Slate Elektro-Pick-up in der US-Ausführung mit offener Ladefläche
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·7 Min. Lesezeit

Slate Elektro-Pick-up: Günstiger US-Truck mit 330 km

Der Slate ist ein kompakter Elektro-Pick-up für den US-Markt. Er kostet ab 24.950 Dollar, bietet 330 Kilometer Reichweite und kann später zum SUV umgebaut werden.

Kompori Redaktion

Der Slate ist ein kompakter Elektro-Pick-up für den US-Markt und startet bei 24.950 Dollar, umgerechnet etwa 21.500 Euro. Das bislang einzige Modell der Marke bietet 330 Kilometer Reichweite nach US-Norm, 1000 Liter Ladevolumen und mehrere Karosserievarianten. Die Auslieferungen beginnen derzeit in den USA.

Slate setzt auf einen günstigen Elektro-Pick-up

Slate positioniert sein erstes Fahrzeug als besonders preisgünstigen Elektro-Pritschenwagen. Nach Angaben aus der Quelle ist der zweisitzige Pick-up nicht nur der günstigste elektrische Pritschenwagen, sondern der günstigste Pick-up überhaupt. Hinter der Marke steht unter anderem Amazon-Gründer Jeff Bezos.

Mit einer Länge von 4,43 Metern, einer Breite von 1,79 Metern und einer Höhe von ebenfalls 1,79 Metern liegt der Slate größenmäßig zwischen Audi Q2 und Audi Q3. Er baut allerdings höher auf als beide genannten Modelle. Trotz seiner kompakten Außenmaße handelt es sich laut Fahrbericht um einen ausgewachsenen Truck und nicht um ein Kleinstfahrzeug.

Das Basismodell trägt die Bezeichnung „Blank Slate“. Es kommt mit grauer Lackierung und dunklen Stahlrädern bewusst schlicht daher. Der Grundpreis des zweisitzigen Pick-ups beträgt 24.950 Dollar. Für 5000 Dollar Aufpreis gibt es die fünfsitzige Steilheckversion Squareback. Eine ebenfalls fünfsitzige Schrägheckvariante kostet weitere 2000 Dollar. Die SUV-Versionen können ab Werk bestellt werden. Alternativ lässt sich ein Pick-up später umbauen.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Fahrzeugtyp | Kompakter Elektro-Pick-up | | Preis als Pick-up | 24.950 Dollar, etwa 21.500 Euro | | Länge | 4,43 Meter | | Breite | 1,79 Meter | | Höhe | 1,79 Meter | | Reichweite | 330 Kilometer nach US-Norm | | Batterie | 65 kWh, LFP-Technik | | Ladeleistung | Bis zu 90 kW | | Ladezeit | 20 auf 80 Prozent in 30 Minuten | | Motorleistung | 135 kW beziehungsweise 184 PS | | Drehmoment | 264 Newtonmeter | | Anhängelast | Bis zu 900 Kilogramm | | Ladefläche | 1000 Liter bis zur Oberkante |

Karosserie und Innenraum lassen sich anpassen

Das Konzept des Slate beschränkt sich nicht auf drei Aufbauformen. Käufer können das Fahrzeug mit unterschiedlichen Farben, Teildekoren und Streifen individualisieren. Auch die Gestaltung von Scheinwerfern und Rückleuchten lässt sich verändern. Hinzu kommen größere Stoßfänger, Kotflügelverbreiterungen, eine außenliegende Reserveradhalterung und Überrollbügel. Camping-Zubehör soll später ebenfalls verfügbar werden.

Die Anpassungen werden nicht während der Fahrzeugproduktion angebracht, sondern erst danach. Dadurch können Besitzer bestimmte Änderungen selbst zu Hause durchführen, sofern sie über das notwendige handwerkliche Geschick verfügen. Das gilt auch für vollständige Farbfolierungen, die für weniger als 500 Dollar angeboten werden sollen. Weitere Anbauteile aus dem Zubehörmarkt sind angekündigt beziehungsweise werden erwartet. Damit kann sich das Erscheinungsbild des Fahrzeugs über die Nutzungsdauer verändern, ohne dass jedes Mal ein neues Fahrzeug erforderlich ist.

Auch der Innenraum folgt diesem Prinzip. Farbige Dekorelemente, optische Aufwertungen und Lautsprechersysteme gehören zu den möglichen Ergänzungen. Der getestete Vorserienwagen war allerdings weitgehend in der Basisausführung unterwegs und besaß lediglich ein Demo-Lautsprechersystem.

