Dodge Charger Daytona als Testfahrzeug für Stellantis-Festkörperzellen
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·1 Min. Lesezeit

Stellantis testet Festkörperbatterie im Dodge Charger

Stellantis erprobt erstmals Festkörperzellen von Factorial in einem Dodge Charger Daytona. Das Fahrzeug testet Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit im Straßenbetrieb.

Kompori Redaktion

Stellantis testet erstmals Festkörperzellen in einem eigenen Fahrzeug. Dafür wurden Batteriezellen des Partners Factorial in einen Dodge Charger Daytona eingebaut. Das Entwicklungsfahrzeug soll nun im Straßenverkehr Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Technologie prüfen.

Festkörperbatterie erreicht 375 Wh/kg

Die Factorial-Zellen bieten laut Quelle eine Energiedichte von 375 Wattstunden pro Kilogramm. Eine hohe Energiedichte kann bei gleicher Batteriemasse mehr gespeicherte Energie ermöglichen. Für Elektrofahrzeuge ist das vor allem im Hinblick auf Gewicht und Reichweite relevant. Konkrete Angaben zur Reichweite oder zur Gesamtkapazität des Dodge Charger Daytona macht die Quelle nicht.

Laden von 15 auf 90 Prozent in etwa 18 Minuten

Factorial gibt für die Zellen eine Ladezeit von etwa 18 Minuten an, um den Ladezustand von 15 auf 90 Prozent zu erhöhen. Die tatsächliche Ladeleistung des Testfahrzeugs wird nicht genannt. Festkörperzellen ersetzen den flüssigen Elektrolyten herkömmlicher Batterien durch einen festen. Das kann Sicherheits- und Temperaturvorteile ermöglichen; im Stellantis-Test soll die Beständigkeit bei Hitze und Kälte überprüft werden.

Für Flotten- und Gewerbekunden sind damit zunächst technische Erkenntnisse wichtiger als konkrete Kaufdaten: Preis, Marktstart, Reichweite und Serienverfügbarkeit des Dodge Charger Daytona mit dieser Batterie bleiben offen.

Quelle: Auto-Medienportal, „Stellantis erprobt Festkörperbatterie in einem Dodge“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70279 Auto-Medienportal

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Peugeot E-208 GTi als elektrischer Sport-Kleinwagen
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

Peugeot E-208 GTi: 281 PS und 374 Kilometer Reichweite

Peugeot hat in Le Mans die Serienversion des E-208 GTi vorgestellt. Der elektrische Kleinwagen leistet 207 kW, beschleunigt in 5,5 Sekunden auf 100 km/h und kostet ab 44.900 Euro.

Kompori Redaktion

Peugeot hat die Serienversion des E-208 GTi in Le Mans vor dem 24-Stunden-Rennen präsentiert. Der elektrische Kleinwagen folgt auf ein Konzeptfahrzeug aus dem Vorjahr und greift optisch sowie technisch Elemente des legendären 205 GTI auf. Der Peugeot E-208 GTi leistet 207 kW (281 PS), erreicht 345 Newtonmeter Drehmoment und kostet ab 44.900 Euro.

Peugeot E-208 GTi: Fahrleistungen und Antrieb

Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert der E-208 GTi in 5,5 Sekunden. Für die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h nennt Peugeot 3,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 180 km/h begrenzt. Das Leistungsgewicht beträgt 5,5 Kilogramm pro PS und wird als bestes Leistungsgewicht im Segment angegeben.

| Kennzahl | Wert | |---|---:| | Leistung | 207 kW (281 PS) | | Drehmoment | 345 Nm | | 0–100 km/h | 5,5 Sekunden | | Höchstgeschwindigkeit | 180 km/h | | Normreichweite | bis zu 374 km | | Ladeleistung | bis zu 100 kW | | Grundpreis | 44.900 Euro |

Fahrwerk für sportliche Einsätze

Die Karosserie liegt 2,5 Zentimeter tiefer. Die Spur ist vorn um 5,6 und hinten um 2,8 Zentimeter verbreitert. Ein zusätzlicher Stabilisator unterstützt Balance und Kurvenverhalten. Ein mechanisches Sperrdifferenzial verteilt die Antriebskraft auch bei geringer Bodenhaftung. Spezielle Federn, exklusive Dämpfer mit hydraulischen Anschlagpuffern und eine speziell kalibrierte Lenkung ergänzen die Abstimmung. Im Sportmodus des ESP wird auch die Rekuperation deaktiviert.

