Opel Corsa GSE als elektrischer Sport-Kleinwagen mit schwarzem Dach
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

Opel Corsa GSE: 281 PS und 5,5 Sekunden im Kleinwagen

Der Opel Corsa GSE wird mit 207 kW, 345 Newtonmetern und 5,5 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h zum stärksten Corsa. Premiere feiert der elektrische Kleinwagen im Herbst in Paris.

Kompori Redaktion

Der Opel Corsa GSE wird zur stärksten Variante des Kleinwagens. Der elektrische Hot Hatch leistet 207 kW (281 PS), beschleunigt in 5,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht bis zu 180 km/h. Opel zeigt das Serienmodell erstmals im Herbst bei der Mondiale de l’Automobile in Paris.

Corsa GSE mit 207 kW und drei Fahrprogrammen

Im Sport-Modus stellt der Frontantrieb die volle Leistung bereit. Opel spricht von einer speziellen, für Rennstrecken optimierten Kalibrierung. Normal reduziert die Leistung auf 170 kW (231 PS), ermöglicht aber ebenfalls 180 km/h. Im Eco-Modus sinkt die Höchstgeschwindigkeit auf 150 km/h. Das maximale Drehmoment beträgt 345 Newtonmeter.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Leistung | 207 kW (281 PS) | | Drehmoment | 345 Nm | | 0–100 km/h | 5,5 Sekunden | | Höchstgeschwindigkeit | 180 km/h | | Akku | 54 kWh |

Die Energie kommt aus einer 54-kWh-Batterie. Wegen der hohen Antriebsleistung erhält der Akku ein eigenes Temperaturmanagement. Dieses System soll die Batterie innerhalb geeigneter Betriebsbereiche halten; konkrete Reichweiten- und Verbrauchswerte nennt Opel bislang nicht. Auch zum Preis liegen keine Angaben vor.

Sportfahrwerk und Sperrdifferenzial

Für die Kraftübertragung nutzt der Corsa GSE ein Torsen-Lamellen-Sperrdifferenzial. Es kann die Antriebskraft zwischen den Vorderrädern verteilen und ist besonders bei kräftiger Beschleunigung relevant. Ein tiefergelegtes Sportfahrwerk mit angepassten Achsen, Stabilisatoren und Hydro-Stoßdämpfern ergänzt die Technik. Vier-Kolben-Hochleistungsbremsen übernehmen die Verzögerung.

Optisch unterscheiden GSE-Frontschürze, neugestaltetes Heck, schwarzes Dach und schwarzer Heckspoiler die Sportversion. Hinzu kommen 18-Zoll-Räder mit Michelin-Pilot-Sportreifen. Im Innenraum greifen schwarz-grau-gelb karierte Sitze die sportliche Corsa-Tradition auf. Gelbe Sicherheitsgurte, Alcantara an Lenkrad und Armlehnen sowie Aluminium-Sportpedale setzen weitere Akzente.

Ausstattung und offene Angaben

Ein zehn Zoll großes Display zeigt Leistungsdaten, G-Kräfte, Beschleunigungswerte und Informationen zum Batteriemanagement. Zur Serienausstattung gehören außerdem beheizbare Sitze, eine 180-Grad-Rückfahrkamera und Keyless-Entry mit schlüssellosem Startsystem. Die bidirektionale Ladefunktion kann E-Bikes oder Elektrogrills mit Energie versorgen.

Für Kaufinteressenten bleiben Reichweite, Verbrauch, Preis und genaue Verfügbarkeit offen. Fest steht bislang vor allem die Ausrichtung: Der Corsa GSE verbindet elektrische Kleinwagengröße mit hoher Leistung, gezielt abgestimmtem Fahrwerk und drei unterschiedlichen Betriebsmodi.

Opel Corsa GSE als elektrischer Sport-Kleinwagen mit schwarzem Dach

Quelle: Auto-Medienportal, Artikel 70020, Originaltitel „Opel Corsa GSE: Satte E-Power für den Kleinsten“. Auto-Medienportal

Opel Corsa GSE als elektrischer Sport-Kleinwagen mit schwarzem Dach

Opel Corsa GSE als elektrischer Sport-Kleinwagen mit schwarzem Dach

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DAF XG Electric als elektrischer Fernverkehr-Lkw
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·1 Min. Lesezeit

DAF startet Serienproduktion des XG Electric in Eindhoven

DAF produziert den XG Electric jetzt in Eindhoven. Der elektrische Fernverkehr-Lkw bietet bis zu 350 kW, 2.400 Nm Drehmoment und je nach Einsatz mehr als 500 Kilometer Reichweite.

