Zum Expeditionsmobil umgebauter Mercedes-Benz e-Actros 600 auf Weltumrundung
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·1 Min. Lesezeit

Mercedes-Benz e-Actros 600 startet zur Weltumrundung

Tobias Wagner startet mit einem zum Expeditionsmobil umgebauten Mercedes-Benz e-Actros 600 an der IAA Transportation zur Weltumrundung. Geplant sind 45.000 Kilometer in rund 30 Ländern mit höchstens 80 Ladungen.

Kompori Redaktion

Tobias Wagner, bekannt als „Elektrotrucker“, startet am Sonntag auf der Nutzfahrzeugmesse IAA Transportation in Hannover mit einem umgebauten Mercedes-Benz e-Actros 600 zu einer Weltumrundung. Der erfahrene Lkw-Fahrer und Content Creator will innerhalb von rund einem Jahr erstmals mit einem batterieelektrischen Fernverkehrs-Lkw um die Welt fahren.

45.000 Kilometer durch rund 30 Länder

Die Route des 4x2-Pritschenfahrzeugs umfasst rund 45.000 Kilometer. Sie führt durch Europa, Asien, Australien sowie Nord- und Südamerika. Nach der Planung soll die Reise mit maximal 80 Batterieladungen gelingen.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Fahrzeug | Mercedes-Benz e-Actros 600 | | Antrieb | batterieelektrisch | | Fahrzeugkonzept | 4x2-Pritschenfahrzeug, zum Expeditionsmobil umgebaut | | Geplante Strecke | rund 45.000 Kilometer | | Geplante Dauer | rund ein Jahr | | Maximale Ladungen | 80 |

Praxistest für Elektro-Lkw und Ladeinfrastruktur

Die Expedition soll zeigen, wie sich batterieelektrische Fernverkehrstechnologie unter unterschiedlichen geografischen, klimatischen und infrastrukturellen Bedingungen bewährt. Für Flottenverantwortliche ist dabei besonders relevant, wie weit ein Elektro-Lkw mit begrenzten Ladestopps auf einer internationalen Route eingesetzt werden kann. Zugleich soll die Reise den Dialog über den Ausbau der Ladeinfrastruktur für den Straßengüterverkehr fördern.

Konkrete Angaben zu Ladeleistungen, Ladezeiten, Kosten oder einer detaillierten Streckenführung nennt die Quelle nicht.

Zum Expeditionsmobil umgebauter Mercedes-Benz e-Actros 600 auf Weltumrundung

Quelle: Auto-Medienportal, „Mit 80 Ladungen um die Welt“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70997 Auto-Medienportal

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BYD Dolphin Surf bei der Vorstellung des Eon-Ladetarifs in der Hamburger Elbphilharmonie
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·4 Min. Lesezeit

BYD und Eon starten smarten Ladetarif für Elektroautos

BYD und Eon bündeln Auto- und Energietechnik: Ein neuer Ladetarif für die heimische Wallbox soll BYD-Kunden monatlich bis zu 20 Euro Stromkosten sparen.

Kompori Redaktion

BYD und Eon wollen in Deutschland im November einen gemeinsamen Ladetarif für Elektroautos starten. Das Angebot ist beim Kauf oder Leasing eines BYD-Elektrofahrzeugs automatisch enthalten und richtet sich an Kunden, die ihr Fahrzeug zu Hause laden. Bei intelligenter Nutzung sollen die monatlichen Stromkosten um bis zu 20 Euro sinken.

BYD-Eon-Ladetarif wird mit dem Fahrzeug verbunden

Vorgestellt wurde die Partnerschaft auf Eons Networking-Konferenz NeX26 in der Hamburger Elbphilharmonie. Im Mittelpunkt stand ein BYD Dolphin Surf. Eon-COO Marc Spieker, Eon-Deutschland-Chef Filip Thon und Patrick Schulz, Deputy Country Manager und Commercial Director von BYD Deutschland, präsentierten die Kooperation.