Reichweite, Laden und Gestaltung

Die Normreichweite beträgt laut Peugeot bis zu 374 Kilometer. Die Batterie kann mit bis zu 100 kW nachgeladen werden. Angaben zur Ladezeit nennt die Quelle nicht.

Sieben Karosseriefarben orientieren sich am historischen Vorbild. Rote Exterieurdetails sowie ein schwarz-roter Innenraum greifen das Design des 205 GTI auf. Zur Ausstattung gehören integrierte Kopfstützen, ein Lenkrad mit perforiertem Leder und Alcantara.

Peugeot E-208 GTi als elektrischer Sport-Kleinwagen

Quelle: Auto-Medienportal, Artikel „Peugeot hat wieder einen GTi“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70285 Auto-Medienportal

Peugeot E-208 GTi als elektrischer Sport-Kleinwagen

Peugeot E-208 GTi als elektrischer Sport-Kleinwagen

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Leapmotor B05 als kompakter Elektro-SUV mit Heckantrieb
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·3 Min. Lesezeit

Leapmotor B05: Elektro-SUV startet bei 27.900 Euro

Der Leapmotor B05 startet in Europa bei 27.900 Euro. Je nach Akku sind bis zu 482 Kilometer Reichweite möglich. Der kompakte Elektro-SUV bietet 160 kW, Heckantrieb und kurze Ladezeiten.

Kompori Redaktion

Der Leapmotor B05 ist ein neuer kompakter Elektro-SUV des chinesischen Herstellers Leapmotor, der mit Stellantis zusammenarbeitet. Das Modell startet bei 27.900 Euro. Mit dem größeren Akku erreicht der Hecktriebler bis zu 482 Kilometer nach WLTP und kostet 31.900 Euro. Damit positioniert Leapmotor den B05 preislich unter vielen europäischen Wettbewerbern.

Zwei Akkus und bis zu 482 Kilometer Reichweite

Die Basisversion nutzt eine Batterie mit 56,2 kWh und kommt auf 401 Kilometer Reichweite. Für 31.900 Euro ist eine Variante mit 67,1 kWh erhältlich. Diese Ausführung schafft maximal 482 Kilometer nach WLTP. Die Reichweitenwerte sind für private Käufer ebenso relevant wie für Flotten, weil sie die mögliche Einsatzplanung zwischen Ladepunkten bestimmen. Zur Ladeleistung nennt die Quelle keinen separaten Wert. Bekannt ist jedoch, dass der Akku an einer Schnellladesäule in 17 Minuten von 30 auf 80 Prozent geladen wird.

| Merkmal | Leapmotor B05 | |---|---| | Antrieb | Elektromotor, Heckantrieb | | Leistung | 160 kW / 218 PS | | Batterievarianten | 56,2 kWh und 67,1 kWh | | Reichweite | 401 km oder 482 km (WLTP) | | Höchstgeschwindigkeit | 170 km/h | | Beschleunigung | 0–100 km/h in 6,7 Sekunden | | Preis | ab 27.900 Euro; Testversion 31.900 Euro |

Komfortorientiertes Fahrwerk für Europa

Der 4,43 Meter lange B05 trägt ein glattes, aerodynamisch geprägtes Design mit rahmenlosen Türen, verdeckten Türgriffen und der markentypischen Lichtsignatur. Der Luftwiderstandsbeiwert beträgt 0,26. Ein Panorama-Glasdach soll mehr Licht in den Innenraum bringen. Die ovalen Öffnungen unterhalb der Windschutzscheibe sind für Accessoires vorgesehen. Solche Zubehörteile gibt es zunächst in China; später sollen sie auch europäischen Kunden angeboten werden.

