ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit
Xpeng X9: Elektro-Van lädt mit bis zu 542 kW Leistung
Der 5,32 Meter lange Xpeng X9 kommt als vollelektrischer Van mit 800-Volt-Technik, bis zu 615 Kilometern Reichweite und Preisen ab 77.600 Euro.
Kompori Redaktion
Der Xpeng X9 ist ein 5,32 Meter langer vollelektrischer Van. Xpeng bietet das Modell als Fronttriebler und als Allradversion an. Eine 800-Volt-Architektur soll beim Laden bis zu 542 kW ermöglichen: Die Batterie soll dadurch in rund zehn Minuten von 20 auf 80 Prozent steigen.
Xpeng X9 mit sieben Sitzen und Komfortausstattung
Die ungewöhnliche 2-2-3-Sitzkonfiguration bietet sieben Plätze. Die beiden Sitze in der mittleren Reihe lassen sich laut Quelle um bis zu 180 Grad neigen und verfügen über eine Massagefunktion. Allradlenkung gehört unabhängig vom gewählten Antrieb zur Ausstattung. Sie kann bei großen Fahrzeugen grundsätzlich das Rangieren und Wendemanöver erleichtern.
Zwei Antriebsvarianten und bis zu 615 Kilometer Reichweite
Der Fronttriebler leistet 235 kW (320 PS) und ist mit zwei Batterieoptionen erhältlich. Die Allradversion kommt auf 370 kW (503 PS). Je nach Ausführung nennt Xpeng eine Reichweite von bis zu 615 Kilometern. Damit sind für Käufer vor allem die konkrete Batterie- und Antriebskombination entscheidend. Die Quelle nennt jedoch keine Einzelreichweiten für die Varianten.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Länge | 5,32 Meter |
| Ladeleistung | bis zu 542 kW |
| Reichweite | bis zu 615 Kilometer |
| Einstiegspreis | 77.600 Euro |
Der Einstiegspreis beträgt 77.600 Euro. Ein konkreter Marktstarttermin sowie Angaben zur Batteriekapazität liegen in der Quelle nicht vor.
Xpeng X9 als vollelektrischer Van mit 800-Volt-Architektur
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ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·3 Min. Lesezeit
Eon nimmt 34 neue Schnellladepunkte in Betrieb
Eon eröffnet vier Schnellladestandorte in Niedersachsen und Bremen. Insgesamt gehen 34 Ladepunkte mit bis zu 400 kW ans Netz – darunter Ladehubs an Supermärkten und an der A1.
Kompori Redaktion
Eon nimmt im Rahmen des Deutschlandnetzes des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) vier neue Schnellladestandorte in Niedersachsen und Bremen in Betrieb. Zusammen bieten die Standorte 34 Ladepunkte mit bis zu 400 kW Ladeleistung. Die neuen Eon-Schnellladepunkte stehen in Neustadt am Rübenberge, Bad Zwischenahn, Schneverdingen und am Rastplatz Mahndorfer Marsch an der A1.
Wo die neuen Eon-Schnellladepunkte stehen
In Neustadt am Rübenberge bei Hannover stehen am Famila-Markt im Gewerbegebiet am Rudolf-Diesel-Ring 30 sechs Ladestationen mit insgesamt zwölf Ladepunkten. Drei Photovoltaikdächer erreichen zusammen 27 kWp Nennleistung. Der erzeugte Strom wird direkt für den Ladebetrieb vor Ort verwendet. Die Lage nahe der B 6 verbindet den Ladestopp mit einem Einkauf.
Der Standort in Schneverdingen liegt am Vogelsang 12 nahe der B 3, ebenfalls auf dem Parkplatz eines Famila-Marktes. Dort stehen acht Schnellladepunkte zur Verfügung. Reisende können das Laden mit einem Einkauf, einem Postbesuch oder einer Kaffeepause verbinden. Ein T-förmiges Element an den Ladesäulen informiert über freie Ladeplätze und den aktuellen Ad-hoc-Preis.
In Bad Zwischenahn befindet sich der Ladehub an der Wiefelsteder Straße 12 beim Landcafé Neumann. Acht Ladepunkte richten sich an den Regional- und Ausflugsverkehr rund um das Bad Zwischenahner Meer. Nach Angaben aus der Meldung ist der Akku dort in knapp einer halben Stunde vollgeladen. Die Ladezeit kann damit mit einer Pause im Café verbunden werden.
