Opel und Leapmotor entwickeln gemeinsam ein neues SUV im C-Segment
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

Opel entwickelt neues Elektro-SUV mit Leapmotor

Opel entwickelt gemeinsam mit Leapmotor ein neues SUV im C-Segment. Das noch namenlose Modell soll in zwei Jahren serienreif sein und in Saragossa produziert werden.

Kompori Redaktion

Opel entwickelt gemeinsam mit dem chinesischen Stellantis-Partner Leapmotor ein neues SUV im C-Segment. Das noch namenlose Elektrofahrzeug soll innerhalb von zwei Jahren serienreif werden und die Lücke zwischen Opel Frontera und Opel Grandland schließen. Produziert wird das Modell im spanischen Werk Saragossa.

Opel und Leapmotor teilen die Entwicklungsaufgaben

Die Zusammenarbeit verbindet laut Opel unterschiedliche Kompetenzen. Die Entwicklungsteams in China und Rüsselsheim arbeiten gemeinsam am Fahrzeug. Opel übernimmt Bereiche wie Fahrwerk, Lenkung, Geräuschisolierung, Design und Licht. Opel-Chef Florian Hüttl fasst diesen Beitrag als „Hardware“ zusammen.

Leapmotor bringt sein Wissen zu elektrischen Komponenten ein. Gemeint sind damit unter anderem die elektrischen und elektronischen Systeme eines Elektrofahrzeugs. Konkrete Angaben zu Batterie, Reichweite, Motorleistung oder Ladeleistung nennt Opel bislang nicht.

„Wir versprechen uns von dieser Zusammenarbeit sehr viel“, erklärt Florian Hüttl. Idealerweise komme dabei „das Beste aus zwei Welten zusammen“. Nach seiner Einschätzung kann Opel durch die Partnerschaft auf eine Kostenbasis bei der Elektrotechnologie zugreifen, die das Unternehmen derzeit allein nicht erreichen würde.

Neues C-SUV soll in Saragossa entstehen

Das Fahrzeug wird im Opel-Werk Saragossa gefertigt. Dort läuft seit 45 Jahren der Corsa vom Band. In Zukunft soll außerdem der Leapmotor B10 als erstes Modell des chinesischen Partners in Europa an diesem Standort produziert werden.

Opel betont, dass das neue C-SUV keine bloße Übernahme eines bestehenden Leapmotor-Modells ist. Es handelt sich demnach um eine eigenständige Entwicklung mit den klassischen Opel-Eigenschaften, die Kunden erwarten. Welche konkreten Merkmale damit verbunden sind, erläutert die Quelle nicht.

| Merkmal | Bekannte Angabe | |---|---| | Fahrzeugklasse | SUV im C-Segment | | Position im Opel-Programm | Zwischen Frontera und Grandland | | Entwicklungsziel | Serienreife in zwei Jahren | | Produktionsstandort | Saragossa, Spanien | | Modellname | Noch nicht bekannt |

Bedeutung für Käufer und Flotten

Für potenzielle Käufer ist bisher vor allem die Einordnung in die Modellpalette relevant. Das neue SUV soll eine bislang nicht besetzte Position zwischen Frontera und Grandland abdecken. Eine Bewertung der Alltagstauglichkeit oder der Wirtschaftlichkeit ist ohne technische Daten und Preisangaben noch nicht möglich.

Opel erwartet zudem Lerneffekte für die eigenen Entwicklungsprozesse. Hüttl verweist auf die Geschwindigkeit des chinesischen Partners und sieht darin Anlass, deutsche Methoden zu überprüfen. Ob aus der ersten Entwicklungspartnerschaft weitere gemeinsame Projekte entstehen, ist offen. Stellantis will die Zusammenarbeit mit Leapmotor neben der Entwicklung auch beim Einkauf ausbauen.