Der Tarif soll den Zugang zum intelligenten Laden vereinfachen. Wie die Abrechnung und die technischen Abläufe genau funktionieren, haben BYD und Eon zunächst nicht erläutert. Die Unternehmen kündigten jedoch eine Lösung an, bei der Kunden möglichst wenig selbst einrichten müssen. „Einfach das Ladekabel in der heimischen Wallbox einstecken, den Rest erledigen wir“, lautete die Botschaft der Präsentation.

Patrick Schulz ordnete die Rolle seines Unternehmens breiter ein: „Wir sind kein klassischer Autohersteller, wir sind ein Technologie-Konzern.“ Die Zusammenarbeit soll demnach nicht allein den Fahrzeugverkauf unterstützen, sondern die Nutzung der dahinterliegenden Elektromobilitäts-Technik vereinfachen.

Bidirektionales Laden ist Voraussetzung

Für den Tarif müssen sowohl das BYD-Elektroauto als auch die heimische Wallbox intelligentes, bidirektionales Laden unterstützen. Bei dieser Technik fließt Strom nicht nur aus dem Stromnetz in die Batterie. Er kann bei geeigneter Auslegung auch aus dem Akku zurück ins Heimnetz fließen.

Das kann grundsätzlich ermöglichen, den Fahrzeugakku stärker in das Energiemanagement eines Haushalts einzubinden. Für den konkreten Eon-Tarif nennt die Quelle allerdings keine Details dazu, wann Strom geladen oder zurückgespeist wird und wie die mögliche Ersparnis berechnet wird. Auch Angaben zu Arbeitspreis, Vertragsbedingungen oder einer Vergütung für zurückgegebenen Strom liegen nicht vor.

Eon bietet eigene Systeme für bidirektionales Laden an. Der neue Tarif soll nach Angaben einer Eon-Sprecherin jedoch auch mit Ladelösungen anderer Anbieter funktionieren. Damit ist nicht zwingend eine Eon-Wallbox erforderlich. Entscheidend bleibt, dass die verwendete Fahrzeug-Wallbox-Kombination die vorausgesetzten intelligenten Ladefunktionen beherrscht.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Anbieter | Eon und BYD | | Zielgruppe | Käufer und Leasingkunden von BYD-Elektrofahrzeugen | | Ladeort | Heimische Wallbox | | Voraussetzung | Bidirektionales Laden von Fahrzeug und Wallbox | | Mögliche Ersparnis | Bis zu 20 Euro monatlich | | Start in Deutschland | November |

App geplant, Europa-Ausweitung möglich

Eine Smartphone-App befindet sich offenbar ebenfalls in Entwicklung. Welche Funktionen sie enthalten wird, ist noch offen. Denkbar wäre eine Steuerung oder Überwachung des Ladevorgangs; die Quelle bestätigt dies jedoch nicht. Fest steht nur, dass die App zum gemeinsamen Angebot gehören soll.

Zunächst ist der Start in Deutschland vorgesehen. Wenn sich das Modell dort bewährt, wollen BYD und Eon den Tarif auf weitere europäische Länder ausweiten. Ein konkreter Zeitplan für diese Expansion wurde nicht genannt.

Bedeutung für private und gewerbliche Nutzer

Für private BYD-Käufer verbindet das Angebot drei Bereiche: Fahrzeug, Heimladen und Stromtarif. Der finanzielle Vorteil ist bislang als mögliche Ersparnis von bis zu 20 Euro pro Monat angegeben, nicht als garantierter Betrag. Interessenten sollten deshalb vor Vertragsabschluss auf die noch nicht veröffentlichten Tarifdetails achten.

Für Gewerbekunden und kleinere Flotten kann relevant sein, ob Fahrzeuge regelmäßig am Unternehmensstandort oder zu Hause geladen werden. Die Quelle nennt dazu keine speziellen Firmenkonditionen. Der Ansatz zielt ausdrücklich auf Nutzer, die vornehmlich zu Hause laden, und ergänzt damit öffentliche Ladeangebote, auf die Eon mit diesem Modell nicht den Schwerpunkt legt.

BYD verfolgt zugleich seine Expansion in Europa. Bis Ende August wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt 36.748 BYD-Modelle in Deutschland neu zugelassen. Damit lag die Marke vor Nissan, Mazda, Citroën und Tesla. Eon gewinnt mit BYD einen Partner aus dem Elektrofahrzeugmarkt und richtet sein Angebot stärker auf das Laden im privaten Umfeld aus.