Am Rastplatz Mahndorfer Marsch an der A1 in Bremen, nahe der Grenze zu Niedersachsen, betreibt Eon drei überdachte Ladestationen mit jeweils zwei Ladepunkten. Dieser Standort wurde im Auftrag der Autobahn GmbH eingerichtet.
Ladeleistung, Bezahlung und Stellplätze
Alle genannten Ladestationen bieten bis zu 400 kW. Die tatsächlich erreichbare Ladegeschwindigkeit hängt bei Elektroautos unter anderem von der maximalen Ladeleistung des Fahrzeugs, dem Batteriestand und der Batterietemperatur ab. Zur Bezahlung können gängige Ladekarten und Lade-Apps genutzt werden, darunter die Eon-Drive-App. Alternativ ist die Zahlung per Kreditkartenterminal direkt an der Ladesäule möglich.
An Standorten mit mindestens acht Ladepunkten gibt es außerdem einen extralangen Stellplatz. Er ist für elektrische Transporter und Elektroautos mit Anhänger ausgelegt. Damit berücksichtigt Eon neben klassischen Pkw auch gewerbliche Fahrzeuge und Gespanne, deren größere Fahrzeuglänge an Standardstellplätzen problematisch sein kann.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Neue Standorte | 4 |
| Neue Ladepunkte | 34 |
| Maximale Ladeleistung | bis zu 400 kW |
| Photovoltaik in Neustadt | 27 kWp |
| Stromquelle | 100 Prozent erneuerbare Energien |
Digitale Informationen und Einordnung
Wo verfügbar, zeigt ein digitales Informationssystem bereits bei der Anfahrt freie Ladeplätze und den aktuellen Ad-hoc-Preis. Das erleichtert die spontane Nutzung und macht die Kosten vor dem Start des Ladevorgangs sichtbar. Eon gibt zudem an, die Fahrzeuge an den neuen Standorten mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien zu laden.
Die vier Standorte ergänzen das Deutschlandnetz, über das das BMV gemeinsam mit Betreibern 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte an mehr als 1.000 Standorten schaffen will. Dafür sind rund 2,3 Milliarden Euro für Errichtung und Betrieb vorgesehen. Die Standorte entstehen in Städten, ländlichen Regionen und an unbewirtschafteten Autobahnrastanlagen. Weitere Eon-Standorte befinden sich laut Meldung bereits in der Bauphase.
Quelle: Auto-Medienportal, „Eon richtet 34 neue Ladepunkte ein“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70062 (abgerufen als vorgegebene Quelle). Auto-Medienportal
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ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit
VDA: Bis 2035 drohen weitere 125.000 Auto-Arbeitsplätze
Der VDA erwartet bis 2035 den Verlust von weiteren 125.000 Arbeitsplätzen in der deutschen Autoindustrie. Mehr Technologieoffenheit könnte den Abbau teilweise begrenzen.
Kompori Redaktion
VDA erwartet weiteren Beschäftigungsabbau
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet bis 2035 mit dem Verlust weiterer 125.000 Arbeitsplätze in der deutschen Automobilindustrie. Voraussetzung für diese Prognose ist, dass die EU ihre Regulierung nicht technologieoffener gestaltet und sich die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nicht deutlich verbessert. Seit 2019 seien bereits rund 100.000 Stellen weggefallen, teilt der Verband mit.
Welche Antriebe Arbeitsplätze sichern könnten
Nach Einschätzung des VDA könnten Plug-in-Hybride, Range Extender und Verbrennungsmotoren auch nach 2035 zur Beschäftigung beitragen. Das gelte ebenfalls für Motoren, die erneuerbare Kraftstoffe nutzen. Ein Range Extender erzeugt während der Fahrt Strom für den Elektroantrieb und kann dadurch die Batterie ergänzen. Plug-in-Hybride verbinden einen Elektromotor mit einem Verbrennungsmotor und lassen sich extern laden.
Der Verband fordert deshalb Nachbesserungen bei der EU. Brüssels Bekenntnis zur Technologieoffenheit müsse sich in konkreten Maßnahmen zeigen. Weltweit dürften diese Antriebe langfristig weiterhin eine Rolle spielen, argumentiert der VDA.
