E-Scooter in Deutschland: Bestand und Unfälle steigen
ElektromobilitätMit KI überarbeitet3. September 2026·1 Min. Lesezeit

E-Scooter in Deutschland: Bestand und Unfälle steigen

Ende 2025 waren in Deutschland rund 1,66 Millionen E-Scooter versichert. Gleichzeitig stiegen Unfallzahlen und Haftpflichtschäden deutlich.

Kompori Redaktion

E-Scooter in Deutschland erreichen einen neuen Höchststand: Ende 2025 waren laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rund 1,66 Millionen Fahrzeuge versichert. 2022 waren es knapp 764.000. Rund 1,36 Millionen Scooter, etwa vier von fünf, gehörten Privatpersonen.

Bei der Schadenhäufigkeit unterscheiden sich private E-Scooter deutlich von Leih-Scootern. 2025 entfielen auf 1000 versicherte Privatfahrzeuge sechs Haftpflichtschäden, bei Mietfahrzeugen waren es 13. Insgesamt registrierten die Versicherer rund 11.700 Haftpflichtschäden mit E-Scootern.

Auch die Unfallzahlen nahmen zu. Das Statistische Bundesamt meldete 2025 insgesamt 16.496 E-Scooter-Unfälle mit Verletzten und 38 Todesfälle. 2022 waren es 8.341 Unfälle mit Personenschaden. GDV-Unfallforscherin Kirstin Zeidler zufolge fahren Besitzer häufiger, tragen eher einen Helm und nutzen seltener Gehwege. Verleiher sollten stärker gegen Fahren zu zweit, auf Gehwegen und unter Alkoholeinfluss vorgehen.

Geplante Gesetzesänderungen sehen außerdem eine Gefährdungshaftung für E-Scooter vor. Dann wäre grundsätzlich kein Schuldnachweis mehr nötig, sofern der Schaden beim Betrieb des Fahrzeugs entstanden ist.

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Quelle: Auto-Medienportal

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Toyota Professional zeigt freie Antriebswahl
ElektromobilitätMit KI überarbeitet3. September 2026·1 Min. Lesezeit

Toyota Professional zeigt freie Antriebswahl

Toyota Professional präsentiert auf der IAA Transportation 2026 vier Nutzfahrzeugbaureihen mit Verbrennern und batterieelektrischen Antrieben. Die Multi-Pathway-Strategie soll unterschiedliche gewerbliche Einsatzprofile abdecken.

Kompori Redaktion

Toyota Professional präsentiert auf der IAA Transportation 2026 eine breite Nutzfahrzeugpalette. Die Multi-Pathway-Strategie ermöglicht Kunden, den Antrieb passend zum jeweiligen Einsatz zu wählen. In den Baureihen Proace City, Proace, Proace Max und Hilux sind Verbrenner und batterieelektrische Varianten verfügbar.

Der Proace City richtet sich an urbane Unternehmen, der Proace ist als vielseitiger Transporter erhältlich. Der Proace Max bietet hohe Nutzlast und großes Ladevolumen für größere Aufgaben.

Der Hilux ergänzt das Angebot als geländegängiger Pick-up – mit Diesel und 48-Volt-Mildhybridtechnik oder batterieelektrischem Antrieb.

Quelle: Auto-Medienportal

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Ford Transit City: Neuer Elektrotransporter bestellbar
ElektromobilitätMit KI überarbeitet3. September 2026·1 Min. Lesezeit

Ford Transit City: Neuer Elektrotransporter bestellbar

Ford Pro öffnet die Bestellbücher für den Ford Transit City. Der Elektrotransporter bietet bis zu 8 Kubikmeter Stauraum, 1275 Kilogramm Nutzlast und 381 Kilometer Reichweite im Stadtzyklus.

Kompori Redaktion

Ford Pro nimmt Bestellungen für den neuen Ford Transit City an. Der Elektrotransporter ist für innerstädtische Einsätze konzipiert und bietet je nach Variante mehr als drei Meter Ladelänge, bis zu 8 Kubikmeter Stauraum sowie 1275 Kilogramm Nutzlast. Der Elektromotor leistet 110 kW (150 PS).

Eine 56 kWh große Lithium-Eisenphosphat-Batterie ermöglicht laut Ford bis zu 254 Kilometer Reichweite, im Stadtzyklus bis zu 381 Kilometer. Schnellladen von 10 auf 80 Prozent dauert rund 33 Minuten. Zur Serienausstattung gehören unter anderem Park-Pilot vorn und hinten, Rückfahrkamera, Verkehrsschild-Erkennung und One-Pedal-Drive.