Das Cockpit ist funktional und bewusst reduziert. Vor dem Drei-Speichen-Lenkrad befindet sich ein kleiner Bildschirm für den digitalen Tacho. Der linke Lenkstockhebel steuert die Scheibenwischer, der rechte wählt die Fahrstufe. Die Klimaanlage wird über klassische Drehknöpfe bedient. Navigation und Infotainment fehlen vollständig. Deshalb gibt es weder Apple CarPlay noch Android Auto: Der Slate besitzt keinen Bildschirm, auf den diese Anwendungen übertragen werden könnten.

Serienmäßig sind Servolenkung und Klimaanlage vorhanden. Die Fenster werden zunächst über manuelle Kurbeln geöffnet. Elektrische Fensterheber können nachgerüstet werden. Die Türen lassen sich vollständig abnehmen. Das ermöglicht ein offenes Fahrerlebnis und ist in den USA bei Fahrzeugen dieser Art zulässig.

Frunk und Ladefläche bieten viel Stauraum

Unter der Fronthaube befindet sich ein 200 Liter großer Frunk. Ein Wasserablauf erleichtert die Reinigung und kann bei einem Fahrzeug mit offen zugänglichem vorderem Stauraum praktisch sein. Auf der rückwärtigen Ladefläche stehen bis zur Oberkante 1000 Liter Ladevolumen zur Verfügung.

Für Gewerbekunden ist dabei entscheidend, dass der Slate kein klassischer Kastenwagen ist. Die offene Pritsche eignet sich grundsätzlich für Güter, die schnell be- und entladen werden müssen oder nicht zwingend in einem geschlossenen Laderaum transportiert werden. Die Quelle nennt jedoch keine Angaben zur Nutzlast. Auch zur maximalen Stützlast oder zu weiteren Anhängerbedingungen liegen keine Informationen vor. Die Anhängelast beträgt bis zu 900 Kilogramm.

Heckantrieb und 65-kWh-Batterie

Der Elektromotor sitzt an der Hinterachse und überträgt seine Kraft über ein einstufiges Getriebe an die Hinterräder. Die zunächst kommunizierte Leistung von 150 kW beziehungsweise 204 PS wurde auf 135 kW beziehungsweise 184 PS reduziert. Das maximale Drehmoment beträgt 264 Newtonmeter. Der 1836 Kilogramm schwere Pick-up beschleunigt laut Quelle in knapp über acht Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 144 km/h begrenzt.

Die Energie liefert eine 65 kWh große Lithium-Eisenphosphat-Batterie, kurz LFP. Diese Zellchemie wird häufig eingesetzt, wenn Robustheit und ein vergleichsweise unkritischer Umgang mit häufigen Ladezyklen im Vordergrund stehen. Die konkrete Reichweite des Slate beträgt 330 Kilometer nach US-Norm. Werte nach dem europäischen WLTP-Verfahren nennt die Quelle nicht. Ein direkter Vergleich mit europäischen Reichweitenangaben ist deshalb nicht möglich.

Die Batterie kann mit bis zu 90 kW geladen werden. An einem Gleichstrom-Schnelllader dauert der Ladevorgang von 20 auf 80 Prozent exakt 30 Minuten. Für Flotten ist diese Angabe vor allem dann relevant, wenn das Fahrzeug zwischen mehreren Einsätzen nachgeladen werden soll. Die Quelle nennt keine Angaben zur Ladeleistung an Wechselstrom, zur Ladebuchse oder zu einem möglichen bidirektionalen Laden.

Fahrverhalten mit starker Rekuperation

Der Fahrbericht beschreibt die Leistungsentfaltung als nahezu lautlos und mühelos. Wind-, Abroll- und Antriebsgeräusche bleiben bis zum Autobahntempo auf niedrigem Niveau. Die Lenkung vermittelt eine präzise Rückmeldung. Die Bremsen lassen sich linear dosieren; im Alltag übernimmt die Rekuperation einen großen Teil der Verzögerung.