Kompori Redaktion

DAF hat in Eindhoven die Serienproduktion des DAF XG Electric gestartet. Der erste elektrische Fernverkehr-Lkw ist eine XG+-Sattelzugmaschine mit 350 kW (480 PS) und geht an den deutschen Logistikdienstleister Hellmold & Plank aus Gießen. Je nach Anwendung soll der XG Electric mehr als 500 Kilometer Reichweite ermöglichen.

Leistung und Reichweite des DAF XG Electric

DAF bietet den Elektro-Lkw mit mehreren Fahrgestellkonfigurationen an. Die Antriebsleistung reicht von 270 bis 350 kW (370 bis 480 PS), das maximale Drehmoment beträgt 2.400 Newtonmeter. Für Flotten ist die anwendungsabhängige Reichweite entscheidend: Die verfügbare Distanz hängt davon ab, wie das Fahrzeug eingesetzt und konfiguriert wird.

Modulare LFP-Batterien am Fahrgestell

Der Antriebsstrang wird von bis zu fünf Lithium-Eisenphosphat-Batteriesätzen (LFP) versorgt. LFP-Batterien gehören zu den Lithium-Ionen-Batterien und werden hier modular am Fahrgestell montiert. Zur Batteriekapazität, Ladeleistung, Ladezeit und zum Preis nennt die Quelle keine Angaben.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Leistung | 270–350 kW (370–480 PS) | | Drehmoment | maximal 2.400 Nm | | Reichweite | je nach Anwendung mehr als 500 km | | Batteriesystem | bis zu fünf LFP-Batteriesätze |

Quelle: Auto-Medienportal, „DAF beginnt mit der Produktion des XG Electric“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70025 Auto-Medienportal

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Porsche Taycan Turbo GT mit Manthey-Kit auf einer Rennstrecke
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

Porsche Taycan Turbo GT mit Manthey-Kit bricht Rekord

Das Manthey-Kit macht den Porsche Taycan Turbo GT zum schnellsten Elektrofahrzeug der Oberklasse auf der Nürburgring-Nordschleife. Der Nachrüstsatz ist ab Juni bestellbar.

Kompori Redaktion

Porsche Taycan Turbo GT fährt neue Elektro-Bestzeit

Der Porsche Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket erreicht mit dem neuen Manthey-Kit eine Rundenzeit von 6:55,533 Minuten auf der Nordschleife des Nürburgrings. Entwicklungsfahrer Lars Kern war damit mehr als neun Sekunden schneller als der bisherige Rekordhalter bei Elektrofahrzeugen der Oberklasse. Seine eigene Zeit aus Oktober 2023 unterbot Kern um zwölf Sekunden.

Manthey-Kit ab Juni als Nachrüstsatz erhältlich

Porsche bietet das für die Rundstrecke entwickelte Manthey-Kit erstmals für ein Elektromodell an. Ab Juni kann es für alle Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket bestellt und nachgerüstet werden. Für den öffentlichen Straßenbetrieb nennt die Quelle keine zusätzlichen Angaben zur Zulassung oder zu den Kosten.

Das Paket steigert den Abtrieb auf mehr als das Dreifache des Serienfahrzeugs. Mehr Abtrieb kann in Kurven für höhere Stabilität sorgen, erhöht jedoch typischerweise auch die aerodynamische Belastung. Zusätzlich umfasst das Kit erstmals Anpassungen am Antrieb. Fahrwerk und Antrieb wurden ebenfalls optimiert.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Rundenzeit | 6:55,533 Minuten | | Systemleistung | 600 kW (816 PS) | | Leistungsplus | 20 kW (27 PS) | | Attack-Mode-Plus | bis zu 130 kW (177 PS) |

Im zehnsekündigen Attack-Mode stehen bis zu 130 kW zusätzlich zur Verfügung. Für Flotten- oder Alltagsentscheidungen fehlen weiterhin Angaben zu Preis, Reichweite und Ladezeiten; der Schwerpunkt des Kits liegt klar auf dem Rundstreckeneinsatz.

