Kia Vision Meta Turismo als elektrische Konzeptstudie mit futuristischem Design
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·3 Min. Lesezeit

Kia Vision Meta Turismo: Elektro-Gran-Turismo als Konzept

Kia zeigt auf der Mailänder Designwoche den Vision Meta Turismo. Die Konzeptstudie verbindet elektrische Performance mit digitalem Erlebnis, Lounge-Interieur und Gaming-Funktionen.

Kompori Redaktion

Kia Vision Meta Turismo zeigt elektrische Langstrecken-Idee

Der Kia Vision Meta Turismo ist eine elektrische Konzeptstudie für die Mailänder Designwoche. Kia verbindet darin die Idee eines sportlichen Grand Tourers mit digitaler Interaktion, einem loungeartigen Innenraum und einem futuristischen Design. Der Vision Meta Turismo soll zeigen, wie die koreanische Marke elektrische Performance und ein emotionaleres Fahrerlebnis zusammenführen möchte. Ein konkreter Serienstart oder technische Fahrzeugdaten werden in der Quelle nicht genannt.

Flache Karosserie mit „Cab-Forward“-Architektur

Die Studie folgt Kias Designphilosophie „Opposites United“. Weiche, fließende Flächen treffen auf scharf gezeichnete Kanten. Die weit nach vorn gezogene Kabine, bezeichnet als „Cab-Forward“-Architektur, ermöglicht eine niedrige, schnittige Silhouette und schafft zugleich viel Platz im Innenraum.

An der Front erinnern sogenannte Canards an Elemente von Düsenflugzeugen. Diese Anleihen sollen den Hochleistungscharakter betonen. Am Heck unterstützt eine markante Abrisskante die aerodynamische Stabilität. Eine besonders schmale LED-Signatur hebt die Fahrzeugbreite hervor. Das flache One-Box-Design erinnert in seiner Wirkung an italienische Sportwagen.

Fahrer und Beifahrer erhalten unterschiedliche Rollen

Im Innenraum trennt Kia die Nutzung stärker als bei einem konventionellen Fahrzeug. Die Fahrerposition ist auf Konzentration und sportliches Fahren ausgerichtet. Der Beifahrersitz dient dagegen der Entspannung und der Nutzung digitaler Inhalte über ein AR-Head-up-Display. AR steht für Augmented Reality, also die Einblendung digitaler Informationen in das Sichtfeld. Im geparkten Zustand kann sich der Sitz um 180 Grad drehen.

Damit richtet sich das Konzept ausdrücklich an Digital Natives. Kia verbindet Fahren, Gaming und digitale Inhalte zu einem gemeinsamen Nutzungserlebnis. Die Studie versteht den Innenraum deshalb nicht allein als Bereich für die Fortbewegung, sondern auch als digitalen Aufenthaltsraum.

Joystick und Gaming-Modi im Elektroauto

Ein Joystick simuliert virtuelle Gangwechsel. Der Modus „Launch Control & GT-Boost“ soll die maximale Leistung des Elektroantriebs abrufen. Über das Lenkrad lassen sich die Modi „Speedster“, „Dreamer“ und „Gamer“ anwählen. Im Stand kann der Vision Meta Turismo außerdem als Spielekonsole genutzt werden. Ein Außenprojektor ermöglicht gemeinsame Gaming-Sessions mit Freunden.

| Merkmal | Angabe der Studie | |---|---| | Fahrzeugtyp | Elektrischer Grand Tourer | | Innenraum | Loungeartige Gestaltung mit getrennten Fahrer- und Beifahrerrollen | | Digitale Funktionen | AR-Head-up-Display, Gaming und Außenprojektor | | Fahrmodi | „Speedster“, „Dreamer“ und „Gamer“ | | Status | Konzeptstudie, kein bestätigtes Serienmodell |

Für Kaufinteressenten und Flottenverantwortliche sind derzeit vor allem die Grenzen der Information wichtig: Angaben zu Reichweite, Batteriekapazität, Ladeleistung, Motorleistung, Preis und Marktstart fehlen. Der Vision Meta Turismo ist damit primär eine Design- und Technologiestudie. Kia formuliert ein Bild der elektrischen Zukunft als Erlebnisraum, bestätigt aber noch kein konkretes Serienfahrzeug.

