniert ihn mit stationären Partnern. Diese Struktur soll zwei Anforderungen zusammenführen: Flottenkunden benötigen effiziente Prozesse und verlässliche Betreuung, während Privatkunden häufig einen physischen Kontaktpunkt für Beratung und Probefahrt erwarten.

Für den Zeekr 9X ist diese Entwicklung besonders relevant. Ein 5,24 Meter langes Luxus-SUV lässt sich zwar digital konfigurieren, viele Kaufinteressenten werden jedoch die Größe, Sitzanordnung, Materialqualität und Bedienung vor Ort beurteilen wollen. Ob das Händlernetz zum Marktstart des 9X bereits flächendeckend verfügbar sein wird, geht aus der Quelle nicht hervor.

Zeekr will als Premiummarke wahrgenommen werden

Schupet kritisiert die verbreitete Einordnung von Zeekr als „noch eine chinesische Marke“. Nach seiner Darstellung verfolgt Zeekr eine eigenständige Positionierung als Premiummarke. Das Unternehmen grenzt sich dabei auch von Volvo ab, obwohl beide Marken zur Geely-Gruppe gehören.

Volvo sei psychografisch eher konservativ positioniert, während Zeekr extrovertiertere Kunden ansprechen wolle. Als Unterschiede nennt Schupet ein sportlicheres Design und eine andere Ausrichtung. Zeekr begrenze seine Fahrzeuge beispielsweise nicht grundsätzlich bei 180 km/h. Konkrete Höchstgeschwindigkeiten des 9X werden im Interview allerdings nicht genannt.

Die Marke argumentiert außerdem mit Materialqualität, Verarbeitung und Finish. Nach Schupets Einschätzung liege Zeekr in diesen Punkten inzwischen häufig über etablierten Premiumherstellern. Diese Aussage ist als Einschätzung des Zeekr-Europa-Chefs einzuordnen und wird in der Quelle nicht durch unabhängige Messungen oder Vergleichstests belegt.

Für Käufer bedeutet die Positionierung, dass mehrere Ebenen getrennt betrachtet werden sollten: technische Daten, Ausstattung, Service, Garantie und Markenvertrauen. Der 9X bietet laut Quelle eine umfangreiche Serienausstattung; einzelne Funktionen, die bei anderen Herstellern aufpreispflichtig seien, gehören bei Zeekr zum Serienumfang. Welche Ausstattungsmerkmale das konkret betrifft, wird nicht genannt.

Erfahrungen aus Schweden und den Niederlanden

Zeekr startete zunächst in Schweden und den Niederlanden. Nach Angaben des Unternehmens wurde der 7X dort vor etwa zweieinhalb Jahren eingeführt und ist seit rund eineinhalb Jahren auf dem Markt. Im Jahr 2025 habe Zeekr mit dem 7X im jeweiligen Segment Audi und Mercedes überholt; BMW habe weiterhin vor der Marke gelegen.

Schupet verweist außerdem auf den 7GT. Das Modell sei erst seit drei Monaten auf dem Markt und verkaufe sich inzwischen besser als der 7X, obwohl das Segment kleiner sei. Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf die von Zeekr beschriebenen Märkte und Zeiträume. Die Quelle nennt keine absoluten Verkaufszahlen oder genaue Zulassungsdaten.

Deutschland bewertet Zeekr als größeren und anspruchsvolleren Markt. Für weiteres Wachstum seien ein dichtes Händlernetz und eine stärkere Marktdurchdringung erforderlich. Das Unternehmen strebt nach eigenen Angaben in allen Märkten schrittweise einen Podiumsplatz im jeweiligen Segment an.

Für den 9X lässt sich daraus vor allem ableiten, dass Zeekr nicht nur ein einzelnes Luxusmodell einführen will. Der 9X soll die Markenposition nach oben erweitern, während Servicebetriebe, Händlerstandorte und Erfahrungen mit bestehenden Modellen die Grundlage für das Vertrauen schaffen sollen. Offen bleiben der konkrete Preis, der genaue Marktstart, die Ladeparameter und die vollständige Serienausstattung. Diese Angaben sind für eine Kauf- oder Flottenentscheidung noch erforderlich.

Zeekr 9X als sechssitziges Plug-in-Hybrid-Luxus-SUV
Zeekr 9X.

Quelle: Auto-Medienportal, Interview mit Lothar Schupet, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/71103 Auto-Medienportal

Zeekr 9X als sechssitziges Plug-in-Hybrid-Luxus-SUV

Zeekr 9X.