Opel und Leapmotor entwickeln gemeinsam ein neues SUV im C-Segment

Quelle: Auto-Medienportal, „Opel und Leapmotor starten gemeinsame Entwicklung“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70040 (abgerufen als bereitgestellte Quelle). Auto-Medienportal

Opel und Leapmotor entwickeln gemeinsam ein neues SUV im C-Segment

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Nissan Ariya mit überarbeitetem Frontdesign und Kamerasystem
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

Nissan Ariya: Neue Funktionen und Preise zum Modelljahr

Nissan überarbeitet den Ariya zum neuen Modelljahr. Das Elektro-SUV erhält V2L, Google-Navigation mit Ladeplanung, ein optimiertes Fahrwerk und ein erweitertes Kamerasystem.

Kompori Redaktion

Der Nissan Ariya erhält zum neuen Modelljahr mehrere technische und praktische Verbesserungen. Die Überarbeitung umfasst neue Frontdetails, eine V2L-Funktion, optimierte Ladeplanung und zusätzliche Assistenzfunktionen. Die Markteinführung des aktualisierten Nissan Ariya ist für September vorgesehen.

V2L, mehr Stauraum und schnelleres Induktivladen

Über Vehicle-to-Load (V2L) kann der Nissan Ariya externe Geräte wie Elektrogrills oder E-Bikes mit Energie versorgen. Die neu gestaltete Mittelkonsole vergrößert den Stauraum auf 3,8 Liter. Außerdem lädt die induktive Smartphone-Ablage künftig mit 15 Watt; die USB-Anschlüsse wurden günstiger positioniert.

Google Maps plant Ladestopps automatisch

Der integrierte Routenplaner von Google Maps lässt sich per Sprachbefehl bedienen. Abhängig vom aktuellen Batterieladestand schlägt das System geeignete Ladestopps vor. Vor dem Laden bringt die automatische Batterie-Vorkonditionierung den Hochvoltspeicher in einen passenden Temperaturbereich. Das kann den Ladevorgang effizienter machen.

Fahrwerk und Assistenzsysteme überarbeitet

Ein angepasstes Fahrwerk soll für mehr Stabilität, weniger Vibrationen und ein ruhigeres Fahrgefühl sorgen. Das ProPilot-Update verbessert Brems- und Beschleunigungsprofile und verhindert Überholvorgänge auf Strecken mit Überholverbot. Auch der Spurhalteassistent wurde weiterentwickelt.

Der neue Acht-Punkt-Around-View-Monitor nutzt acht Kameras. Er erzeugt ein 3D-Fahrzeugbild mit T-Kreuzungsassistent. Bis zu 40 Positionen können gespeichert werden, an denen sich die Frontkamera automatisch aktiviert. Eine „durchsichtige Motorhaube“ erleichtert das Fahren an Bordsteinen.

| Variante | Leistung | Preis | |---|---:|---:| | Frontantrieb | 178 kW (242 PS) | 58.840 Euro | | Allradantrieb | 225 kW (306 PS) | 63.840 Euro |

Damit nennt Nissan zwei Antriebsvarianten. Angaben zu Reichweite und Batteriekapazität enthält die Quelle nicht.

Nissan Ariya mit überarbeitetem Frontdesign und Kamerasystem

Quelle: Auto-Medienportal, „Nissan frischt den Ariya auf“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70041 Auto-Medienportal

Nissan Ariya mit überarbeitetem Frontdesign und Kamerasystem

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Toyota bZ4X Touring als geräumiger Elektro-Kombi
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·4 Min. Lesezeit

Toyota bZ4X Touring: Mehr Platz für lange Elektroreisen

Der Toyota bZ4X Touring erweitert den Elektro-Crossover um mehr Platz, bis zu 591 Kilometer Reichweite und optional 280 kW Allradleistung. Die Preise starten bei 51.950 Euro.

Kompori Redaktion

Der Toyota bZ4X Touring ist die geräumigere Kombi-Variante des Elektro-Crossovers. Er bietet bis zu 591 Kilometer WLTP-Reichweite, 669 Liter Kofferraum und optional 280 kW (380 PS) mit Allradantrieb. Der Fronttriebler startet bei 51.950 Euro, die AWD-Version bei 55.000 Euro. Damit kostet der Touring jeweils fast 4.000 Euro mehr als die Limousine.