BYD Dolphin Surf bei der Vorstellung des Eon-Ladetarifs in der Hamburger Elbphilharmonie

Quelle: Auto-Medienportal, Artikel 70996, „Zum Fahrzeug gibt's den smarten Stromtarif gleich dazu“. Auto-Medienportal

BYD Dolphin Surf bei der Vorstellung des Eon-Ladetarifs in der Hamburger Elbphilharmonie

BYD Dolphin Surf bei der Vorstellung des Eon-Ladetarifs in der Hamburger Elbphilharmonie

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BMW iX3 als Elektro-SUV mit 800-Volt-Technik
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·1 Min. Lesezeit

BMW iX3 startet mit 800-Volt-Technik und 800 km Reichweite

Der neue BMW iX3 steht für einen technologischen Neustart: 800-Volt-Architektur, neue E-Maschinen und Rundzellen im Akku ermöglichen eine Normreichweite von rund 800 Kilometern.

Kompori Redaktion

Der BMW iX3 steht laut Quelle für einen technologischen Neustart der Marke. Das Elektro-SUV kombiniert eine 800-Volt-Architektur mit neuen E-Maschinen und einem Breitwand-Cockpit. Die Normreichweite liegt bei rund 800 Kilometern. Damit richtet sich der BMW iX3 besonders an Fahrer, die hohe Reichweite und moderne Lade- sowie Antriebstechnik in einem SUV verbinden wollen.

Was steckt technisch im BMW iX3?

Die 800-Volt-Architektur bezeichnet ein höheres Spannungsniveau im elektrischen Antriebssystem. Allgemein kann es dadurch möglich werden, Energie beim Schnellladen effizienter zu übertragen. Die konkrete Ladeleistung und Ladezeit des BMW iX3 nennt die Quelle jedoch nicht.

Neue Rundzellen bilden den zentralen Baustein des Akkus. Ihre Verwendung wird in der Quelle als Grundlage für die Normreichweite von rund 800 Kilometern genannt. Neue E-Maschinen und ein Breitwand-Cockpit ergänzen den technischen Neustart. Zum Preis, zum Marktstart und zu weiteren Fahrzeugdaten liegen in der Quelle keine Angaben vor.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Fahrzeug | BMW iX3 | | Architektur | 800 Volt | | Normreichweite | rund 800 Kilometer | | Akku-Technik | neue Rundzellen |

Die Informationen stammen aus der Videoreihe „Startklar“ zum BMW iX3.

Quelle: Auto-Medienportal, Artikel 70719, Originaltitel „EXTRA: Startklar mit dem BMW iX3: Das Runde steckt im Eckigen“. Auto-Medienportal

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Elektroautos im europäischen Neuwagenmarkt 2025
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·2 Min. Lesezeit

E-Autos erreichen 2025 in der EU 17,3 Prozent

2025 waren 17,3 Prozent der neu zugelassenen Pkw in der EU reine Elektroautos. Deutschland lag mit 19,1 Prozent leicht über dem EU-Durchschnitt, Norwegen führte Europa mit 95,1 Prozent an.

Kompori Redaktion

2025 war in der Europäischen Union etwa jeder sechste neu zugelassene Pkw ein reines Elektroauto. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis), das sich auf Eurostat bezieht, lag der E-Auto-Anteil bei 17,3 Prozent. Vor zehn Jahren waren es 0,4 Prozent. Für Fuhrparks und Autokäufer zeigt die Entwicklung, dass batterieelektrische Fahrzeuge im Neuwagenmarkt deutlich sichtbarer sind, ihr Anteil aber zwischen den Ländern stark variiert.

Deutschland liegt knapp über dem EU-Durchschnitt

In Deutschland kamen reine Elektroautos 2025 auf 19,1 Prozent der Pkw-Neuzulassungen. Mit rund 545.100 neuen E-Autos entfielen 28,9 Prozent aller 1,89 Millionen EU-weiten E-Auto-Zulassungen auf den größten Automobilmarkt der EU. Frankreich folgte mit 330.900 Fahrzeugen und 17,5 Prozent des europäischen Volumens.