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Slate Elektro-Pick-up in der US-Ausführung mit offener Ladefläche
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·7 Min. Lesezeit

Slate Elektro-Pick-up: Günstiger US-Truck mit 330 km

Der Slate ist ein kompakter Elektro-Pick-up für den US-Markt. Er kostet ab 24.950 Dollar, bietet 330 Kilometer Reichweite und kann später zum SUV umgebaut werden.

Kompori Redaktion

Der Slate ist ein kompakter Elektro-Pick-up für den US-Markt und startet bei 24.950 Dollar, umgerechnet etwa 21.500 Euro. Das bislang einzige Modell der Marke bietet 330 Kilometer Reichweite nach US-Norm, 1000 Liter Ladevolumen und mehrere Karosserievarianten. Die Auslieferungen beginnen derzeit in den USA.

Slate setzt auf einen günstigen Elektro-Pick-up

Slate positioniert sein erstes Fahrzeug als besonders preisgünstigen Elektro-Pritschenwagen. Nach Angaben aus der Quelle ist der zweisitzige Pick-up nicht nur der günstigste elektrische Pritschenwagen, sondern der günstigste Pick-up überhaupt. Hinter der Marke steht unter anderem Amazon-Gründer Jeff Bezos.

Mit einer Länge von 4,43 Metern, einer Breite von 1,79 Metern und einer Höhe von ebenfalls 1,79 Metern liegt der Slate größenmäßig zwischen Audi Q2 und Audi Q3. Er baut allerdings höher auf als beide genannten Modelle. Trotz seiner kompakten Außenmaße handelt es sich laut Fahrbericht um einen ausgewachsenen Truck und nicht um ein Kleinstfahrzeug.

Das Basismodell trägt die Bezeichnung „Blank Slate“. Es kommt mit grauer Lackierung und dunklen Stahlrädern bewusst schlicht daher. Der Grundpreis des zweisitzigen Pick-ups beträgt 24.950 Dollar. Für 5000 Dollar Aufpreis gibt es die fünfsitzige Steilheckversion Squareback. Eine ebenfalls fünfsitzige Schrägheckvariante kostet weitere 2000 Dollar. Die SUV-Versionen können ab Werk bestellt werden. Alternativ lässt sich ein Pick-up später umbauen.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Fahrzeugtyp | Kompakter Elektro-Pick-up | | Preis als Pick-up | 24.950 Dollar, etwa 21.500 Euro | | Länge | 4,43 Meter | | Breite | 1,79 Meter | | Höhe | 1,79 Meter | | Reichweite | 330 Kilometer nach US-Norm | | Batterie | 65 kWh, LFP-Technik | | Ladeleistung | Bis zu 90 kW | | Ladezeit | 20 auf 80 Prozent in 30 Minuten | | Motorleistung | 135 kW beziehungsweise 184 PS | | Drehmoment | 264 Newtonmeter | | Anhängelast | Bis zu 900 Kilogramm | | Ladefläche | 1000 Liter bis zur Oberkante |

Karosserie und Innenraum lassen sich anpassen

Das Konzept des Slate beschränkt sich nicht auf drei Aufbauformen. Käufer können das Fahrzeug mit unterschiedlichen Farben, Teildekoren und Streifen individualisieren. Auch die Gestaltung von Scheinwerfern und Rückleuchten lässt sich verändern. Hinzu kommen größere Stoßfänger, Kotflügelverbreiterungen, eine außenliegende Reserveradhalterung und Überrollbügel. Camping-Zubehör soll später ebenfalls verfügbar werden.

Die Anpassungen werden nicht während der Fahrzeugproduktion angebracht, sondern erst danach. Dadurch können Besitzer bestimmte Änderungen selbst zu Hause durchführen, sofern sie über das notwendige handwerkliche Geschick verfügen. Das gilt auch für vollständige Farbfolierungen, die für weniger als 500 Dollar angeboten werden sollen. Weitere Anbauteile aus dem Zubehörmarkt sind angekündigt beziehungsweise werden erwartet. Damit kann sich das Erscheinungsbild des Fahrzeugs über die Nutzungsdauer verändern, ohne dass jedes Mal ein neues Fahrzeug erforderlich ist.

Auch der Innenraum folgt diesem Prinzip. Farbige Dekorelemente, optische Aufwertungen und Lautsprechersysteme gehören zu den möglichen Ergänzungen. Der getestete Vorserienwagen war allerdings weitgehend in der Basisausführung unterwegs und besaß lediglich ein Demo-Lautsprechersystem.