Kia Vision Meta Turismo als elektrische Konzeptstudie mit futuristischem Design

Quelle: Auto-Medienportal, „Kia auf Space und Speed“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/69930 Auto-Medienportal

Kia Vision Meta Turismo als elektrische Konzeptstudie mit futuristischem Design

Kia Vision Meta Turismo als elektrische Konzeptstudie mit futuristischem Design

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Volkswagen Golf Hybrid und T-Roc Hybrid mit neuem Vollhybridantrieb
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·4 Min. Lesezeit

Volkswagen bringt Vollhybrid für Golf und T-Roc

Volkswagen stellt einen neuen Vollhybridantrieb für Golf und T-Roc vor. Das System fährt zeitweise elektrisch, benötigt kein Ladekabel und soll ab dem vierten Quartal 2026 verfügbar sein.

Kompori Redaktion

Volkswagen präsentiert beim Internationalen Wiener Motorensymposium vom 22. bis 24. April 2026 einen neuen Vollhybridantrieb. Er soll ab dem vierten Quartal 2026 im Golf Hybrid und im T-Roc Hybrid eingesetzt werden. Das System ermöglicht zeitweise elektrisches Fahren, ohne dass Besitzer ein Ladekabel oder eigene Ladeinfrastruktur benötigen.

Vollhybrid schließt Lücke zwischen eTSI und eHybrid

Der neue Volkswagen-Vollhybrid positioniert sich zwischen dem Mild-Hybrid eTSI und den extern aufladbaren Plug-in-Hybriden. Im Vergleich zum Mild-Hybrid kann der Vollhybrid einen höheren elektrischen Fahranteil erreichen. Das kann insbesondere beim Anfahren, bei niedrigen Geschwindigkeiten und im Stadtverkehr den Verbrauch, die Emissionen und die Kraftstoffkosten senken. Zugleich bleibt das Fahrzeug unabhängig von öffentlichen oder privaten Ladestationen.

Anders als ein Plug-in-Hybrid wird die Batterie nicht über ein Ladekabel geladen. Die elektrische Energie entsteht während der Fahrt durch Rekuperation, also die Rückgewinnung von Brems- und Verzögerungsenergie, sowie durch den Turbobenziner und einen Generator. Volkswagen beschreibt den Vollhybrid deshalb als Lösung für Einsatzszenarien, in denen elektrisches Fahren gewünscht ist, ohne eine Ladeplanung vorauszusetzen.

Technik mit zwei Elektromaschinen und 1,6-kWh-Batterie

Der Antrieb wirkt auf die Vorderachse. Zu seinem Hybridmodul gehören eine Elektromaschine für den Antrieb, eine zweite Elektromaschine als Generator, Leistungselektronik, Differenzial und ein Eingang-Getriebe. Eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung koppelt den 1.5 TSI evo2 je nach Fahrsituation in den Antriebsstrang ein oder aus.

Die Lithium-Ionen-Batterie nutzt NMC-Zellen und besitzt eine Bruttokapazität von 1,6 kWh. Sie ist bei Golf Hybrid und T-Roc Hybrid im Heckbereich in den Fahrzeugboden integriert. Ebenfalls im Vorderwagen sitzen ein elektrischer Klimakompressor und ein elektrischer Bremskraftverstärker. Die Hochvoltbatterie ist damit auf die kurzen elektrischen Fahrphasen eines Vollhybrids ausgelegt, nicht auf das externe Laden mit hoher Energiemenge.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Geplanter Einsatz | Golf Hybrid und T-Roc Hybrid | | Marktstart | ab dem vierten Quartal 2026 | | Batterie | Lithium-Ionen, 1,6 kWh brutto | | Antrieb | Vorderachse | | Verbrennungsmotor | 1.5 TSI evo2 |

Drei Betriebsarten steuert das Fahrzeug automatisch

Im elektrischen Modus fährt ausschließlich die E-Maschine, während der TSI abgeschaltet bleibt. Das ist bei niedrigen Geschwindigkeiten möglich. Im seriellen Betrieb treibt ebenfalls die E-Maschine das Fahrzeug an. Der TSI läuft dann mit abgekoppelter Antriebsverbindung und erzeugt über den Generator Strom. So kann die elektrische Reichweite während der Fahrt verlängert werden.