Der Slate verfügt über eine sehr starke Rekuperationsstufe bis zum vollständigen Stillstand. Das Fahrgefühl ähnelt damit einer ausgeprägten Ein-Pedal-Bedienung, wie sie unter anderem vom BMW i3 oder der i-Pedal-Einstellung von Hyundai bekannt ist. Eine manuelle Anpassung der Rekuperationsstärke ist laut Quelle nicht möglich. Für Fahrer bedeutet das eine klare, aber nicht individuell veränderbare Abstimmung.

An der Vorderachse arbeitet eine MacPherson-Konstruktion, hinten kommt eine De-Dion-Achse zum Einsatz. Zusammen mit der serienmäßigen Bereifung in der Größe 245/65 auf 17-Zoll-Rädern erzielt der Pick-up einen guten Federungskomfort. Trotz des kurzen Radstands bleibt das Fahrzeug laut Fahrbericht stabil und zeigt nur geringe vertikale Bewegungen. Die Karosserie neigt sich in Kurven spürbar, bleibt dabei jedoch kontrolliert.

Auf losem Untergrund kann der Hecktriebler leicht zum Übersteuern gebracht werden. Das elektronische Stabilitätsprogramm greift anschließend dosiert ein. Ein Allradantrieb ist derzeit nicht vorgesehen. Auch ein Range Extender mit Verbrennungsmotor gehört nicht zum aktuellen Konzept. Slate bleibt damit beim reinen Batterieantrieb und bietet keine Lösung für Käufer, die zusätzliche Reichweitenreserven durch einen Verbrennungsmotor wünschen.

Was der Slate für Käufer und Flotten bedeutet

Der Slate verbindet einen niedrigen Einstiegspreis mit einem modularen Fahrzeugkonzept. Für private Käufer kann die spätere Umwandlung vom Pick-up zum SUV interessant sein. Gewerbliche Nutzer erhalten eine offene Ladefläche, 900 Kilogramm Anhängelast und einen großen Frunk. Für eine belastbare Flottenentscheidung fehlen allerdings wichtige Angaben, etwa zur Nutzlast, zur Wartung, zur Garantie, zur Ladeinfrastruktur und zum Preis außerhalb der USA.

Auch die Ausstattung ist klar auf Einfachheit ausgerichtet. Wer Navigation, Smartphone-Integration oder umfangreiche Assistenzsysteme erwartet, findet diese Funktionen beim Slate nicht. Für Nutzer, die ein übersichtliches Fahrzeug mit wenigen Bedienelementen suchen, kann dieser Ansatz dagegen den täglichen Betrieb vereinfachen. Die US-Ausführung unterscheidet sich zudem von vielen in Europa angebotenen Fahrzeugen, weil bestimmte Assistenzsysteme dort nicht vorgeschrieben sind und Slate darauf verzichtet.

Die Marke tourt derzeit durch die USA, während die Auslieferungen beginnen. Ob und wann der Slate nach Europa kommt, welchen Preis er dort hätte und ob die beschriebenen Varianten unverändert angeboten würden, geht aus der Quelle nicht hervor. Für europäische Interessenten sind deshalb vorerst vor allem Konzept, Technik und US-Preis relevant – nicht eine bestätigte Markteinführung in Europa.

Slate Elektro-Pick-up in der US-Ausführung mit offener Ladefläche
Slate.

Quelle: Auto-Medienportal, Artikel „Slate greift von unten an“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/71094 Auto-Medienportal

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Slate.

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Jaguar Type 01, vollelektrischer GT mit viertüriger Karosserie
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·2 Min. Lesezeit

Jaguar Type 01: Elektro-GT mit 720 Kilometer Reichweite

Jaguar nennt die finalen Daten des vollelektrischen Type 01: Der viersitzige GT leistet bis zu 757 kW, fährt bis zu 720 Kilometer weit und kostet ab 165.000 Euro.

Kompori Redaktion

Der Jaguar Type 01 ist ein vollelektrischer, viertüriger GT mit vier Sitzplätzen. Jaguar nennt für das neue Elektromodell bis zu 757 kW (1030 PS), 1365 Newtonmeter Drehmoment und eine Reichweite von bis zu 720 Kilometern. Der Produktionsstart erfolgt in Großbritannien; bestellbar soll der GT ab Anfang nächsten Jahres sein.

Jaguar Type 01: Leistung und Aerodynamik

Der Type 01 beschleunigt in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ein dreistufig ausfahrbarer Heckspoiler und ein cW-Wert von 0,23 unterstützen die aerodynamische Auslegung. Der cW-Wert beschreibt den Luftwiderstandsbeiwert: Je niedriger er ausfällt, desto weniger Energie benötigt ein Fahrzeug grundsätzlich für die Fahrt – insbesondere bei höherem Tempo.