Mehr Raum für Fondpassagiere und Gepäck

Mit 4,83 Metern ist der Toyota bZ4X Touring 14 Zentimeter länger als das Basismodell. Der Radstand bleibt mit 2,85 Metern unverändert. Der zusätzliche Raum entsteht deshalb vor allem am Heck. Die Beinfreiheit im Fond entspricht weiterhin dem regulären bZ4X, die höhere Dachlinie schafft jedoch mehr Kopffreiheit.

Der größte praktische Unterschied zeigt sich im Kofferraum: Bei aufrechter Rückbank stehen 669 Liter zur Verfügung, bei umgelegten Lehnen bis zu 1.718 Liter. Das entspricht laut Quelle fast 50 Prozent mehr Ladevolumen als beim normalen Modell. Eine elektrische Heckklappe, die niedrige Ladekante und eine im Verhältnis 60:40 geteilte Rückbank erleichtern das Verstauen von Gepäck oder Kinderwagen. Für Familien und Reisende ist dieser Nutzwert wichtiger als die reine Außenlänge.

| Merkmal | Toyota bZ4X Touring AWD | |---|---:| | Länge × Breite × Höhe | 4,83 × 1,86 × 1,68 m | | Batterie | 74,7 kWh brutto, 71 kWh netto | | WLTP-Reichweite | 528 km | | Leistung | 280 kW (380 PS) | | Kofferraum | 669–1.718 Liter | | Anhängelast | 1.500 kg |

Reichweite und Laden des Elektro-Kombis

Toyota vergrößert die Batterie gegenüber den bisher genannten 73 kWh brutto leicht auf 74,7 kWh. Der Fronttriebler erreicht damit bis zu 591 Kilometer nach WLTP, der Allradler bis zu 528 Kilometer. WLTP ist ein standardisiertes Messverfahren; die tatsächlich erreichbare Strecke hängt unter anderem von Temperatur, Geschwindigkeit, Beladung und Fahrprofil ab.

Über CCS kann der Touring mit bis zu 150 kW laden. Der Ladestand steigt dabei innerhalb von 28 Minuten von zehn auf 80 Prozent. An der Wallbox nimmt die Frontantriebsversion serienmäßig 11 kW auf, während der Allradler mit 22 kW lädt. Mit Wechselstrom ist die AWD-Variante in gut 3,5 Stunden vollständig geladen. Der Fronttriebler benötigt wegen seines langsameren On-Board-Chargers etwa doppelt so lange. Für das Laden über Nacht ist dieser Unterschied meist weniger relevant. Die Ladeklappe sitzt vorne links im Kotflügel, was je nach Stellplatz und Ladesäule unpraktisch sein kann.

280 kW und Allrad für schwierige Wege

Die getestete AWD-Version kombiniert zwei Elektromotoren mit 280 kW (380 PS) und einem einstufigen Getriebe. Das maximale Drehmoment beträgt 269 Nm. Toyota ergänzt den Allradantrieb um X-Mode, Grip Control und einen Bergabfahrassistenten. Der zusätzliche Motor an der Hinterachse verbessert Traktion und Beschleunigung, was auf nassem Asphalt oder unbefestigten Wegen relevant sein kann.

Der bZ4X Touring AWD beschleunigt in 4,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Bei 180 km/h wird die Höchstgeschwindigkeit abgeregelt. Das Fahrwerk filtert laut Fahrbericht auch grobe Unebenheiten, während das Fahrzeug ein sicheres und komfortables Fahrgefühl vermittelt. Der WLTP-Durchschnittsverbrauch wird mit 15,3 kWh angegeben. Zur Rekuperation dienen Schaltpaddles hinter dem Lenkrad. Eine One-Pedal-Funktion bietet Toyota nicht; auch die stärkste Rekuperationsstufe könnte kräftiger ausfallen.

Preise und offene Kaufkriterien

Der Fronttriebler mit 165 kW (224 PS) kostet ab 51.950 Euro. Für den Allradler mit 280 kW (380 PS) nennt die Quelle 55.000 Euro. Angaben zu Ausstattungsvarianten, Liefertermin oder einer detaillierten Serienausstattung enthält der Fahrbericht nicht. Für Flotten und Gewerbekunden sind neben dem Preis besonders Reichweite, Ladeleistung, Kofferraum und die maximale Anhängelast von 1.500 Kilogramm relevant.