Im parallelen Betrieb arbeiten Verbrennungsmotor und E-Maschine gemeinsam. Ab etwa 60 km/h auf Landstraßen und Autobahnen übernimmt der TSI den primären Antrieb; die E-Maschine unterstützt ihn beispielsweise beim Beschleunigen. Die automatische Wahl des Modus verbindet damit unterschiedliche Anforderungen an Effizienz, Leistung und Fahrkomfort.

Eco, Comfort und Sport für unterschiedliche Prioritäten

Zusätzlich stehen drei Fahrprofile zur Verfügung. Im Eco-Modus wird die maximale Systemleistung auf 70 Prozent begrenzt, außerdem ist die Boost-Funktion deaktiviert. Das soll den Energieverbrauch reduzieren. Comfort gibt die vollständige Systemleistung frei und erlaubt das Boosten. Sport wechselt früher in den seriellen Betrieb, damit schnell die volle Leistung bereitsteht.

Offizielle Verbrauchsdaten für Golf Hybrid und T-Roc Hybrid nennt Volkswagen noch nicht. Für eine seriennahe Studie des Golf eHybrid wurden jedoch folgende Werte ermittelt:

| Kennwert der Studie | Angabe | |---|---| | Verbrauch gewichtet kombiniert | 12,8–12,1 kWh/100 km plus 1,3–1,1 l/100 km | | Verbrauch bei entladener Batterie | 5,3–5,0 l/100 km | | CO₂-Ausstoß gewichtet kombiniert | 29–25 g/km | | CO₂-Klasse gewichtet kombiniert | B | | CO₂-Klasse bei entladener Batterie | D–C |

Diese Studienwerte sind nicht als offizielle Verbrauchsdaten der späteren Serienmodelle ausgewiesen. Angaben zu Preis, Systemleistung, elektrischer Reichweite und Ladezeit liegen in der Quelle ebenfalls nicht vor. Für Flotten und Gewerbekunden sind daher zunächst vor allem der Verzicht auf Ladeinfrastruktur, die automatische Energierückgewinnung und der mögliche elektrische Fahranteil relevant. Eine belastbare Kosten- oder Einsatzplanung ist erst mit den endgültigen Fahrzeugdaten möglich.

Volkswagen Golf Hybrid und T-Roc Hybrid mit neuem Vollhybridantrieb

Quelle: Auto-Medienportal, „Volkswagen mit neuem Vollhybrid für Golf und T-Roc“, Artikel 69933. Auto-Medienportal

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Volvo EX60 als elektrisches SUV im Kontext des Produktionsstarts in Göteborg
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·4 Min. Lesezeit

Volvo EX60 startet in Göteborg mit bis zu 810 km Reichweite

Der Volvo EX60 startet in Göteborg als erstes in Schweden entwickeltes und produziertes Elektrofahrzeug der Marke. Drei Antriebsvarianten bieten bis zu 810 Kilometer Reichweite und Schnellladen mit bis zu 400 kW.

Kompori Redaktion

Der Volvo EX60 ist das erste vollelektrische Fahrzeug der Marke, das in Schweden entwickelt und produziert wird. Die Fertigung des 4,80 Meter langen SUV startete im erneuerten Werk in Göteborg. Angeboten wird der Volvo EX60 in drei Leistungsstufen mit Reichweiten von bis zu 810 Kilometern, Preisen ab 62.990 Euro und 800-Volt-Technik.

Drei Antriebe und bis zu 810 Kilometer Reichweite

Die Basisversion besitzt einen 275 kW (374 PS) starken Elektromotor, der die Hinterräder antreibt. Der Akku hat eine Kapazität von 83 kWh. Volvo nennt für diese Ausführung eine Reichweite von bis zu 611 Kilometern. Der Einstiegspreis liegt bei 62.990 Euro.