Folgen der EU-Flottenregulierung
Die CO₂-Flottenregulierung für Pkw und Vans sieht ab 2035 nach Darstellung des VDA vor, dass nur noch batterieelektrische Fahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge neu zugelassen werden dürfen. Allein diese Vorgabe koste Deutschland nach Berechnung des Verbands 50.000 Arbeitsplätze.
| Kennzahl | Angabe |
|---|---:|
| Bereits verlorene Stellen seit 2019 | rund 100.000 |
| Weitere Verluste bis 2035 | 125.000 |
| Verlust durch EU-Flottenregulierung | 50.000 |
Warum Zulieferer besonders betroffen sind
In einer Studie mit Prognos aus dem Jahr 2024 hatte der VDA europaweit bis 2035 rund 190.000 weniger Arbeitsplätze gegenüber 2019 erwartet. Nun kommen nach seiner aktualisierten Einschätzung etwa 35.000 Stellen hinzu. Als Grund nennt der Verband die geringere Komplexität von Elektroautos: Ihre Fertigung benötigt weniger Teile als die Produktion von Verbrennern. Das betrifft besonders Zulieferer.
Der VDA erklärt, der Rückgang habe sich in den vergangenen zwei Jahren beschleunigt. Zugleich entstünden neue Arbeitsplätze für klimaneutrale und digitale Mobilität zunehmend im Ausland. Konkrete Angaben zu einzelnen Unternehmen oder Regionen enthält die Meldung nicht.
Quelle: Auto-Medienportal, Meldung „Beschäftigungsverlust wohl höher als bisher angenommen“, veröffentlicht unter https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70069. Auto-Medienportal
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ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit
Elektroauto und Wohnwagen: Leichte Caravans im Überblick
Elektroauto und Wohnwagen lassen sich kombinieren. Neue Caravans wie der Knaus Yaseo sind leichter, schmaler und teilweise für einen elektrischen Betrieb ohne Gasanlage ausgelegt.
Kompori Redaktion
Elektroauto und Wohnwagen können laut Quelle miteinander kombiniert werden. Dafür entwickeln Caravanhersteller leichtere und aerodynamischere Modelle, während immer mehr Elektroautos ausreichende Anhängelasten bieten. Ein Beispiel ist der Knaus Yaseo, den Knaus als „erster Caravan für E-Mobilität“ bewirbt.
Knaus Yaseo nutzt den Stromspeicher des Zugfahrzeugs
Der Yaseo kommt ohne Gasanlage aus. Stattdessen kann der Caravan bei Bedarf Strom aus der Batterie des Elektroautos nutzen. Damit lassen sich Kühlschrank, Beleuchtung, Heizung und Herd im Wohnbereich elektrisch betreiben. Die kleinere Variante mit zwei Schlafplätzen wiegt 913 Kilogramm. Die größere Ausführung mit bis zu fünf Schlafplätzen bringt 1.193 Kilogramm auf die Waage.
Zudem wurde die Stirnfläche des Yaseo verkleinert. Eine geringere Stirnfläche kann den Luftwiderstand beim Ziehen reduzieren. Für E-Auto-Fahrer ist das relevant, weil ein Wohnwagen den Energiebedarf des Zugfahrzeugs erhöht. Welche Reichweite mit dem Yaseo oder den anderen Caravans möglich ist, nennt die Quelle nicht.
Weitere leichte und schmale Wohnwagen
Auch andere Hersteller setzen auf kompakte Abmessungen und geringes Gewicht. Der Caravelair Alba 400 wiegt 960 Kilogramm, der Adria Avia Lite 660 Kilogramm. Beide Modelle sind mit 2,10 beziehungsweise 2,09 Metern deutlich schmaler als viele Standardwohnwagen. Die Caravan-Studie c.fold von Dethleffs verfolgt ein noch aerodynamischeres Konzept.
| Modell | Gewicht | Breite |
|---|---:|---:|
| Knaus Yaseo, klein | 913 kg | – |
| Knaus Yaseo, groß | 1.193 kg | – |
| Caravelair Alba 400 | 960 kg | 2,10 m |
| Adria Avia Lite | 660 kg | 2,09 m |
Für die Auswahl eines Gespanns müssen E-Auto-Besitzer daher Anhängelast, Caravan-Gewicht und Abmessungen gemeinsam prüfen. Konkrete Angaben zu Preisen, Ladezeiten oder Reichweiten liegen in der Quelle nicht vor.