Leapmotor entwickelte das Fahrwerk gemeinsam mit Stellantis-Experten. Die Abstimmung erfolgte im italienischen Testzentrum Balocco. Zum Fahrwerk gehören vorne eine McPherson-Achse und hinten eine Mehrlenkerachse. Bei der ersten Fahrt zeigte sich der B05 fahrstabil und komfortbetont. Unebene Straßen werden weitgehend ausgefiltert, während Querrillen stärker auffallen. Gegenüber anderen Leapmotor-Modellen wurde außerdem die Lenkung verbessert.

160 kW, drei Rekuperationsstufen und viele Assistenten

Der Elektromotor der größeren Akkuversion leistet 160 kW beziehungsweise 218 PS und stellt maximal 240 Nm Drehmoment bereit. Der rund 1,8 Tonnen schwere B05 beschleunigt mit Launch Control in 6,7 Sekunden auf 100 km/h. Bei 170 km/h endet der Vortrieb. Der angegebene WLTP-Verbrauch liegt bei 15,9 kWh je 100 Kilometer. Während der Testfahrt wurden zwischen 12,8 und 15,5 kWh registriert. Drei Rekuperationseinstellungen können dabei helfen, beim Verzögern Energie zurückzugewinnen. Rekuperation bezeichnet die Umwandlung von Bewegungsenergie in elektrische Energie beim Verzögern.

Zur Ausstattung gehören 21 elektronische Assistenzsysteme, die von 14 Sensoren und Kameras unterstützt werden. Sie erzeugen teilweise akustische Warnmeldungen. Sieben Airbags dienen der passiven Sicherheit. Im Innenraum kombiniert Leapmotor ein 8,8-Zoll-Instrumentendisplay mit einem zentralen 14,6-Zoll-Bildschirm. Eine analoge Schalterleiste für häufige Einstellungen fehlt. Materialien und Verarbeitung wurden im Fahrbericht als wertig beschrieben.

Sportliche Ultra-Version angekündigt

Auf der Auto China in Peking zeigte Leapmotor außerdem die Variante B05 Ultra. Sie ist mit 4,49 Metern geringfügig länger und optisch sowie innen dezent verändert. Der Heckmotor leistet dort 180 kW beziehungsweise 245 PS, das maximale Drehmoment beträgt 320 Nm. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h soll 5,9 Sekunden dauern. Ob und wann die Ultra-Version nach Europa kommt, ist laut Quelle noch nicht endgültig bestätigt.

Für Käufer sind damit vor allem Preis, Akkuwahl und Schnellladezeit bekannt. Angaben etwa zu Kofferraumvolumen, Anhängelast, genauer Ladeleistung oder Marktstart fehlen. Der B05 ist laut Quelle bei mehr als 150 Händlern der Marke erhältlich.

Leapmotor B05 als kompakter Elektro-SUV mit Heckantrieb

Quelle: Auto-Medienportal, Fahrbericht Leapmotor B05: Noch ein Preisbrecher, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70288 Auto-Medienportal

Leapmotor B05 als kompakter Elektro-SUV mit Heckantrieb

Leapmotor B05 als kompakter Elektro-SUV mit Heckantrieb

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BYD Dolphin G DM-i als kompakter Plug-in-Hybrid-Kleinwagen
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·7 Min. Lesezeit

BYD Dolphin G DM-i: Plug-in-Hybrid im Kleinwagen

Der BYD Dolphin G DM-i verbindet 105 Kilometer elektrische Reichweite mit einem Benziner und mehr als 1.000 Kilometern Gesamtreichweite. Preise, Technik und Praxiseindruck im Überblick.

Kompori Redaktion

Der BYD Dolphin G DM-i ist ein 4,16 Meter langer Kleinwagen mit Plug-in-Hybridantrieb. BYD führt damit erstmals einen Teilzeitstromer in dieser Fahrzeugklasse ein. Je nach Version fährt der Fünftürer bis zu 105 Kilometer elektrisch; insgesamt sollen mehr als 1.000 Kilometer möglich sein. Der Marktstart schafft damit eine Alternative für Käufer, die zwischen Elektroauto und Verbrenner schwanken.