Porsche Taycan Turbo GT mit Manthey-Kit auf einer Rennstrecke

Quelle: Auto-Medienportal, „Porsche setzt neue Bestzeit“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70037 Auto-Medienportal

Porsche Taycan Turbo GT mit Manthey-Kit auf einer Rennstrecke

Porsche Taycan Turbo GT mit Manthey-Kit auf einer Rennstrecke

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Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV beim Deutschlandstart
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·7 Min. Lesezeit

Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV starten in Deutschland

Chery bringt Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV nach Deutschland. Die Plug-in-Hybride bieten bis zu 145 Kilometer elektrische Reichweite, 395 kW Systemleistung und Preise ab 36.900 Euro.

Kompori Redaktion

Der chinesische Chery-Konzern startet mit den Marken Jaecoo und Omoda in Deutschland. Zum Auftakt kommen die Plug-in-Hybride Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV auf den Markt. Der Jaecoo 7 PHEV beginnt bei 36.900 Euro, während der größere Omoda 9 PHEV ab 52.900 Euro erhältlich ist. Chery plant bis Ende Mai 2026 zunächst 40 Händlerstandorte, bis Jahresende 100 und langfristig 240 Standorte.

Chery baut sein Deutschlandgeschäft schrittweise auf

Chery ist bereits seit 2018 mit einem Entwicklungszentrum im hessischen Raunheim vertreten. Der Vertrieb der Marken Jaecoo und Omoda in Deutschland startet jedoch erst jetzt. Zuvor baute der Konzern seine Präsenz in anderen europäischen Ländern schrittweise aus und entwickelte parallel ein Händlernetz.

Als Beispiel nennt die Quelle Großbritannien. Dort stieg die Zahl der Fahrzeuge von 3.889 im Jahr 2024 auf 47.775 im Jahr 2025. Der Marktanteil erreichte 2,4 Prozent. In Spanien, wo Jaecoo und Omoda seit Februar 2024 vertreten sind, wuchs das Volumen von 8.891 auf 23.697 Fahrzeuge. Der Marktanteil stieg dort von 0,9 auf 2,1 Prozent. Polen kam in weniger als zwei Jahren auf 2,5 Prozent Marktanteil, Italien auf 1,0 Prozent.

Für Deutschland plant Chery bereits 2026 rund 8.000 Auslieferungen beider Marken. Für Flotten und Privatkunden ist neben Preis und Technik besonders die regionale Betreuung relevant. Werkstattdichte, Ersatzteilversorgung und das Vertrauen in eine neue Marke lassen sich erst mit einem wachsenden Vertriebsnetz beurteilen. Die angekündigten 100 Standorte bis Ende 2026 sollen deshalb die Grundlage für den Markteintritt schaffen.

Jaecoo 7 PHEV: Kompakt-SUV mit 90 Kilometern E-Reichweite

Der Jaecoo 7 PHEV übernimmt die Rolle des volumenstärkeren Einstiegsmodells. Das 4,50 Meter lange Kompakt-SUV ist knapp 1,87 Meter breit und bietet 200 Millimeter Bodenfreiheit. Optisch prägen eine aufrechte Front, ein großer Kühlergrill mit vertikalen Lamellen und kräftig ausgeformte Radhäuser das Fahrzeug. Die Räder messen 19 Zoll. Einen Allradantrieb gibt es trotz der robusten SUV-Auslegung nicht.

Der Plug-in-Hybrid kombiniert einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit zwei Elektromotoren. Die Systemleistung beträgt 205 kW beziehungsweise 279 PS. Die 18,4-kWh-Batterie ermöglicht nach WLTP bis zu 90 Kilometer elektrische Reichweite. Rein elektrisch sind bis zu 120 km/h möglich. Für Pendelstrecken und viele Fahrten im Stadtgebiet kann das bedeuten, dass der Verbrennungsmotor bei ausreichend geladener Batterie nicht benötigt wird. Plug-in-Hybride müssen dafür regelmäßig geladen werden; die elektrische Reichweite hängt außerdem von Fahrweise, Temperatur und Nutzung ab.

Mit einem vollständig geladenen Akku und vollem 60-Liter-Tank soll der Jaecoo 7 PHEV eine Gesamtreichweite von bis zu 1.200 Kilometern erreichen. Bei leerer Batterie nennt die Quelle einen WLTP-Verbrauch von 6,0 Litern je 100 Kilometer sowie einen Stromverbrauch von 15,1 kWh. Diese Werte stammen aus dem WLTP-Prüfverfahren und sind nicht mit einem garantierten Alltagsverbrauch gleichzusetzen.