Dänemark führt die EU bei E-Auto-Neuzulassungen an

Den höchsten Elektroanteil innerhalb der EU verzeichnete Dänemark mit 67,8 Prozent. Danach folgten die Niederlande mit 40,2 Prozent und Malta mit 37,6 Prozent. Am unteren Ende standen Kroatien (1,9 Prozent), die Slowakei (4,7 Prozent) und Bulgarien (4,9 Prozent). Außerhalb der EU erreichte Norwegen mit 95,1 Prozent den europäischen Spitzenwert.

| Kennzahl | Wert | |---|---:| | E-Auto-Anteil EU | 17,3 % | | Hybridanteil EU | 42,4 % | | Deutschland | 19,1 % | | EU-Neuzulassungen E-Autos | 1,89 Mio. |

Hybride stellten EU-weit 42,4 Prozent der Neuzulassungen. Benziner kamen auf 27,3 Prozent, Diesel auf 9,8 Prozent. Flüssig- und Erdgasfahrzeuge blieben von geringer Bedeutung. Destatis nennt unterschiedliche Investitionen in Ladeinfrastruktur sowie abweichende Förderungen, Steuererleichterungen und Gebühren für Maut oder Parken als mögliche Gründe für die Länderunterschiede. Für Flottenbetreiber sind deshalb neben dem Fahrzeugangebot auch lokale Lade- und Kostenbedingungen entscheidend. Zu Preisen oder einzelnen Förderprogrammen nennt die Quelle keine Details.

Quelle: Auto-Medienportal unter Berufung auf Statistisches Bundesamt (Destatis) und Eurostat. Auto-Medienportal

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Elektroauto als Stromspeicher beim bidirektionalen Laden
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·4 Min. Lesezeit

Bidirektionales Laden: Drei Wege für E-Auto-Akkus

Bidirektionales Laden macht E-Auto-Akkus zu mobilen Stromspeichern. V2L versorgt Geräte, V2H unterstützt das Hausnetz und V2G soll künftig Einspeisung ins öffentliche Netz ermöglichen.

Kompori Redaktion

Bidirektionales Laden erweitert die Rolle des Elektroautos: Der Akku nimmt nicht nur Energie für den Antrieb auf, sondern kann Strom auch wieder abgeben. Drei Anwendungen sind zu unterscheiden: Vehicle-to-Load (V2L) für externe Geräte, Vehicle-to-Home (V2H) für das Hausnetz und Vehicle-to-Grid (V2G) für das öffentliche Stromnetz. Für Käufer und Flottenbetreiber ist entscheidend, welche Technik Fahrzeug, Ladeeinrichtung und Energiesystem jeweils unterstützen.

V2L versorgt Geräte direkt mit Strom

Die einfachste Variante ist Vehicle-to-Load. Dabei wird ein Elektrogerät an eine 230-Volt-Steckdose des Fahrzeugs angeschlossen. Der Akku kann so beispielsweise eine Kühlbox beim Camping, einen Elektrogrill oder den Akku eines E-Bikes versorgen. V2L benötigt kein Hausnetz und keine komplexe Einbindung in eine Gebäudeinstallation. Deshalb ist diese Funktion besonders leicht verständlich: Das Fahrzeug wird vorübergehend zur mobilen Steckdose.

Nach Angaben der Quelle bieten bereits zahlreiche Elektrofahrzeuge V2L an. Genannt werden Modelle von Hyundai und Kia, MG Motor und BYD sowie zunehmend Fahrzeuge von Volkswagen, Ford und BMW. Welche konkrete Ausstattung ein einzelnes Modell besitzt, lässt sich daraus nicht ableiten. Interessenten sollten daher die technischen Angaben des jeweiligen Fahrzeugs prüfen.

V2H verbindet Auto, Wallbox und Haus

Vehicle-to-Home macht die Batterie zu einem Zwischenspeicher für das eigene Haus. Das Elektroauto wird dafür über eine bidirektionale Wallbox mit dem Hausnetz verbunden. Strom aus einer Photovoltaikanlage kann zunächst im Fahrzeugakku gespeichert und später im Haushalt genutzt werden. Ebenso ist es möglich, Netzstrom zu speichern, wenn er günstig angeboten wird, und ihn bei Bedarf wieder ins Hausnetz zurückzuspeisen.