BYD Dolphin G DM-i kombiniert Elektromotor und Benziner

Im Mittelpunkt steht BYDs DM-i-Technik, die bereits aus dem Atto 2 bekannt ist. An der Vorderachse arbeitet ein Elektromotor mit 120 kW beziehungsweise 163 PS. Unterstützt wird er von einem 1,5-Liter-Benziner mit 95 PS beziehungsweise 70 kW. Der Verbrennungsmotor arbeitet überwiegend als Generator und erzeugt damit Strom für den elektrischen Antrieb. Nur bei höherem Leistungsbedarf wird er zusätzlich direkt in den Vortrieb einbezogen.

Die höheren Ausstattungsversionen verfügen über eine 18,3-kWh-Batterie. Damit nennt BYD eine elektrische Reichweite von bis zu 105 Kilometern. Für den Alltag ist diese Angabe vor allem dann relevant, wenn regelmäßig geladen werden kann: Pendelstrecken, Stadtfahrten und viele lokale Gewerbefahrten lassen sich damit grundsätzlich elektrisch abdecken. Für längere Strecken übernimmt der Benziner die Reichweitenreserve. Die Quelle nennt keine Ladeleistung und keine Ladezeit.

Die Systemleistung des getesteten Dolphin G DM-i Sport beträgt 156 kW, entsprechend 212 PS. Das maximale Systemdrehmoment liegt bei 210 Nm. Der Fronttriebler wird von einem Automatikgetriebe übertragen und erreicht bis zu 180 km/h. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h gibt BYD 8,3 Sekunden an. Dieser Wert wirkt im Fahrbetrieb plausibel: Der Elektromotor reagiert unmittelbar und bringt den Wagen zügig aus Kreuzungen oder auf Einfädelspuren.

| Merkmal | BYD Dolphin G DM-i Sport | |---|---:| | Länge x Breite x Höhe | 4,16 x 1,83 x 1,58 m | | Radstand | 2,61 m | | Systemleistung | 156 kW / 212 PS | | Batterie | 18,3 kWh | | Elektrische Reichweite | bis zu 105 km | | Höchstgeschwindigkeit | 180 km/h | | 0–100 km/h | 8,3 Sekunden | | Kofferraum | 425 bis 1.225 Liter | | Preis | ab 34.490 Euro |

Alltagstauglichkeit: viel Kofferraum im Kleinwagenformat

Der Dolphin G DM-i orientiert sich bei den Abmessungen an klassischen Kleinwagen wie Polo, Corsa oder Clio. Das Design ist europäisch zurückhaltend: Die Front trägt schmale LED-Scheinwerfer, eine breite schwarze Spange und integrierte Lufteinlässe. Gegenüber dem Elektro-Dolphin fällt die Motorhaube stärker ab. Kurze Überhänge, eine ausgeprägte Schulterlinie, halbversenkte Türgriffe und eine abgedunkelte C-Säule prägen die Seitenansicht. Je nach Ausstattung rollt der BYD auf 16- oder 18-Zoll-Rädern. Ein durchgehendes Leuchtenband verbindet die Heckpartien.

Vorn bietet der Innenraum auch groß gewachsenen Personen ausreichend Platz. Im Fond ist die Rückbank nicht besonders großzügig, bleibt für die Fahrzeugklasse aber akzeptabel. Ein wesentlicher praktischer Vorteil liegt im Gepäckraum: Das Standardvolumen beträgt 425 Liter. Unter dem Ladeboden stehen weitere 45 Liter zur Verfügung. Werden die Rücksitzlehnen umgelegt, wächst das Ladevolumen auf bis zu 1.225 Liter. Für einen kompakten Fünftürer ist das insbesondere für private Alltagsfahrten sowie kleinere Transportaufgaben im Gewerbe relevant.