Im Innenraum sitzt je nach Ausstattung ein 13,2 oder 14,8 Zoll großer Hochkant-Touchscreen. Hinzu kommen ein digitales Kombiinstrument, ein Multifunktionslenkrad und ein Wählhebel hinter dem Lenkrad. Dadurch bleibt mehr Platz auf der Mittelkonsole. Die Rückbank ist verschiebbar, was eine flexible Aufteilung zwischen Beinfreiheit und Gepäckraum ermöglicht.

Das Kofferraumvolumen beträgt abhängig von der Position der Rückbank 324 bis 340 Liter. Bei umgelegter Rücksitzbank sind maximal 1.265 Liter möglich. Vier Verzurrösen, Taschenhaken und ein separates Fach für das Ladekabel erleichtern die Nutzung im Alltag. Die Anhängelast beträgt 1.500 Kilogramm, die Zuladung rund 450 Kilogramm.

Laden und Ausstattung des Jaecoo 7 PHEV

Beim Laden bleibt der Jaecoo 7 PHEV hinter vielen aktuellen Plug-in-Hybriden zurück. An einer Gleichstrom-Schnellladestation sind bis zu 40 kW möglich. Wechselstrom-Laden ist auf 6,6 kW begrenzt; ein 11-kW-Lader ist nicht vorhanden. Für Unternehmen mit festen Ladefenstern kann das dennoch ausreichen, die Ladeplanung fällt im Vergleich zu einem 11-kW-System jedoch weniger flexibel aus.

Der Jaecoo 7 PHEV unterstützt außerdem V2L mit bis zu 3,3 kW. Vehicle-to-Load bedeutet, dass das Fahrzeug externe Geräte mit Strom versorgen kann, etwa Werkzeug oder Freizeitausrüstung.

Die Ausstattungslinie Select kostet 36.900 Euro, Exclusive 39.900 Euro. Zur höheren Variante gehören unter anderem ein Panorama-Glasschiebedach, ein Head-up-Display, Sitzheizung und Sitzkühlung sowie ein Sony-Soundsystem. Zur Batteriekapazität und Ladezeit von null auf 100 Prozent nennt die Quelle keine weiteren Angaben.

Bei den Fahreindrücken wird der Jaecoo 7 PHEV als ruhig und unaufgeregt beschrieben. Die Übergänge zwischen elektrischem und hybridischem Antrieb fallen dezent aus. Die Lenkung ist komfortabel ausgelegt. Beim stärkeren Beschleunigen wird der Benzinmotor hörbar. Kritischer fällt die Bedienlogik aus: Einige Funktionen, darunter die Spiegelverstellung und Einstellungen der Assistenzsysteme, sind nicht sofort auffindbar. Physische Tasten für die Fensterheber, ein Schieberegler für das Dach und das Head-up-Display der Topversion erleichtern die Nutzung.

Omoda 9 PHEV: 395 kW und bis zu 145 Kilometer elektrisch

Der Omoda 9 PHEV ist größer und leistungsstärker positioniert. Das 4,77 Meter lange SUV besitzt einen Radstand von 2,80 Metern und Allradantrieb. Der Antrieb kombiniert ebenfalls einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit elektrischen Motoren. Die Systemleistung beträgt 395 kW beziehungsweise 537 PS.

Mit einem Leergewicht von 2.270 Kilogramm beschleunigt der Omoda 9 PHEV laut Quelle in 4,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Batterie fasst 34,5 kWh. Nach WLTP sollen bis zu 145 Kilometer rein elektrisch möglich sein. Die Gesamtreichweite wird mit bis zu 1.100 Kilometern angegeben. Der Tank fasst 70 Liter, der Verbrauch bei leerem Akku liegt laut Quelle bei 6,9 Litern je 100 Kilometer.

Der Omoda 9 PHEV kann mit bis zu 65 kW Gleichstrom laden. Beim Wechselstrom bleibt es allerdings ebenfalls bei 6,6 kW. Seine Höchstgeschwindigkeit ist auf 180 km/h begrenzt. Für den täglichen Einsatz ist vor allem die elektrische Reichweite relevant, während Allradantrieb und hohe Systemleistung zusätzliche Reserven für lange Strecken und unterschiedliche Fahrbedingungen bieten.