Quelle: Auto-Medienportal, Artikel 70081, „Immer öfter funktioniert die Kombination“. Auto-Medienportal
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ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·4 Min. Lesezeit
Elektroauto als Zugfahrzeug: Wohnwagen werden leichter
Elektroautos können zunehmend Wohnwagen ziehen. Entscheidend sind Anhängelast, Schnellladeleistung und ein möglichst leichter, aerodynamischer Caravan.
Kompori Redaktion
Der Einsatz eines Elektroautos als Zugfahrzeug für einen Wohnwagen ist inzwischen technisch möglich. Neue E-Modelle bieten Anhängelasten bis 2,5 Tonnen, während Caravanhersteller leichtere und aerodynamischere Wohnwagen entwickeln. Für längere Reisen bleiben jedoch Reichweitenverlust, Ladeplanung und die nutzbare Anhängelast die wichtigsten Entscheidungskriterien.
Welche Elektroautos können Wohnwagen ziehen?
Nahezu jedes neue Elektroauto bietet laut Quelle inzwischen die Option auf eine Anhängerkupplung. Die zulässige Anhängelast unterscheidet sich jedoch deutlich zwischen den Fahrzeugen. Der ab September auf den Markt kommende Elektro-Kleinwagen VW ID Polo darf gebremste Anhänger bis zu einem Gewicht von 1200 Kilogramm ziehen. Seine Stützlast von 75 kg reicht außerdem für einen Fahrradträger auf der Anhängerkupplung.
Ein größeres Elektro-SUV wie der BMW iX kann Anhänger bis 2,5 Tonnen ziehen und bietet 100 Kilo Stützlast. Für die Auswahl eines Zugfahrzeugs sollten Käufer deshalb nicht nur die Fahrzeugklasse betrachten. Entscheidend sind die gebremste Anhängelast, die Stützlast und das tatsächliche Gewicht des Wohnwagens einschließlich Gepäck.
| Fahrzeug oder Caravan | Angegebener Wert |
|---|---:|
| VW ID Polo | 1200 kg Anhängelast |
| VW ID Polo | 75 kg Stützlast |
| BMW iX | 2,5 t Anhängelast |
| BMW iX | 100 kg Stützlast |
| Knaus Yaseo, kleine Variante | 913 kg |
| Knaus Yaseo, größere Variante | 1193 kg |
| Caravelair Alba 400 | 960 kg |
| Adria Avia Lite | 660 kg |
| Dethleffs c.fold, Studie | 1,90 m Breite, 1,65 m Höhe |
Warum sinkt die Reichweite mit Wohnwagen?
Ein Anhänger erhöht den Energiebedarf jedes Zugfahrzeugs. Beim Elektroauto bedeutet das eine geringere Reichweite. Als Faustregel nennt die Quelle: Ein schwerer Caravan kann die Reichweite auf der Autobahn ungefähr halbieren. Wie stark der Verbrauch steigt, hängt vom Gewicht ab, noch stärker wirkt sich jedoch der Luftwiderstand aus. Mit zunehmender Geschwindigkeit wächst sein Einfluss auf den Energiebedarf.
Elektroantriebe bringen im Anhängerbetrieb zugleich technische Vorteile. Sie stellen bereits aus dem Stand hohes Drehmoment bereit und beschleunigen linear sowie ruckfrei. Die Batterie im Unterboden erhöht außerdem das Fahrzeuggewicht und sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt. Dadurch kann ein Elektroauto beim Ziehen eines Bootstrailers, Pferdeanhängers oder Wohnwagens stabil auf der Straße liegen. Das sind allgemeine Eigenschaften elektrischer Fahrzeuge und keine zusätzlichen Angaben zu einem einzelnen Modell.
Laden mit Gespann erfordert mehr Planung
Nicht jede Ladesäule lässt sich mit angekoppeltem Wohnwagen anfahren. Häufig muss der Caravan zunächst abgestellt werden, damit das Auto an die Ladestation gelangt. Das verlängert die Pause und kann auf stark frequentierten Ladeplätzen zusätzlichen Rangieraufwand verursachen.