Die mittlere Variante kombiniert Allradantrieb mit 375 kW (510 PS) und einer 95-kWh-Batterie. Ihre Reichweite soll bis zu 660 Kilometer betragen. Sie kostet mindestens 65.990 Euro. Das Topmodell nutzt ebenfalls einen 375 kW (510 PS) starken Allradantrieb, erhält jedoch einen 117-kWh-Akku. Damit soll der EX60 bis zu 810 Kilometer weit kommen. Der Preis beginnt bei 71.990 Euro.

| Variante | Antrieb und Leistung | Akku | Reichweite | Preis ab | |---|---|---:|---:|---:| | Basis | Hinterradantrieb, 275 kW (374 PS) | 83 kWh | 611 km | 62.990 Euro | | Mitte | Allradantrieb, 375 kW (510 PS) | 95 kWh | 660 km | 65.990 Euro | | Topmodell | Allradantrieb, 375 kW (510 PS) | 117 kWh | 810 km | 71.990 Euro |

800-Volt-System lädt in 16 bis 19 Minuten

Alle drei Varianten verwenden eine 800-Volt-Architektur. Die maximale Ladeleistung beträgt beim Hinterradler 350 kW, die Allradversionen können mit bis zu 400 kW laden. Am Schnelllader soll sich der Ladezustand in 16 bis 19 Minuten von zehn auf 80 Prozent erhöhen. Die tatsächliche Ladezeit hängt grundsätzlich auch von der verfügbaren Leistung der Ladestation und den Bedingungen beim Ladevorgang ab.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei allen Versionen bei 180 km/h. Vier Fahrmodi ermöglichen eine Anpassung von Komfort-, Effizienz- und Leistungseigenschaften. Für gewerbliche Nutzer und Flotten ist vor allem die Kombination aus Reichweite und kurzer Schnellladezeit relevant, weil sie lange Fahrten und planbare Ladepausen unterstützen kann. Angaben zu Nutzlast, Kofferraumvolumen oder Anhängelast enthält die Quelle nicht.

Sachliches Design und neue Sicherheitsgurte

Volvo gestaltet den EX60 mit einer reduzierten, skandinavisch geprägten Form. Auf Chrom verzichtet der Hersteller vollständig. Im Innenraum dominiert eine sachliche Gestaltung. Das Display vor dem Lenkrad ist so positioniert, dass es nahezu die Funktion eines Head-up-Displays übernimmt. Klassische Tasten gibt es kaum; die wichtigsten Funktionen liegen in einer Leiste am unteren Rand des zentralen Bildschirms.

Eine technische Neuerung sind die laut Quelle weltweit erstmals eingesetzten multiadaptiven Sicherheitsgurte für die Vordersitze. Sie verarbeiten Daten von Innen- und Außensensoren, um Gurtspannung und Belastungsniveau an die jeweilige Situation anzupassen. Damit ergänzt Volvo die bereits markentypische Sicherheitstechnik um eine sensorbasierte Anpassung des Rückhaltesystems.

Produktionsstart in einem erneuerten Werk

Das Göteborger Werk wurde in den vergangenen vier Jahren vollständig erneuert. Volvo-Chef Hakan Samuelsson bezeichnete den EX60 beim Produktionsstart als „Meilenstein in der Geschichte des Göteborger Werks“. Nach seinen Worten wurde die Fabrik umfassend für die Zukunft umgebaut.

Die Nachfrage beeinflusste bereits den Produktionsablauf: Noch vor dem offiziellen Verkaufsstart gingen laut Quelle auch aus Deutschland so viele Bestellungen ein, dass Volvo die Kapazitäten in Göteborg anpassen musste. Deshalb wurde die traditionelle Sommerpause von vier auf drei Wochen verkürzt.

Für die Fertigung integriert Volvo die Batterie als tragendes Element in das Chassis. Außerdem wird der hintere Unterboden im Mega-Casting-Verfahren hergestellt. Dabei entstehen größere Karosserieteile in einem einzigen Guss, statt sie aus mehreren Einzelteilen zusammenzusetzen. Die von Bühler gelieferte Anlage verarbeitet innerhalb weniger Millisekunden mehr als 200 Kilogramm flüssiges Aluminium und arbeitet mit Schließkräften von 8400 Kilogramm. Nach Angaben der Quelle können dadurch Gewicht und Produktionsaufwand reduziert sowie die Steifigkeit verbessert werden. Derzeit betrifft das Verfahren ausschließlich die hinteren Elemente des EX60.