350-kW-Laden für 321 Kilometer Reichweite

Die Batterie fasst 118 kWh. An einer DC-Schnellladestation mit 350 kW sollen sich laut Jaguar in 13 Minuten bis zu 321 Kilometer Reichweite nachladen lassen. Für Langstrecken ist damit neben der Gesamtreichweite auch die kurze Ladepause ein zentraler technischer Wert. Konkrete Angaben zur Ladezeit von null auf 100 Prozent nennt die Quelle nicht.

| Merkmal | Angabe | |---|---:| | Leistung | bis zu 757 kW (1030 PS) | | Drehmoment | 1365 Nm | | Batterie | 118 kWh | | Reichweite | bis zu 720 km | | Schnellladen | 350 kW, 321 km in 13 Minuten | | Preis | ab 165.000 Euro |

Innenraum und Marktstart

Im Cockpit sitzen ein 24-Zoll-OLED-Touchscreen und ein zentraler Sieben-Zoll-Touchscreen im Smartphone-Stil. Eine Panoramic-Soundbar über die gesamte Armaturenbrettbreite gehört ebenfalls zur Ausstattung. Für den Type 01 hat Jaguar mehr als 360 Patente angemeldet. Der Preis beginnt bei 165.000 Euro.

Jaguar Type 01, vollelektrischer GT mit viertüriger Karosserie

Quelle: Auto-Medienportal, „Jaguar lässt die Katze aus dem Sack“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/71115 Auto-Medienportal

Jaguar Type 01, vollelektrischer GT mit viertüriger Karosserie

Jaguar Type 01, vollelektrischer GT mit viertüriger Karosserie

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Toyota Sora als Brennstoffzellenbus im Linienverkehr
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·2 Min. Lesezeit

Toyota Sora: Mehr Reichweite trotz weniger Wasserstoff

Toyota stellt die neue Generation des Brennstoffzellenbusses Sora vor. Trotz rund 20 Prozent weniger Wasserstoffspeicher erreicht der Bus mehr als 300 Kilometer Reichweite.

Kompori Redaktion

Mehr als 300 Kilometer pro Tankfüllung

Toyota hat die neue Generation des gemeinsam mit Isuzu entwickelten Brennstoffzellenbusses Sora vorgestellt. Der Toyota Sora fährt trotz einer um rund 20 Prozent verringerten Wasserstoffspeicherkapazität mehr als 300 Kilometer mit einer Tankfüllung. Ein weiterentwickeltes Brennstoffzellensystem und eine leistungsfähige Traktionsbatterie verbessern dafür Effizienz und Reichweite.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Reichweite | mehr als 300 Kilometer | | Reduzierte Wasserstoffspeicherkapazität | rund 20 Prozent | | Betankungszeit | rund zehn Minuten |

Für den Linienbetrieb ausgelegt

Die Wasserstoffbetankung dauert rund zehn Minuten. Das ist für Linienverkehre relevant, weil kurze Standzeiten die tägliche Fahrzeugverfügbarkeit unterstützen. Anders als bei einer Batterieaufladung wird dabei Wasserstoff im Fahrzeug in elektrische Energie für den Antrieb umgewandelt; die Traktionsbatterie unterstützt das Brennstoffzellensystem.

Der Bus besitzt einen stufenlosen Niederflurbereich und kann mit unterschiedlichen Bestuhlungsvarianten für Stadt- und Regionalverkehre ausgestattet werden. Moderne Assistenz- und Sicherheitssysteme richten sich an Fahrer und Fahrgäste.

Wartung und Sicherheit

Die kompakte Integration des Brennstoffzellensystems soll Wartungsarbeiten erleichtern. Ein Notfall-Stopp-System sowie ein Fußgänger- und Fahrradmonitor ergänzen die Sicherheitsausstattung. Toyota hat in den vergangenen sieben Jahren weltweit mehr als 3500 Brennstoffzellensysteme für Busse, Schienenfahrzeuge und stationäre Energieversorgungssysteme bereitgestellt. Angaben zu Preis, Marktstart und konkreter Sitzplatzanzahl nennt die Quelle nicht.