Entlang der Autobahnen entstehen laut Quelle zunehmend Schnellladeanlagen, an denen sich ein Gespann direkt laden lässt. Für möglichst kurze Ladepausen empfiehlt die Quelle ein Elektroauto mit mindestens 150 kW Gleichstrom-Ladeleistung. Dieser Wert beschreibt die maximale Leistung beim DC-Schnellladen; die tatsächliche Ladegeschwindigkeit hängt zusätzlich vom Fahrzeug, dem Ladezustand und der Ladesäule ab.
Für Flotten- und Urlaubsfahrten bedeutet das: Nicht allein die Reichweite ohne Anhänger ist relevant. In die Planung gehören auch geeignete Ladepunkte, die Zufahrt mit Caravan und die Zeit für mögliche Abkoppelvorgänge. Angaben zu konkreten Ladezeiten nennt die Quelle nicht.
Leichte und schmale Caravans reduzieren den Luftwiderstand
Die Caravanbranche reagiert mit Wohnwagen, die speziell auf elektrische Zugfahrzeuge zugeschnitten sind. Weniger Gewicht lässt sich durch leichtere Materialien und eine reduzierte Ausstattung erreichen. Einige Modelle verzichten auf eine Gasanlage und nutzen stattdessen den Stromspeicher des Elektroautos für Kühlschrank, Beleuchtung, Heizung oder Herd im Wohnbereich.
Knaus bietet mit dem Yaseo ein solches Konzept an und bewirbt ihn als „erster Caravan für E-Mobilität“. Der Hersteller verkleinert die Stirnfläche. Das Gewicht beträgt je nach Variante 913 Kilogramm beim kleineren Modell mit zwei Schlafplätzen oder 1193 Kilogramm bei der größeren Version mit bis zu fünf Schlafplätzen.
Auch der Caravelair Alba 400 mit 960 Kilogramm und der Adria Avia Lite mit 660 Kilogramm sind vergleichsweise leicht. Ihre Breite beträgt 2,10 beziehungsweise 2,09 Meter. Damit sind sie schmaler als viele Standardwohnwagen mit 2,30 oder 2,50 Metern Breite.
Dethleffs c.fold: flach unterwegs, größer im Stand
Noch stärker auf Aerodynamik setzt die Studie Dethleffs c.fold. Der deutsche Hersteller zeigte sie Anfang des Jahres. Der Caravan ist 1,90 Meter breit und im fahrbereiten Zustand 1,65 Meter hoch. Das Dach lässt sich per Knopfdruck ausfahren oder absenken. Während der Fahrt bleibt der Aufbau flach; im Stand schafft eine einklappbare Möblierung zusätzlichen Wohnraum.
Dethleffs schätzt, dass die Faltmechanik die Reichweite des Zugfahrzeugs gegenüber einem herkömmlichen Caravan erheblich steigern kann. Eine konkrete Reichweitenangabe enthält die Quelle nicht. Auch die technischen Daten der Studie sind nicht mit denen eines Serienmodells gleichzusetzen.
Neue Akkuvarianten mit höherer Energiespeicherung, effizientere Antriebe und Rekuperationssysteme für das höhere Gespanngewicht können den Anhängerbetrieb künftig weiter erleichtern. Für eine konkrete Kaufentscheidung bleiben jedoch die bestätigten Werte von Auto und Caravan maßgeblich: Anhängelast, Stützlast, Gewicht, Abmessungen, DC-Ladeleistung und die tatsächliche Infrastruktur entlang der Strecke.
Ein Elektroauto als Zugfahrzeug für den Wohnwagen – das funktioniert dank Fortschritten auf beiden Seiten immer häufiger und besser (hier ein Kia EV 6 mit einem Knaus Yaseo 500 DK).
Quelle: Auto-Medienportal, „Elektroauto und Wohnwagen kommen sich näher“, Artikel 70082. Auto-Medienportal
Ein Elektroauto als Zugfahrzeug für den Wohnwagen – das funktioniert dank Fortschritten auf beiden Seiten immer häufiger und besser (hier ein Kia EV 6 mit einem Knaus Yaseo 500 DK).