Volvo EX60 als elektrisches SUV im Kontext des Produktionsstarts in Göteborg

Quelle: Auto-Medienportal, „Volvo EX60: Premiere in Göteborg“, Artikel 69937. Auto-Medienportal

Volvo EX60 als elektrisches SUV im Kontext des Produktionsstarts in Göteborg

Volvo EX60 als elektrisches SUV im Kontext des Produktionsstarts in Göteborg

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Cupra Born VZ, sportlicher Elektro-Kompaktwagen mit 20-Zoll-Rädern
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·5 Min. Lesezeit

Cupra Born VZ: 326 PS und bis zu 630 Kilometer Reichweite

Der Cupra Born VZ kombiniert 240 kW, Heckantrieb und eine 79-kWh-Batterie. Er beschleunigt in 5,6 Sekunden auf 100 km/h, kostet ab 46.990 Euro und bietet bis zu 630 Kilometer WLTP-Reichweite.

Kompori Redaktion

Der Cupra Born VZ ist die sportliche Speerspitze der elektrischen Born-Baureihe. Das Modell leistet 240 kW (326 PS), fährt mit Heckantrieb und nutzt eine 79-kWh-Batterie. Nach WLTP sind 553 bis 630 Kilometer Reichweite angegeben. Der Preis startet bei 46.990 Euro. Damit richtet sich der Born VZ vor allem an Käufer, die Alltagstauglichkeit und dynamische Fahrleistungen verbinden wollen.

Cupra Born VZ: 240 kW und Heckantrieb

Der Born VZ wird von einer permanent erregten Synchronmaschine an der Hinterachse angetrieben. Das maximale Drehmoment beträgt 545 Nm. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Automatikgetriebe. Für den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h benötigt der Elektro-Cupra 5,6 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h.

Die Kombination aus Heckmotor, Heckantrieb und Progressivlenkung prägt das Fahrverhalten. Der Heckantrieb kann bei einem Elektroauto für eine direkte Kraftübertragung sorgen, während die Progressivlenkung mit zunehmendem Lenkeinschlag direkter reagiert. Beim Born VZ unterstützt außerdem eine aufwendige Fünf-Lenker-Hinterachse die Radführung. Nach dem Fahrbericht bleibt das Fahrzeug auch bei zügiger Kurvenfahrt kontrollierbar und neigt sich vergleichsweise wenig.

Das serienmäßige DCC-Fahrwerk ist sportlich abgestimmt, soll aber auch bei alltäglicher Fahrt komfortabel bleiben. Die Charakteristik kann zusätzlich individuell angepasst werden. Die Assistenzsysteme lassen sich stufenweise zurücknehmen. Zur Ausstattung gehören unter anderem Funktionen für Tempo-, Spur- und Abstandsregelung, die Überwachung von Kreuzungen und toten Winkeln sowie eine Notbremsfunktion.

Batterie, Reichweite und Ladezeiten

Die 79-kWh-Batterie ermöglicht laut WLTP eine Reichweite von 553 bis 630 Kilometern. Die konkrete Reichweite hängt unter anderem von Ausstattung, Fahrweise, Geschwindigkeit und Außentemperatur ab. Im sportlichen VZ-Einsatz dürfte die theoretische Maximalreichweite daher nicht immer erreichbar sein. Die Quelle weist ausdrücklich darauf hin, dass häufige Beschleunigungen und die Launch Control den Energieverbrauch erhöhen.

Am Gleichstrom-Schnelllader nimmt der Cupra Born VZ bis zu 185 kW auf. Nach den Angaben des Fahrberichts lässt sich in weniger als 30 Minuten Gleichstrom für rund 350 Kilometer Strecke nachladen. Wechselstrom ist mit bis zu 11 kW möglich. An einer heimischen Wallbox kann eine vollständige Ladung bis zu achteinhalb Stunden dauern. Für Flotten oder Haushalte ist deshalb entscheidend, ob das Fahrzeug regelmäßig über Nacht oder während längerer Standzeiten geladen werden kann.