Im Vergleich zum VW ID.7 Tourer GTX, dessen Allradversion laut Quelle rund 64.000 Euro kostet, positioniert sich der Toyota preislich darunter. Premium-Kombis wie Audi A6 e-Tron Avant und BMW i5 Touring werden als nochmals teurer eingeordnet. Eine abschließende Kaufentscheidung hängt dennoch vom konkreten Ladeprofil, Platzbedarf und der gewünschten Antriebsleistung ab.

Toyota bZ4X Touring als geräumiger Elektro-Kombi

Quelle: Auto-Medienportal, Fahrbericht Toyota bZ4X Touring: Familien-Stromer für die große Reise (Artikel 70042). Auto-Medienportal

Toyota bZ4X Touring als geräumiger Elektro-Kombi

Toyota bZ4X Touring als geräumiger Elektro-Kombi

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Xpeng X9 als vollelektrischer Van mit 800-Volt-Architektur
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

Xpeng X9: Elektro-Van lädt mit bis zu 542 kW Leistung

Der 5,32 Meter lange Xpeng X9 kommt als vollelektrischer Van mit 800-Volt-Technik, bis zu 615 Kilometern Reichweite und Preisen ab 77.600 Euro.

Kompori Redaktion

Der Xpeng X9 ist ein 5,32 Meter langer vollelektrischer Van. Xpeng bietet das Modell als Fronttriebler und als Allradversion an. Eine 800-Volt-Architektur soll beim Laden bis zu 542 kW ermöglichen: Die Batterie soll dadurch in rund zehn Minuten von 20 auf 80 Prozent steigen.

Xpeng X9 mit sieben Sitzen und Komfortausstattung

Die ungewöhnliche 2-2-3-Sitzkonfiguration bietet sieben Plätze. Die beiden Sitze in der mittleren Reihe lassen sich laut Quelle um bis zu 180 Grad neigen und verfügen über eine Massagefunktion. Allradlenkung gehört unabhängig vom gewählten Antrieb zur Ausstattung. Sie kann bei großen Fahrzeugen grundsätzlich das Rangieren und Wendemanöver erleichtern.

Zwei Antriebsvarianten und bis zu 615 Kilometer Reichweite

Der Fronttriebler leistet 235 kW (320 PS) und ist mit zwei Batterieoptionen erhältlich. Die Allradversion kommt auf 370 kW (503 PS). Je nach Ausführung nennt Xpeng eine Reichweite von bis zu 615 Kilometern. Damit sind für Käufer vor allem die konkrete Batterie- und Antriebskombination entscheidend. Die Quelle nennt jedoch keine Einzelreichweiten für die Varianten.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Länge | 5,32 Meter | | Ladeleistung | bis zu 542 kW | | Reichweite | bis zu 615 Kilometer | | Einstiegspreis | 77.600 Euro |

Der Einstiegspreis beträgt 77.600 Euro. Ein konkreter Marktstarttermin sowie Angaben zur Batteriekapazität liegen in der Quelle nicht vor.

Xpeng X9 als vollelektrischer Van mit 800-Volt-Architektur

Quelle: Auto-Medienportal, „Xpeng X9: Neuer Luxus-Van mit hoher Ladeleistung“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70045 Auto-Medienportal

Xpeng X9 als vollelektrischer Van mit 800-Volt-Architektur

Xpeng X9 als vollelektrischer Van mit 800-Volt-Architektur

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Eon-Schnellladepunkte an einem neuen Ladehub in Niedersachsen
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·3 Min. Lesezeit

Eon nimmt 34 neue Schnellladepunkte in Betrieb

Eon eröffnet vier Schnellladestandorte in Niedersachsen und Bremen. Insgesamt gehen 34 Ladepunkte mit bis zu 400 kW ans Netz – darunter Ladehubs an Supermärkten und an der A1.

Kompori Redaktion

Eon nimmt im Rahmen des Deutschlandnetzes des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) vier neue Schnellladestandorte in Niedersachsen und Bremen in Betrieb. Zusammen bieten die Standorte 34 Ladepunkte mit bis zu 400 kW Ladeleistung. Die neuen Eon-Schnellladepunkte stehen in Neustadt am Rübenberge, Bad Zwischenahn, Schneverdingen und am Rastplatz Mahndorfer Marsch an der A1.