Der Ford Transit City ist als Kastenwagen in zwei Längen und Höhen erhältlich. Zusätzlich gibt es erstmals eine Einzelkabine mit Fahrgestell, die als Basis für gewerbliche Auf- und Umbauten dient. Ford Pro arbeitet dafür in Deutschland mit 39 zertifizierten Partnern zusammen. Die Preise beginnen bei 35.990 Euro netto; das Leasing startet bei monatlich 309 Euro netto.

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Quelle: Auto-Medienportal

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Kia PV5 WAV: Elektro-Kleinbus mit Seitenrampe
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Kia PV5 WAV: Elektro-Kleinbus mit Seitenrampe

Der Kia PV5 WAV ist als werkseitig entwickelter Elektro-Kleinbus für Rollstuhltransporte bestellbar. Eine seitliche Rampe, zwei Batteriegrößen und flexible Sitzplätze gehören zum Konzept.

Kompori Redaktion

Der Kia PV5 WAV ist ab sofort als rollstuhlgerechter Elektro-Kleinbus bestellbar. Die „Wheelchair Accessible Vehicle“-Version des PV5 Passenger ermöglicht den seitlichen Zugang über eine ausziehbare Rampe. Kia entwickelt und produziert das Fahrzeug werkseitig nach dem „Made-In-Plant“-Prinzip. Die Auslieferung an deutsche Kunden soll im November beginnen.

Der 4,70 Meter lange Kia PV5 WAV nutzt den Platz der zweiten Sitzreihe für einen Rollstuhl. Ein Verzurrsystem sichert ihn, während der linke Rücksitz für eine Begleitperson erhalten bleibt. Bei nicht benötigter Rollstuhlkonfiguration kann das Fahrzeug als Fünfsitzer genutzt werden – etwa im Familienalltag, als Taxi oder Shuttle. Hinter der Rückbank stehen 350 Liter Gepäckraum zur Verfügung.

Die manuelle Teleskoprampe lässt sich auf 1,25 oder 1,75 Meter ausziehen. Bei voller Länge beträgt die Neigung vom Straßenniveau 13 Grad. Zur Wahl stehen Batterien mit 51,5 kWh und 71,2 kWh. Sie ermöglichen laut Kia bis zu 282 beziehungsweise 391 Kilometer Reichweite. Die Ladezeit von zehn auf 80 Prozent soll rund 30 Minuten betragen.

Der PV5 WAV Plus kostet mit kleiner Batterie 44.940 Euro, die größere Version 48.940 Euro, jeweils zuzüglich Überführung. Zur Ausstattung gehören unter anderem Wärmepumpe, Navigation, Rückfahrkamera und sieben Airbags. Das Modell ist außerdem mit einer gebremsten und ungebremsten Anhängelast von 750 Kilogramm angegeben.

Kia PV5 WAV: Elektro-Kleinbus mit Seitenrampe

Quelle: Auto-Medienportal

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Sono Motors meldet Insolvenz an
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Sono Motors meldet Insolvenz an

Sono Motors hat Insolvenz angemeldet. Das Münchner Start-up scheiterte mit dem Sion und später auch als Anbieter von Solartechnik für andere Fahrzeughersteller.

Kompori Redaktion

Sono Motors hat Insolvenz angemeldet. Das Münchner Elektro-Start-up scheiterte damit auch mit dem Versuch, seine Solartechnik an andere Fahrzeughersteller zu liefern. Gesucht wird nun ein Käufer, der wenigstens diese Technik übernimmt.

Bekannt wurde Sono vor allem durch den Sion, ein kompaktes Elektroauto mit integrierten Solarpanels. Der Produktionsstart im ehemaligen Saab-Werk in Schweden war zunächst für 2019 geplant, wurde wegen fehlender Finanzierung jedoch mehrfach verschoben. Der kalkulierte Preis stieg von 16.000 auf zuletzt 25.500 Euro.

2023 legte Sono den Sion endgültig ad acta; gut 300 Beschäftigte verloren ihre Arbeit. Zuletzt arbeiteten noch etwas mehr als zwei Dutzend Menschen als Systemanbieter. Einen Investor fand das Unternehmen nicht.

Sono Motors meldet Insolvenz an

Quelle: Auto-Medienportal

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