Das Cockpit ist übersichtlich gestaltet. Vor dem Fahrer sitzt ein 8,8 Zoll großes Instrumentendisplay. Der zentrale Touchscreen misst abhängig von der Version 10,1 oder 12,8 Zoll. Viele Funktionen bündelt BYD im Bildschirm und ergänzt ihn durch eine Shortcut-Leiste. Für wichtige Einstellungen wie Start, Frontscheibenbelüftung, Fahrmodi sowie den Wechsel zwischen Elektro- und Hybridbetrieb bleiben physische Tasten und Kippschalter vorhanden. Auch das Lenkrad nutzt klassische Knöpfe anstelle von Touchflächen.

Die Materialien entsprechen überwiegend dem Klassenstandard und enthalten viel Hartplastik. Verarbeitung und Anmutung wirken insgesamt stimmig, einzelne Lüftungsregler erscheinen jedoch filigran. In der Topversion ist ein Head-up-Display erhältlich. Es stellt Informationen groß und klar dar und gehört in einem Kleinwagen zu den auffällig umfangreichen Komfortmerkmalen.

Fahrwerk und Bedienung zeigen unterschiedliche Stärken

Der BYD Dolphin G DM-i fährt mit einer eher straffen Fahrwerksabstimmung. Auf guten Straßen sorgt das für ein stabiles und verbindliches Fahrgefühl. Die Lenkung spricht ordentlich an, der Wagen bleibt auch bei höherem Tempo sauber auf Kurs. Das vermittelt mehr Rückmeldung, als es bei Kleinwagen häufig der Fall ist.

Auf schlechten Straßen kehrt sich dieser Eindruck teilweise um. Querfugen, harte Kanten und grobe Unebenheiten dringen deutlich in den Innenraum durch. Auf Nebenstraßen wirkt der BYD deshalb unnachgiebig. Die Sitze sind ausreichend gepolstert und grundsätzlich für längere Fahrten geeignet, bieten in Kurven aber wenig Seitenhalt. Damit passen Sitzkomfort und straffe Fahrwerksauslegung nicht vollständig zusammen.

Der Antrieb arbeitet im Stadtverkehr besonders passend zum Fahrzeugkonzept. Der Dolphin G DM-i fährt zunächst elektrisch an, leise und spontan. Der Benziner bleibt meist im Hintergrund, solange er hauptsächlich als Generator arbeitet. Bei stärkerem Leistungsabruf oder auf der Autobahn wird der Verbrennungsmotor deutlich hörbarer, bleibt aber laut Fahrbericht nicht unangenehm. Ab etwa 100 km/h nehmen außerdem Windgeräusche zu, besonders im Bereich des großen Glasdachs.

Verbesserungspotenzial gibt es bei Rekuperation und Bremse. Selbst die stärkere Rekuperationsstufe verzögert beim Lupfen des Fahrpedals nur schwach. Wer im Stadtverkehr ein deutliches Einpedalfahrgefühl erwartet, erhält eher eine leichte Verzögerung. Zudem wirkt das Bremspedal beim Übergang von elektrischer zu mechanischer Verzögerung nicht ganz präzise. Das ist kein gravierender Mangel, fällt bei einem elektrifizierten Fahrzeug aber stärker auf.

Verbrauch und Reichweite hängen vom Ladeverhalten ab

Für die Sport-Version nennt die Datenübersicht einen WLTP-Stromverbrauch von 16 kWh sowie einen WLTP-Durchschnittsverbrauch von 1,4 Litern. Der Fahrbericht bewertet den Strombedarf im elektrischen Betrieb als alltagstauglich und den Benzinverbrauch im Hybridmodus als plausibel niedrig. Die tatsächlichen Vorteile des Plug-in-Hybridkonzepts setzen jedoch regelmäßiges Laden voraus.

