
Porsche verkauft Anteile an Bugatti Rimac
Porsche veräußert seine Beteiligungen an Bugatti Rimac und der Rimac Group. Käufer ist ein Konsortium unter Führung von HOF Capital. Der Abschluss wird 2025 erwartet.
Kompori Redaktion
Porsche verkauft seine Beteiligungen an Bugatti Rimac und an der Rimac Group. Die Verträge mit einem Investorenkonsortium unter Führung von HOF Capital wurden am 24. April unterzeichnet. Der Vollzug steht noch unter regulatorischem Vorbehalt und soll im laufenden Jahr erfolgen.
Welche Anteile Porsche abgibt
Porsche hält 45 Prozent am Joint Venture Bugatti Rimac sowie 20,6 Prozent an der Rimac Group. Die finanziellen Einzelheiten des Verkaufs werden nicht veröffentlicht. Neben HOF Capital unterstützen BlueFive Capital und weitere institutionelle Investoren aus den USA und Europa die Transaktion.
| Beteiligung | Porsche-Anteil | |---|---:| | Bugatti Rimac | 45 Prozent | | Rimac Group | 20,6 Prozent | | Gründung des Joint Ventures | 2021 |
Rimac Group übernimmt Kontrolle
Porsche und die Rimac Group gründeten Bugatti Rimac 2021 als gemeinsames Unternehmen. Nach dem Abschluss soll die Rimac Group die Kontrolle über das Joint Venture erhalten. Zusammen mit den neuen Investoren soll sie dessen strategische Weiterentwicklung vorantreiben.
Für Porsche bedeutet der Verkauf nach Aussage von Vorstandschef Michael Leiters eine stärkere Konzentration auf das Kerngeschäft: „Mit dem Verkauf unseres Anteils zeigen wir, dass wir Porsche auf das Kerngeschäft konzentrieren werden.“ Für die beteiligten Unternehmen ist die Transaktion damit noch nicht abgeschlossen. Wann die behördlichen Genehmigungen vorliegen und wie hoch der Kaufpreis ist, nennt die Quelle nicht.


Quelle: Auto-Medienportal, „Porsche trennt sich von Bugatti Rimac“, 24. April. Auto-Medienportal