Das Cockpit ist funktional und bewusst reduziert. Vor dem Drei-Speichen-Lenkrad befindet sich ein kleiner Bildschirm für den digitalen Tacho. Der linke Lenkstockhebel steuert die Scheibenwischer, der rechte wählt die Fahrstufe. Die Klimaanlage wird über klassische Drehknöpfe bedient. Navigation und Infotainment fehlen vollständig. Deshalb gibt es weder Apple CarPlay noch Android Auto: Der Slate besitzt keinen Bildschirm, auf den diese Anwendungen übertragen werden könnten.

Serienmäßig sind Servolenkung und Klimaanlage vorhanden. Die Fenster werden zunächst über manuelle Kurbeln geöffnet. Elektrische Fensterheber können nachgerüstet werden. Die Türen lassen sich vollständig abnehmen. Das ermöglicht ein offenes Fahrerlebnis und ist in den USA bei Fahrzeugen dieser Art zulässig.

Frunk und Ladefläche bieten viel Stauraum

Unter der Fronthaube befindet sich ein 200 Liter großer Frunk. Ein Wasserablauf erleichtert die Reinigung und kann bei einem Fahrzeug mit offen zugänglichem vorderem Stauraum praktisch sein. Auf der rückwärtigen Ladefläche stehen bis zur Oberkante 1000 Liter Ladevolumen zur Verfügung.

Für Gewerbekunden ist dabei entscheidend, dass der Slate kein klassischer Kastenwagen ist. Die offene Pritsche eignet sich grundsätzlich für Güter, die schnell be- und entladen werden müssen oder nicht zwingend in einem geschlossenen Laderaum transportiert werden. Die Quelle nennt jedoch keine Angaben zur Nutzlast. Auch zur maximalen Stützlast oder zu weiteren Anhängerbedingungen liegen keine Informationen vor. Die Anhängelast beträgt bis zu 900 Kilogramm.

Heckantrieb und 65-kWh-Batterie

Der Elektromotor sitzt an der Hinterachse und überträgt seine Kraft über ein einstufiges Getriebe an die Hinterräder. Die zunächst kommunizierte Leistung von 150 kW beziehungsweise 204 PS wurde auf 135 kW beziehungsweise 184 PS reduziert. Das maximale Drehmoment beträgt 264 Newtonmeter. Der 1836 Kilogramm schwere Pick-up beschleunigt laut Quelle in knapp über acht Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 144 km/h begrenzt.

Die Energie liefert eine 65 kWh große Lithium-Eisenphosphat-Batterie, kurz LFP. Diese Zellchemie wird häufig eingesetzt, wenn Robustheit und ein vergleichsweise unkritischer Umgang mit häufigen Ladezyklen im Vordergrund stehen. Die konkrete Reichweite des Slate beträgt 330 Kilometer nach US-Norm. Werte nach dem europäischen WLTP-Verfahren nennt die Quelle nicht. Ein direkter Vergleich mit europäischen Reichweitenangaben ist deshalb nicht möglich.

Die Batterie kann mit bis zu 90 kW geladen werden. An einem Gleichstrom-Schnelllader dauert der Ladevorgang von 20 auf 80 Prozent exakt 30 Minuten. Für Flotten ist diese Angabe vor allem dann relevant, wenn das Fahrzeug zwischen mehreren Einsätzen nachgeladen werden soll. Die Quelle nennt keine Angaben zur Ladeleistung an Wechselstrom, zur Ladebuchse oder zu einem möglichen bidirektionalen Laden.

Fahrverhalten mit starker Rekuperation

Der Fahrbericht beschreibt die Leistungsentfaltung als nahezu lautlos und mühelos. Wind-, Abroll- und Antriebsgeräusche bleiben bis zum Autobahntempo auf niedrigem Niveau. Die Lenkung vermittelt eine präzise Rückmeldung. Die Bremsen lassen sich linear dosieren; im Alltag übernimmt die Rekuperation einen großen Teil der Verzögerung.

Der Slate verfügt über eine sehr starke Rekuperationsstufe bis zum vollständigen Stillstand. Das Fahrgefühl ähnelt damit einer ausgeprägten Ein-Pedal-Bedienung, wie sie unter anderem vom BMW i3 oder der i-Pedal-Einstellung von Hyundai bekannt ist. Eine manuelle Anpassung der Rekuperationsstärke ist laut Quelle nicht möglich. Für Fahrer bedeutet das eine klare, aber nicht individuell veränderbare Abstimmung.