Das ist für private Nutzer, Unternehmen und Flottenmanager ein entscheidendes Kriterium. Wer das Fahrzeug am Stellplatz, am Firmenstandort oder an einem geeigneten Ladepunkt anschließen kann, nutzt die elektrische Reichweite von bis zu 105 Kilometern häufiger. Ohne regelmäßiges Laden bleibt ein Fahrzeug mit zusätzlicher elektrischer und konventioneller Antriebstechnik. Für eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung müssen deshalb Fahrprofil, tägliche Strecken und vorhandene Ladeinfrastruktur zusammen betrachtet werden. Zur Ladeleistung und zur Dauer eines Ladevorgangs macht die Quelle keine Angaben.

Vier Ausstattungslinien und ein variabler Preis

Der Einstieg erfolgt mit der Ausstattung Active für 28.990 Euro. BYD beschreibt die Serienausstattung als umfangreich. Die mittlere Version Boost kostet 31.990 Euro und erhält den größeren Akku, mit dem bis zu 105 Kilometer elektrische Reichweite möglich sind, sowie zusätzliche Komfortdetails. Darüber rangieren Comfort für 33.490 Euro und Sport für 34.490 Euro. Die Sport-Version setzt laut Fahrbericht vor allem auf eine optische Schärfung und bietet gegenüber den darunterliegenden Varianten keinen technischen Mehrwert.

Zusätzlich gewährt BYD nach dem in der Quelle genannten Stand einen Herstellerbonus von 5.500 Euro. Eine staatliche Förderung von bis zu 4.500 Euro wird ebenfalls als mögliche Abzugssumme genannt. Im günstigsten Fall könnte sich der rechnerische Einstiegspreis dadurch auf 18.990 Euro reduzieren. Ob die Voraussetzungen für eine staatliche Förderung erfüllt sind, hängt von den jeweils geltenden Bedingungen ab und muss vor dem Kauf geprüft werden. Der Artikel nennt keine verbindlichen Angaben zur Förderfähigkeit einzelner Varianten.

Für Interessenten ist deshalb die Ausstattungslinie ebenso wichtig wie der Listenpreis. Wer hauptsächlich elektrisch fahren möchte, muss den größeren Akku der Boost-Version beziehungsweise höherer Varianten berücksichtigen. Wer den zusätzlichen Komfort oder die sportlichere Optik nicht benötigt, kann die Mehrkosten der oberen Linien anders bewerten. Für Flotten gilt zusätzlich: Der Nutzen der elektrischen Reichweite entsteht nur, wenn die Fahrzeuge im täglichen Betrieb tatsächlich geladen werden.

Für wen eignet sich der BYD Dolphin G DM-i?

Der Kleinwagen richtet sich an Menschen, die elektrische Kurzstrecken mit einer klassischen Langstreckenreserve verbinden möchten. Die Kombination aus kompakter Außenlänge, 425 Litern Kofferraum und bis zu 1.225 Litern bei umgelegten Rücksitzen spricht für den Alltagseinsatz. Die elektrische Reichweite kann für Stadt- und Pendelstrecken relevant sein, während der Benziner lange Fahrten ohne ausschließliche Abhängigkeit von Ladestopps ermöglicht.

Für Gewerbekunden ist vor allem das Einsatzprofil entscheidend. Der Dolphin G DM-i kann interessant sein, wenn ein Fahrzeug regelmäßig auf kurzen Strecken unterwegs ist, aber gelegentlich längere Distanzen zurücklegen muss. Die maximale Zuladung des Sport-Modells beträgt 485 Kilogramm bei einem EU-Leergewicht von mindestens 1.555 Kilogramm. Für schwere gewerbliche Lasten ist diese Kleinwagenzuladung entsprechend ein zu prüfender Grenzwert.

Der BYD Dolphin G DM-i verbindet damit elektrische Alltagstauglichkeit, Benzinreserve und Kleinwagenabmessungen. Feststehen laut Quelle die technischen Daten, Ausstattungen und Preise; offen bleiben unter anderem Ladeleistung und Ladezeit. Vor einer Entscheidung sollten Käufer daher insbesondere das eigene Fahrprofil, die Lademöglichkeit und den tatsächlichen Förderanspruch prüfen.