Dafür müssen mehrere Voraussetzungen gleichzeitig erfüllt sein. Das Fahrzeug braucht die passende Technik, die Wallbox muss bidirektionales Laden beherrschen und das Hausnetz benötigt ein intelligentes Energiemanagementsystem. Dieses steuert unter anderem, dass zum geplanten Abfahrtszeitpunkt noch ausreichend Energie im Akku vorhanden ist.

Laut Quelle können Modelle mit 77-kWh-Batterie aus dem Volkswagen-Konzern ab Software-Version 3.5 dazu in der Lage sein. Genannt werden Fahrzeuge von Volkswagen, Skoda, Cupra und Audi. Außerdem werden der Renault 5 E-Tech, einige Modelle von Volvo und Polestar sowie die Mercedes-Typen EQE und EQS aufgeführt. Die Angabe zur Batteriekapazität bezieht sich dabei auf die genannten Volkswagen-Konzernmodelle.

| Variante | Stromabgabe | Typischer Einsatz | |---|---|---| | V2L | an direkt angeschlossene Geräte | Kühlbox, E-Bike-Akku oder Elektrogrill | | V2H | ins eigene Hausnetz | Photovoltaik- oder Netzstrom im Haushalt nutzen | | V2G | ins öffentliche Stromnetz | Vergütete Netzeinspeisung |

V2G braucht noch verbindliche Regeln

Vehicle-to-Grid ist die anspruchsvollste Variante. Der Fahrzeugakku gibt Energie in das öffentliche Stromnetz ab. Dafür soll künftig eine Vergütung möglich sein. Derzeit fehlt laut Quelle jedoch ein gültiges Regelwerk. Offen ist beispielsweise, wie die Besteuerung funktioniert, wenn ein steuerbegünstigt beim Arbeitgeber geladenes Fahrzeug später Strom gegen eine Gebühr ins Netz einspeist.

Die technische Grundlage wächst dennoch. Die Norm ISO 15118-20 regelt den Datenaustausch zwischen Elektroauto und Wallbox. Das ist eine Voraussetzung dafür, dass der Energiefluss in beide Richtungen gesteuert werden kann. Für Unternehmen und Flotten bedeutet das: Nicht allein die Akkugröße entscheidet über die Nutzbarkeit, sondern das Zusammenspiel aus Fahrzeugsoftware, Ladehardware, Energiemanagement und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Erste Komplettlösungen für Privathaushalte

Für V2H gibt es erste Komplettangebote. Die BMW Wallbox Professional ermöglicht laut Quelle zusammen mit dem BMW iX3 und künftig dem i3 bidirektionales Laden. BMW nennt für dieses Paket im Idealfall einen möglichen Ertrag von „bis zu 720 Euro“ pro Jahr. Mit derselben möglichen Jahressumme wirbt Elli, der Energie- und Ladeanbieter des Volkswagen-Konzerns. Dieses Angebot soll allerdings erst Ende des Jahres bestellbar sein.

Damit sind konkrete Anwendungen bereits verfügbar, die umfassende Nutzung des E-Auto-Akkus als Energiespeicher aber noch nicht vollständig etabliert. V2L ist vergleichsweise unkompliziert, V2H verlangt eine abgestimmte Haus- und Ladeinfrastruktur. V2G steht zusätzlich vor regulatorischen Fragen. Die Idee vieler dezentraler Fahrzeugakkus als Bestandteil der Energiewende nimmt damit Gestalt an, befindet sich aber weiterhin im Aufbau.

Elektroauto als Stromspeicher beim bidirektionalen Laden
Bidirektionales Laden macht das Auto zur Stromquelle.
Elektroauto als Stromspeicher beim bidirektionalen Laden
Eon und BMW machen Käufern eines iX3 ein Angebot für bidirektionales Laden.

Quelle: Auto-Medienportal, Artikel „Bidirektionales Laden kennt drei Möglichkeiten“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/71023 (abgerufen als vorgegebene Quelle). Auto-Medienportal

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