Die Kraftübertragung übernimmt eine 3-Gang-Automatik. Trotz der ungewöhnlichen Auslegung soll sie die Leistung schnell und kaum wahrnehmbar verteilen. Im ruhigen Verkehr wirkt der Omoda 9 gelassen. Die hohe Systemleistung äußert sich dabei eher als souveränes Beschleunigen denn als dauerhaft sportliches Fahrgefühl. Auf der Autobahn ist die Abstimmung teilweise straffer.

Innenraum, Platzangebot und Ausstattung des Omoda 9

Im Cockpit dominiert ein 24,6 Zoll großes Curved-Display, das Instrumente und Infotainment zusammenfasst. Ergänzt wird es durch ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktionen. Für die Klimatisierung gibt es physische Schalter und Drehregler. Das ist für häufig genutzte Funktionen praktischer, weil die Bedienung nicht vollständig über Untermenüs erfolgen muss.

Der Kofferraum bietet 470 Liter. Bei umgeklappten Rücksitzlehnen stehen knapp 1.800 Liter zur Verfügung. Im Fond gibt es viel Beinfreiheit und elektrische Verstellmöglichkeiten. Zwei Personen sitzen dort laut Quelle sehr bequem. Eine geöffnete Dachpartie bringt zusätzlich Luft in den Innenraum. Materialauswahl und Verarbeitung hinterlassen einen gediegenen Eindruck.

Der Omoda 9 PHEV wird in Deutschland ausschließlich als Exklusive-Line angeboten und kostet ab 52.900 Euro. Bereits serienmäßig sind unter anderem LED-Licht, eine Rundumsichtkamera, ein Panorama-Schiebedach, Massagesitze vorn, Sitzheizung im Fond und ein Premium-Soundsystem enthalten. Nicht an Bord sind ein 11-kW-AC-Lader und ein Matrix-Licht.

Auch beim Omoda 9 wird die Bedienung unterschiedlich bewertet. Die großen Displays wirken modern, einige Informationen und Kacheln sind jedoch nicht optimal angeordnet. Hilfreich sind die physischen Klimaregler, die Totwinkelanzeige beim Blinken und die Sitzbedienung nach vertrautem Premium-Muster.

Die wichtigsten Daten im Überblick

| Merkmal | Jaecoo 7 PHEV | Omoda 9 PHEV | |---|---:|---:| | Länge | 4,50 m | 4,77 m | | Systemleistung | 205 kW (279 PS) | 395 kW (537 PS) | | Batteriekapazität | 18,4 kWh | 34,5 kWh | | Elektrische WLTP-Reichweite | bis zu 90 km | bis zu 145 km | | DC-Ladeleistung | bis zu 40 kW | bis zu 65 kW | | AC-Ladeleistung | 6,6 kW | 6,6 kW | | Kofferraumvolumen | 324–1.265 l | 470–knapp 1.800 l | | Preis | ab 36.900 Euro | ab 52.900 Euro |

Für Privatkunden unterscheiden sich die Modelle vor allem bei Größe, elektrischer Reichweite und Preis. Der Jaecoo 7 PHEV richtet sich an Käufer im Kompakt-SUV-Segment und bietet eine Anhängelast von 1.500 Kilogramm. Der Omoda 9 PHEV spricht mit Allradantrieb, 395 kW und dem größeren Innen- und Kofferraumangebot eine höher positionierte Kundengruppe an.

Für Flottenverantwortliche sind die Ladeleistungen ein wichtiger Prüfpunkt. Beide Fahrzeuge können mit 6,6 kW Wechselstrom laden. Wer die Fahrzeuge über Nacht oder während langer Standzeiten lädt, kann diese Begrenzung leichter einplanen als ein Betrieb mit häufigen kurzen Ladefenstern. Die elektrische Reichweite des Omoda 9 ist höher, der Jaecoo 7 PHEV bietet dafür den niedrigeren Einstiegspreis.

Die Quelle nennt keine Angaben zu Garantiebedingungen, Wartungskosten, Restwerten, Lieferzeiten oder konkreten CO₂-Emissionen. Diese Punkte sollten vor einer Beschaffung direkt beim Händler geklärt werden. Der Deutschlandstart entscheidet sich daher nicht allein an den technischen Daten, sondern auch daran, wie schnell Chery sein Händler- und Servicenetz aufbaut und wie zuverlässig die Betreuung im jeweiligen Einsatzgebiet verfügbar ist.

Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV beim Deutschlandstart

Quelle: Auto-Medienportal, Artikel 70038, „Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV: Auf zum Boss-Kampf“. Auto-Medienportal

Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV beim Deutschlandstart

Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV beim Deutschlandstart

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Opel und Leapmotor entwickeln gemeinsam ein neues SUV im C-Segment
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

Opel entwickelt neues Elektro-SUV mit Leapmotor

Opel entwickelt gemeinsam mit Leapmotor ein neues SUV im C-Segment. Das noch namenlose Modell soll in zwei Jahren serienreif sein und in Saragossa produziert werden.

Kompori Redaktion

Opel entwickelt gemeinsam mit dem chinesischen Stellantis-Partner Leapmotor ein neues SUV im C-Segment. Das noch namenlose Elektrofahrzeug soll innerhalb von zwei Jahren serienreif werden und die Lücke zwischen Opel Frontera und Opel Grandland schließen. Produziert wird das Modell im spanischen Werk Saragossa.

Opel und Leapmotor teilen die Entwicklungsaufgaben

Die Zusammenarbeit verbindet laut Opel unterschiedliche Kompetenzen. Die Entwicklungsteams in China und Rüsselsheim arbeiten gemeinsam am Fahrzeug. Opel übernimmt Bereiche wie Fahrwerk, Lenkung, Geräuschisolierung, Design und Licht. Opel-Chef Florian Hüttl fasst diesen Beitrag als „Hardware“ zusammen.

Leapmotor bringt sein Wissen zu elektrischen Komponenten ein. Gemeint sind damit unter anderem die elektrischen und elektronischen Systeme eines Elektrofahrzeugs. Konkrete Angaben zu Batterie, Reichweite, Motorleistung oder Ladeleistung nennt Opel bislang nicht.

„Wir versprechen uns von dieser Zusammenarbeit sehr viel“, erklärt Florian Hüttl. Idealerweise komme dabei „das Beste aus zwei Welten zusammen“. Nach seiner Einschätzung kann Opel durch die Partnerschaft auf eine Kostenbasis bei der Elektrotechnologie zugreifen, die das Unternehmen derzeit allein nicht erreichen würde.

Neues C-SUV soll in Saragossa entstehen

Das Fahrzeug wird im Opel-Werk Saragossa gefertigt. Dort läuft seit 45 Jahren der Corsa vom Band. In Zukunft soll außerdem der Leapmotor B10 als erstes Modell des chinesischen Partners in Europa an diesem Standort produziert werden.

Opel betont, dass das neue C-SUV keine bloße Übernahme eines bestehenden Leapmotor-Modells ist. Es handelt sich demnach um eine eigenständige Entwicklung mit den klassischen Opel-Eigenschaften, die Kunden erwarten. Welche konkreten Merkmale damit verbunden sind, erläutert die Quelle nicht.

| Merkmal | Bekannte Angabe | |---|---| | Fahrzeugklasse | SUV im C-Segment | | Position im Opel-Programm | Zwischen Frontera und Grandland | | Entwicklungsziel | Serienreife in zwei Jahren | | Produktionsstandort | Saragossa, Spanien | | Modellname | Noch nicht bekannt |

Bedeutung für Käufer und Flotten

Für potenzielle Käufer ist bisher vor allem die Einordnung in die Modellpalette relevant. Das neue SUV soll eine bislang nicht besetzte Position zwischen Frontera und Grandland abdecken. Eine Bewertung der Alltagstauglichkeit oder der Wirtschaftlichkeit ist ohne technische Daten und Preisangaben noch nicht möglich.

Opel erwartet zudem Lerneffekte für die eigenen Entwicklungsprozesse. Hüttl verweist auf die Geschwindigkeit des chinesischen Partners und sieht darin Anlass, deutsche Methoden zu überprüfen. Ob aus der ersten Entwicklungspartnerschaft weitere gemeinsame Projekte entstehen, ist offen. Stellantis will die Zusammenarbeit mit Leapmotor neben der Entwicklung auch beim Einkauf ausbauen.

Opel und Leapmotor entwickeln gemeinsam ein neues SUV im C-Segment

Quelle: Auto-Medienportal, „Opel und Leapmotor starten gemeinsame Entwicklung“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70040 (abgerufen als bereitgestellte Quelle). Auto-Medienportal

Opel und Leapmotor entwickeln gemeinsam ein neues SUV im C-Segment

Opel und Leapmotor entwickeln gemeinsam ein neues SUV im C-Segment

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