BYD Dolphin G DM-i als kompakter Plug-in-Hybrid-Kleinwagen

Grundlage ist der Fahrbericht „Fahrbericht BYD Dolphin G DM-i: Kleinwagen-Konkurrent mit Kabelanschluss“ vom Auto-Medienportal, Quelle: https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70295 Auto-Medienportal

BYD Dolphin G DM-i als kompakter Plug-in-Hybrid-Kleinwagen

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E-Auto-Besitzer offen für dynamische Stromtarife

Eine Eon-Umfrage zeigt: 66 Prozent der Hauseigentümer mit Elektroauto können sich einen dynamischen Tarif oder einen Festpreis mit flexiblem Zusatzservice vorstellen.

Kompori Redaktion

E-Auto-Halter zeigen die größte Wechselbereitschaft

Hauseigentümer mit Elektroauto, Wärmepumpe oder Solaranlage interessieren sich zunehmend für neue Stromtarife. Laut einer Umfrage von Eon können sich 60 Prozent einen dynamischen Tarif oder einen Festpreistarif mit flexiblem Zusatzservice vorstellen. Bei Besitzern eines Elektroautos liegt der Anteil mit 66 Prozent am höchsten.

Von den E-Auto-Haltern bevorzugen 34 Prozent einen Festpreistarif mit flexiblem Zusatzservice. 32 Prozent können sich einen dynamischen Tarif vorstellen. Für Flotten- und Privatnutzer ist dabei entscheidend, dass Ladevorgänge zeitlich verschoben werden können.

So unterscheiden sich die Tarifmodelle

Ein dynamischer Stromtarif orientiert sich an den Börsenpreisen. Der Preis pro Kilowattstunde kann sich deshalb alle 15 Minuten ändern. Verbraucher tragen damit grundsätzlich das Risiko steigender Marktpreise, können aber von günstigen Zeitfenstern profitieren.

Beim Festpreistarif mit flexiblem Zusatzservice bleibt der Arbeitspreis fest. Zusätzlich erhalten Kunden einen Bonus, der die Stromrechnung senkt. Das Börsenpreisrisiko liegt bei diesem Modell beim Energieversorger. In beiden Fällen können Elektroautos, Wärmepumpen und Batteriespeicher bevorzugt bei niedriger Energienachfrage gesteuert werden.

Voraussetzung für diese automatische Verschiebung sind eine intelligente Steuerung und ein Smart Meter. Ein Smart Meter erfasst den Stromverbrauch digital und ermöglicht die zeitabhängige Steuerung von Geräten. Die Quelle nennt keine konkreten Bonusbeträge, Tarifpreise oder Anforderungen einzelner Anbieter.

Auch geplante Anschaffungen erhöhen das Interesse

Rund 60 Prozent der Haushalte ohne bisherige Energielösung, die eine Anschaffung planen, sind ebenfalls offen für moderne Tarife. Bei den geplanten Elektroautos liegt die Wechselbereitschaft bei 65 Prozent. Davon entfallen 42 Prozent auf Festpreistarife mit flexiblem Zusatzservice und 23 Prozent auf dynamische Tarife.

| Energielösung | Bereits vorhanden | Anschaffung geplant | |---|---:|---:| | Solaranlage | 37 Prozent | 40 Prozent | | Elektroauto | 22 Prozent | 20 Prozent | | Wärmepumpe | 25 Prozent | 15 Prozent |

Im Vergleich zu 2025 stiegen die Anteile bei vorhandenen Elektroautos von 17 auf 22 Prozent und bei Wärmepumpen von 18 auf 25 Prozent. Der Anteil der Solaranlagen wuchs von 34 auf 37 Prozent. Bei geplanten Anschaffungen legten Photovoltaikanlagen von 38 auf 40 Prozent, Elektrofahrzeuge von 15 auf 20 Prozent und Wärmepumpen von 12 auf 15 Prozent zu.

Quelle: Auto-Medienportal, Meldung „Vor allem E-Auto-Besitzer sind für neue Tarife offen“, veröffentlicht unter https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70303; Grundlage ist eine Umfrage des Energieversorgers Eon. Auto-Medienportal

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