Toyota Sora als Brennstoffzellenbus im Linienverkehr

Quelle: Auto-Medienportal, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/71127 Auto-Medienportal

Toyota Sora als Brennstoffzellenbus im Linienverkehr

Toyota Sora als Brennstoffzellenbus im Linienverkehr

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Citroën ë-C3 als Beispiel für die Elektrostrategie der Marke
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·3 Min. Lesezeit

Citroën setzt auf Elektromobilität und eine neue Ente

Citroën steigert seine Elektroauto-Zulassungen deutlich. Der ë-C3 soll den Renault 5 überholen, während bis 2030 sieben erneuerte Pkw und eine neue Ente geplant sind.

Kompori Redaktion

Citroën baut seine Elektromobilität aus, hält aber an Benzinern und Hybriden fest. Deutschlandchef Thomas Goldboom stellte beim Windsurf World Cup auf Sylt, den Citroën seit 2024 sponsert, die Strategie der Marke vor. Im Mittelpunkt stehen der ë-C3, bezahlbare Einstiegspreise und eine neue Interpretation der Ente, die zunächst als Konzept für den Pariser Automobilsalon angekündigt ist.

Citroën steigert Elektroauto-Zulassungen deutlich

Citroën bezeichnet sich als Marke für unterschiedliche Bedürfnisse. Deshalb bleiben Verbrenner und Hybridmodelle im Angebot. Gleichzeitig wächst der elektrische Bereich besonders stark: Die Elektroauto-Zulassungen legten laut Citroën um mehr als 200 Prozent zu. Der Marktanteil beträgt zwei Prozent und liegt damit 1,1 Prozentpunkte höher.

Der ë-C3 soll diese Entwicklung anführen. Goldboom nennt den elektrischen Kleinwagen „unseren Hero“. Bis Jahresende will Citroën im elektrischen Segment die Führung übernehmen. Aktuell liegt dort der Renault 5 vorn. Verbesserte Produktionsbedingungen sollen helfen, den Rückstand aufzuholen. „Wir wollen Nummer 1 werden, wir können das, und wir machen das“, sagt Goldboom.

Deutschland ist für Citroën besonders relevant. Die Pkw-Zulassungen stiegen im betrachteten Berichtszeitraum um 11,9 Prozent, der Marktanteil nahm um 0,1 Prozentpunkte zu. Nutzfahrzeuge lagen ungefähr auf Vorjahresniveau, während die Reisemobilverkäufe zulegten. Weltweit lieferte Citroën im vergangenen Jahr knapp 374.000 Fahrzeuge aus; drei Viertel davon gingen nach Europa. Für das laufende Jahr werden dort 300.000 Auslieferungen angestrebt.

Einstiegspreise und Ausstattung sollen Käufer erreichen

Citroën will das Wachstum mit einer Aktion zur Verdopplung der E-Auto-Förderung unterstützen. Die Maßnahme wird zwar jeweils nur für ein Quartal verlängert, soll aber langfristig Verlässlichkeit für Kunden und Handel vermitteln. Einstiegspreise um oder unter 20.000 Euro hängen vom Antrieb und vom jeweiligen Angebot ab.

| Bereich | Angabe | |---|---| | Elektroauto-Zulassungen | mehr als 200 Prozent gestiegen | | Elektro-Marktanteil | 2 Prozent | | Pkw-Zulassungen Deutschland | plus 11,9 Prozent | | Weltweite Auslieferungen im Vorjahr | knapp 374.000 Fahrzeuge | | Schutzprogramm | bis zu 8 Jahre oder 160.000 km |

Die Collection-Versionen von C3, C3 Aircross und C4 basieren auf der mittleren Ausstattung PLUS. Rote Zierelemente, schwarze Leichtmetallfelgen und ein blau geprägtes Interieur gehören zum Paket. Der C3 erhält unter anderem eine Rückfahrkamera und elektrische Fensterheber hinten. Beim C3 Aircross sind als Hybrid und Elektroauto ein schlüsselloser Start vorgesehen. Der C4 bekommt Navigation und schlüssellosen Zugang.

Citroën We Care verlängert den Schutz

Citroën We Care ist keine achtjährige Neuwagengarantie. Nach zwei Jahren Herstellergarantie folgen jedoch bis zu sechs Jahre kostenloser besonderer Schutz. Voraussetzung sind regelmäßige Wartungen in einer Vertragswerkstatt. Die Grenze liegt bei acht Jahren oder 160.000 Kilometern. Der Schutz bleibt auch bei einem Besitzerwechsel bestehen. Für Flotten und Gewerbekunden sind dabei vor allem Wartungsvorgaben und die Kilometergrenze relevant.