An der Vorderachse arbeitet eine MacPherson-Konstruktion, hinten kommt eine De-Dion-Achse zum Einsatz. Zusammen mit der serienmäßigen Bereifung in der Größe 245/65 auf 17-Zoll-Rädern erzielt der Pick-up einen guten Federungskomfort. Trotz des kurzen Radstands bleibt das Fahrzeug laut Fahrbericht stabil und zeigt nur geringe vertikale Bewegungen. Die Karosserie neigt sich in Kurven spürbar, bleibt dabei jedoch kontrolliert.

Auf losem Untergrund kann der Hecktriebler leicht zum Übersteuern gebracht werden. Das elektronische Stabilitätsprogramm greift anschließend dosiert ein. Ein Allradantrieb ist derzeit nicht vorgesehen. Auch ein Range Extender mit Verbrennungsmotor gehört nicht zum aktuellen Konzept. Slate bleibt damit beim reinen Batterieantrieb und bietet keine Lösung für Käufer, die zusätzliche Reichweitenreserven durch einen Verbrennungsmotor wünschen.

Was der Slate für Käufer und Flotten bedeutet

Der Slate verbindet einen niedrigen Einstiegspreis mit einem modularen Fahrzeugkonzept. Für private Käufer kann die spätere Umwandlung vom Pick-up zum SUV interessant sein. Gewerbliche Nutzer erhalten eine offene Ladefläche, 900 Kilogramm Anhängelast und einen großen Frunk. Für eine belastbare Flottenentscheidung fehlen allerdings wichtige Angaben, etwa zur Nutzlast, zur Wartung, zur Garantie, zur Ladeinfrastruktur und zum Preis außerhalb der USA.

Auch die Ausstattung ist klar auf Einfachheit ausgerichtet. Wer Navigation, Smartphone-Integration oder umfangreiche Assistenzsysteme erwartet, findet diese Funktionen beim Slate nicht. Für Nutzer, die ein übersichtliches Fahrzeug mit wenigen Bedienelementen suchen, kann dieser Ansatz dagegen den täglichen Betrieb vereinfachen. Die US-Ausführung unterscheidet sich zudem von vielen in Europa angebotenen Fahrzeugen, weil bestimmte Assistenzsysteme dort nicht vorgeschrieben sind und Slate darauf verzichtet.

Die Marke tourt derzeit durch die USA, während die Auslieferungen beginnen. Ob und wann der Slate nach Europa kommt, welchen Preis er dort hätte und ob die beschriebenen Varianten unverändert angeboten würden, geht aus der Quelle nicht hervor. Für europäische Interessenten sind deshalb vorerst vor allem Konzept, Technik und US-Preis relevant – nicht eine bestätigte Markteinführung in Europa.

Slate Elektro-Pick-up in der US-Ausführung mit offener Ladefläche
Slate.

Quelle: Auto-Medienportal, Artikel „Slate greift von unten an“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/71094 Auto-Medienportal

Slate Elektro-Pick-up in der US-Ausführung mit offener Ladefläche

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Jaguar Type 01, vollelektrischer GT mit viertüriger Karosserie
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·2 Min. Lesezeit

Jaguar Type 01: Elektro-GT mit 720 Kilometer Reichweite

Jaguar nennt die finalen Daten des vollelektrischen Type 01: Der viersitzige GT leistet bis zu 757 kW, fährt bis zu 720 Kilometer weit und kostet ab 165.000 Euro.

Kompori Redaktion

Der Jaguar Type 01 ist ein vollelektrischer, viertüriger GT mit vier Sitzplätzen. Jaguar nennt für das neue Elektromodell bis zu 757 kW (1030 PS), 1365 Newtonmeter Drehmoment und eine Reichweite von bis zu 720 Kilometern. Der Produktionsstart erfolgt in Großbritannien; bestellbar soll der GT ab Anfang nächsten Jahres sein.

Jaguar Type 01: Leistung und Aerodynamik

Der Type 01 beschleunigt in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ein dreistufig ausfahrbarer Heckspoiler und ein cW-Wert von 0,23 unterstützen die aerodynamische Auslegung. Der cW-Wert beschreibt den Luftwiderstandsbeiwert: Je niedriger er ausfällt, desto weniger Energie benötigt ein Fahrzeug grundsätzlich für die Fahrt – insbesondere bei höherem Tempo.