Neu ist die V2L-Funktion. V2L steht für „Vehicle to Load“ und ermöglicht, elektrische Geräte über die Fahrzeugbatterie zu versorgen. Als Beispiele werden Laptops und E-Bikes genannt. Für mobile Arbeit, Freizeitaktivitäten oder Einsätze ohne direkten Stromanschluss kann diese Funktion praktisch sein. Angaben zur maximalen V2L-Leistung enthält die Quelle nicht.

| Merkmal | Cupra Born VZ | |---|---:| | Leistung | 240 kW (326 PS) | | Drehmoment | 545 Nm | | Batterie | 79 kWh | | WLTP-Reichweite | 553–630 km | | Ladeleistung | 11 kW AC / 185 kW DC | | 0–100 km/h | 5,6 Sekunden | | Höchstgeschwindigkeit | 200 km/h | | Preis | 46.990 Euro |

Platzangebot und Alltagstauglichkeit

Trotz seiner sportlichen Ausrichtung bleibt der Born VZ ein alltagstauglicher Kompaktwagen. Das Fahrzeug ist 4,34 Meter lang, 1,81 Meter breit und 1,54 Meter hoch. Der Radstand beträgt 2,77 Meter. Die flach im Fahrzeugboden eingebaute Batterie schafft Platz im Innenraum. Auch die zweite Sitzreihe bietet laut Fahrbericht ungewöhnlich viel Beinfreiheit für diese Fahrzeugklasse.

Das Kofferraumvolumen beträgt 385 Liter. Werden die Rücksitzlehnen flach gelegt, stehen bis zu 1.267 Liter zur Verfügung. Damit kann der Born VZ neben Personen auch Gepäck oder größere Alltagsgegenstände aufnehmen. Der Einstieg in den Fond ist wegen der flach abfallenden Dachlinie etwas eingeschränkt. Das Dach liegt zudem 1,5 Zentimeter niedriger als beim Volkswagen ID.3.

Im Innenraum kombiniert Cupra schwarze Flächen mit kupferfarbenen Elementen. Zur Ausstattung gehören Schalensitze, ein rund 13 Zoll großer Touchscreen, ein 10,25 Zoll großes Cockpit-Display und ein Head-up-Display. Dieses projiziert wichtige Informationen, darunter Navigationshinweise, in das Sichtfeld des Fahrers. Bei den eingesetzten Materialien verwendet Cupra nach Angaben des Fahrberichts unter anderem Flachsfasern, Meeresplastik und recycelte Fischernetze.

Kritik gibt es an den beleuchteten Slider-Bedienelementen. Sie wurden gegenüber der bisherigen Ausführung angepasst, bleiben laut Fahrbericht aber gewöhnungsbedürftig. Eine Anhängelast ist für den Cupra Born VZ nicht angegeben. Für Gewerbekunden, die regelmäßig Anhänger ziehen müssen, bleibt dieser Punkt daher offen.

Bremsen, Rekuperation und Karosserie

Der Born VZ kann durch Rekuperation bis zum Stillstand verzögern. Dabei wird Bewegungsenergie beim Verzögern teilweise in elektrische Energie zurückgewandelt und in die Batterie eingespeist. Bei vorausschauender Fahrweise müssen die mechanischen Bremsen dadurch seltener eingesetzt werden.

An der Hinterachse verwendet Cupra Trommelbremsen, an der Vorderachse belüftete Scheibenbremsen. Die Trommelbremsen sparen Gewicht und Bauraum; außerdem sollen ihre Beläge nach Angaben von Cupra über die Lebensdauer des Fahrzeugs halten. Der Wendekreis beziehungsweise der für eine Wende benötigte Raum beträgt 10,20 Meter.

Optisch unterscheidet sich der VZ deutlich von einer nüchternen Basisversion. Matrix-Scheinwerfer, ein markanter Diffusor und 20-Zoll-Räder prägen den Auftritt. Die eigenständige Cupra-Gestaltung soll den Born stärker von technisch verwandten Konzernmodellen abheben. Für die Kaufentscheidung sind jedoch vor allem Leistungsdaten, Ladebedingungen, Platzangebot und Preis relevant.