Neue Ente soll einfach und erschwinglich werden

Bis 2030 plant Citroën sieben erneuerte Pkw und zwei zusätzliche Fahrzeuge. Besonders stark mit der Marke verbunden ist die neue Ente. Sie wird zunächst als Konzept auf dem Pariser Automobilsalon gezeigt. Technische Einzelheiten, Reichweite, Preis und Marktstart nennt die Quelle noch nicht.

Goldboom beschreibt die Neuinterpretation als einfaches, leicht bedienbares und vielseitiges Auto. Große Bildschirme sollen bewusst keine zentrale Rolle spielen: „Die Ente wird keine 20-Zoll-Screens haben.“ Der Anspruch lautet, ein erschwingliches Fahrzeug für jedermann zu entwickeln. Damit verbindet Citroën die historische Modellidee mit der aktuellen Ausrichtung auf zugängliche Mobilität.

Citroën ë-C3 als Beispiel für die Elektrostrategie der Marke

Quelle: Auto-Medienportal, „Citroën setzt auf Strom – und die neue Ente“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/71126 Auto-Medienportal

Citroën ë-C3 als Beispiel für die Elektrostrategie der Marke

Citroën ë-C3 als Beispiel für die Elektrostrategie der Marke

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BMW iX4 als vollelektrisches SUV-Coupé der Neuen Klasse
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·2 Min. Lesezeit

BMW iX4: Bis zu 830 Kilometer Reichweite im Elektro-SUV

BMW erweitert die Neue Klasse um das SUV-Coupé iX4. Zum Start stehen zwei Allradvarianten bereit, später folgt der M60 xDrive. Die Reichweite beträgt bis zu knapp 830 Kilometer.

Kompori Redaktion

Der **BMW iX4** ergänzt die sogenannte Neue Klasse als vollelektrisches SUV-Coupé. Ab März ist das Modell zunächst als 40 xDrive und 50 xDrive verfügbar. Kurz darauf soll der M60 xDrive folgen, der ab Januar bestellt werden kann. Die zentrale technische Angabe für Langstrecken ist eine Reichweite von bis zu knapp 830 Kilometern beim iX4 50.

BMW iX4 mit drei Allradvarianten

Alle Versionen besitzen je einen Elektromotor an der Vorder- und Hinterachse. Der iX4 40 xDrive leistet 275 kW (374 PS) und 520 Nm. Der iX4 50 xDrive kommt auf 345 kW (496 PS) und 645 Nm. Beim später angekündigten M60 xDrive steigen die Werte auf 450 kW (612 PS) und 875 Nm.

| Variante | Leistung | Drehmoment | 0–100 km/h | |---|---:|---:|---:| | iX4 40 xDrive | 275 kW (374 PS) | 520 Nm | 5,6 Sekunden | | iX4 50 xDrive | 345 kW (496 PS) | 645 Nm | nicht angegeben | | M60 xDrive | 450 kW (612 PS) | 875 Nm | 3,9 Sekunden |

Die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Ausführung bei bis zu 240 km/h.

108,7 kWh Batterie und 400 kW Ladeleistung

Die Batterie bietet 108,7 kWh Nettokapazität. Eine maximale Ladeleistung von 400 kW kann die Standzeit an entsprechend leistungsfähigen Schnellladestationen verkürzen. Für Flotten- und Dienstwagennutzer sind Reichweite und Ladeleistung besonders relevant, konkrete Ladezeiten nennt BMW bislang jedoch nicht.

Im Innenraum stehen sieben Designs zur Wahl. Zur Ausstattung gehören bei allen Varianten ein 3-D-Panorama-HUD, ein zentraler 17,9-Zoll-Bildschirm und ein Sportlenkrad. Preise hat BMW noch nicht mitgeteilt.

BMW iX4 als vollelektrisches SUV-Coupé der Neuen Klasse

Quelle: Auto-Medienportal, „Der BMW iX4 schafft fast 830 Kilometer“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/71125 Auto-Medienportal

BMW iX4 als vollelektrisches SUV-Coupé der Neuen Klasse

BMW iX4 als vollelektrisches SUV-Coupé der Neuen Klasse

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