Wo die neuen Eon-Schnellladepunkte stehen

In Neustadt am Rübenberge bei Hannover stehen am Famila-Markt im Gewerbegebiet am Rudolf-Diesel-Ring 30 sechs Ladestationen mit insgesamt zwölf Ladepunkten. Drei Photovoltaikdächer erreichen zusammen 27 kWp Nennleistung. Der erzeugte Strom wird direkt für den Ladebetrieb vor Ort verwendet. Die Lage nahe der B 6 verbindet den Ladestopp mit einem Einkauf.

Der Standort in Schneverdingen liegt am Vogelsang 12 nahe der B 3, ebenfalls auf dem Parkplatz eines Famila-Marktes. Dort stehen acht Schnellladepunkte zur Verfügung. Reisende können das Laden mit einem Einkauf, einem Postbesuch oder einer Kaffeepause verbinden. Ein T-förmiges Element an den Ladesäulen informiert über freie Ladeplätze und den aktuellen Ad-hoc-Preis.

In Bad Zwischenahn befindet sich der Ladehub an der Wiefelsteder Straße 12 beim Landcafé Neumann. Acht Ladepunkte richten sich an den Regional- und Ausflugsverkehr rund um das Bad Zwischenahner Meer. Nach Angaben aus der Meldung ist der Akku dort in knapp einer halben Stunde vollgeladen. Die Ladezeit kann damit mit einer Pause im Café verbunden werden.

Am Rastplatz Mahndorfer Marsch an der A1 in Bremen, nahe der Grenze zu Niedersachsen, betreibt Eon drei überdachte Ladestationen mit jeweils zwei Ladepunkten. Dieser Standort wurde im Auftrag der Autobahn GmbH eingerichtet.

Ladeleistung, Bezahlung und Stellplätze

Alle genannten Ladestationen bieten bis zu 400 kW. Die tatsächlich erreichbare Ladegeschwindigkeit hängt bei Elektroautos unter anderem von der maximalen Ladeleistung des Fahrzeugs, dem Batteriestand und der Batterietemperatur ab. Zur Bezahlung können gängige Ladekarten und Lade-Apps genutzt werden, darunter die Eon-Drive-App. Alternativ ist die Zahlung per Kreditkartenterminal direkt an der Ladesäule möglich.

An Standorten mit mindestens acht Ladepunkten gibt es außerdem einen extralangen Stellplatz. Er ist für elektrische Transporter und Elektroautos mit Anhänger ausgelegt. Damit berücksichtigt Eon neben klassischen Pkw auch gewerbliche Fahrzeuge und Gespanne, deren größere Fahrzeuglänge an Standardstellplätzen problematisch sein kann.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Neue Standorte | 4 | | Neue Ladepunkte | 34 | | Maximale Ladeleistung | bis zu 400 kW | | Photovoltaik in Neustadt | 27 kWp | | Stromquelle | 100 Prozent erneuerbare Energien |

Digitale Informationen und Einordnung

Wo verfügbar, zeigt ein digitales Informationssystem bereits bei der Anfahrt freie Ladeplätze und den aktuellen Ad-hoc-Preis. Das erleichtert die spontane Nutzung und macht die Kosten vor dem Start des Ladevorgangs sichtbar. Eon gibt zudem an, die Fahrzeuge an den neuen Standorten mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien zu laden.

Die vier Standorte ergänzen das Deutschlandnetz, über das das BMV gemeinsam mit Betreibern 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte an mehr als 1.000 Standorten schaffen will. Dafür sind rund 2,3 Milliarden Euro für Errichtung und Betrieb vorgesehen. Die Standorte entstehen in Städten, ländlichen Regionen und an unbewirtschafteten Autobahnrastanlagen. Weitere Eon-Standorte befinden sich laut Meldung bereits in der Bauphase.

Eon-Schnellladepunkte an einem neuen Ladehub in Niedersachsen

Quelle: Auto-Medienportal, „Eon richtet 34 neue Ladepunkte ein“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70062 (abgerufen als vorgegebene Quelle). Auto-Medienportal

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