Preis und Einordnung der Baureihe

Der Cupra Born VZ kostet ab 46.990 Euro. Die Basisversion der Baureihe startet bei 35.990 Euro, die mittlere Variante bei 41.990 Euro. Die Basis nutzt 140 kW (190 PS) und eine 58-kWh-Batterie; ihre Reichweite beträgt bis zu 484 Kilometer. Die Version Endurance leistet 170 kW (231 PS), verwendet ebenfalls 79 kWh und soll dieselbe Reichweite wie der VZ bieten.

Damit ist der Born VZ nicht die einzige Option innerhalb der Baureihe. Er bietet die höchste Leistung und die sportlichste Ausrichtung, während die anderen Varianten einen niedrigeren Einstiegspreis ermöglichen. Eine Wärmepumpe, ein Glasdach und weitere Optionen können den Preis des VZ über 50.000 Euro erhöhen. Für Käufer und Flottenverantwortliche sind deshalb neben dem Anschaffungspreis auch Ladeleistung, tägliche Fahrstrecke und der konkrete Platzbedarf entscheidend.

Cupra Born VZ, sportlicher Elektro-Kompaktwagen mit 20-Zoll-Rädern

Quelle: Auto-Medienportal, Fahrbericht „Fahrbericht Cupra Born VZ: Spaß mit Spannung“, Artikel 69938. Auto-Medienportal

Cupra Born VZ, sportlicher Elektro-Kompaktwagen mit 20-Zoll-Rädern

Cupra Born VZ, sportlicher Elektro-Kompaktwagen mit 20-Zoll-Rädern

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Porsche-Logo im Zusammenhang mit dem Verkauf der Bugatti-Rimac-Beteiligung
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

Porsche verkauft Anteile an Bugatti Rimac

Porsche veräußert seine Beteiligungen an Bugatti Rimac und der Rimac Group. Käufer ist ein Konsortium unter Führung von HOF Capital. Der Abschluss wird 2025 erwartet.

Kompori Redaktion

Porsche verkauft seine Beteiligungen an Bugatti Rimac und an der Rimac Group. Die Verträge mit einem Investorenkonsortium unter Führung von HOF Capital wurden am 24. April unterzeichnet. Der Vollzug steht noch unter regulatorischem Vorbehalt und soll im laufenden Jahr erfolgen.

Welche Anteile Porsche abgibt

Porsche hält 45 Prozent am Joint Venture Bugatti Rimac sowie 20,6 Prozent an der Rimac Group. Die finanziellen Einzelheiten des Verkaufs werden nicht veröffentlicht. Neben HOF Capital unterstützen BlueFive Capital und weitere institutionelle Investoren aus den USA und Europa die Transaktion.

| Beteiligung | Porsche-Anteil | |---|---:| | Bugatti Rimac | 45 Prozent | | Rimac Group | 20,6 Prozent | | Gründung des Joint Ventures | 2021 |

Rimac Group übernimmt Kontrolle

Porsche und die Rimac Group gründeten Bugatti Rimac 2021 als gemeinsames Unternehmen. Nach dem Abschluss soll die Rimac Group die Kontrolle über das Joint Venture erhalten. Zusammen mit den neuen Investoren soll sie dessen strategische Weiterentwicklung vorantreiben.

Für Porsche bedeutet der Verkauf nach Aussage von Vorstandschef Michael Leiters eine stärkere Konzentration auf das Kerngeschäft: „Mit dem Verkauf unseres Anteils zeigen wir, dass wir Porsche auf das Kerngeschäft konzentrieren werden.“ Für die beteiligten Unternehmen ist die Transaktion damit noch nicht abgeschlossen. Wann die behördlichen Genehmigungen vorliegen und wie hoch der Kaufpreis ist, nennt die Quelle nicht.

Porsche-Logo im Zusammenhang mit dem Verkauf der Bugatti-Rimac-Beteiligung
Porsche-Logo im Zusammenhang mit dem Verkauf der Bugatti-Rimac-Beteiligung

Quelle: Auto-Medienportal, „Porsche trennt sich von Bugatti Rimac“, 24. April. Auto-Medienportal

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