350-kW-Laden für 321 Kilometer Reichweite

Die Batterie fasst 118 kWh. An einer DC-Schnellladestation mit 350 kW sollen sich laut Jaguar in 13 Minuten bis zu 321 Kilometer Reichweite nachladen lassen. Für Langstrecken ist damit neben der Gesamtreichweite auch die kurze Ladepause ein zentraler technischer Wert. Konkrete Angaben zur Ladezeit von null auf 100 Prozent nennt die Quelle nicht.

| Merkmal | Angabe | |---|---:| | Leistung | bis zu 757 kW (1030 PS) | | Drehmoment | 1365 Nm | | Batterie | 118 kWh | | Reichweite | bis zu 720 km | | Schnellladen | 350 kW, 321 km in 13 Minuten | | Preis | ab 165.000 Euro |

Innenraum und Marktstart

Im Cockpit sitzen ein 24-Zoll-OLED-Touchscreen und ein zentraler Sieben-Zoll-Touchscreen im Smartphone-Stil. Eine Panoramic-Soundbar über die gesamte Armaturenbrettbreite gehört ebenfalls zur Ausstattung. Für den Type 01 hat Jaguar mehr als 360 Patente angemeldet. Der Preis beginnt bei 165.000 Euro.

Jaguar Type 01, vollelektrischer GT mit viertüriger Karosserie

Quelle: Auto-Medienportal, „Jaguar lässt die Katze aus dem Sack“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/71115 Auto-Medienportal

Jaguar Type 01, vollelektrischer GT mit viertüriger Karosserie

Jaguar Type 01, vollelektrischer GT mit viertüriger Karosserie

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Toyota Sora als Brennstoffzellenbus im Linienverkehr
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·2 Min. Lesezeit

Toyota Sora: Mehr Reichweite trotz weniger Wasserstoff

Toyota stellt die neue Generation des Brennstoffzellenbusses Sora vor. Trotz rund 20 Prozent weniger Wasserstoffspeicher erreicht der Bus mehr als 300 Kilometer Reichweite.

Kompori Redaktion

Mehr als 300 Kilometer pro Tankfüllung

Toyota hat die neue Generation des gemeinsam mit Isuzu entwickelten Brennstoffzellenbusses Sora vorgestellt. Der Toyota Sora fährt trotz einer um rund 20 Prozent verringerten Wasserstoffspeicherkapazität mehr als 300 Kilometer mit einer Tankfüllung. Ein weiterentwickeltes Brennstoffzellensystem und eine leistungsfähige Traktionsbatterie verbessern dafür Effizienz und Reichweite.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Reichweite | mehr als 300 Kilometer | | Reduzierte Wasserstoffspeicherkapazität | rund 20 Prozent | | Betankungszeit | rund zehn Minuten |

Für den Linienbetrieb ausgelegt

Die Wasserstoffbetankung dauert rund zehn Minuten. Das ist für Linienverkehre relevant, weil kurze Standzeiten die tägliche Fahrzeugverfügbarkeit unterstützen. Anders als bei einer Batterieaufladung wird dabei Wasserstoff im Fahrzeug in elektrische Energie für den Antrieb umgewandelt; die Traktionsbatterie unterstützt das Brennstoffzellensystem.

Der Bus besitzt einen stufenlosen Niederflurbereich und kann mit unterschiedlichen Bestuhlungsvarianten für Stadt- und Regionalverkehre ausgestattet werden. Moderne Assistenz- und Sicherheitssysteme richten sich an Fahrer und Fahrgäste.

Wartung und Sicherheit

Die kompakte Integration des Brennstoffzellensystems soll Wartungsarbeiten erleichtern. Ein Notfall-Stopp-System sowie ein Fußgänger- und Fahrradmonitor ergänzen die Sicherheitsausstattung. Toyota hat in den vergangenen sieben Jahren weltweit mehr als 3500 Brennstoffzellensysteme für Busse, Schienenfahrzeuge und stationäre Energieversorgungssysteme bereitgestellt. Angaben zu Preis, Marktstart und konkreter Sitzplatzanzahl nennt die Quelle nicht.

Toyota Sora als Brennstoffzellenbus im Linienverkehr

Quelle: Auto-Medienportal, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/71127 Auto-Medienportal

Toyota Sora als Brennstoffzellenbus im Linienverkehr

Toyota Sora als Brennstoffzellenbus im Linienverkehr

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