Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV beim Deutschlandstart
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·7 Min. Lesezeit

Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV starten in Deutschland

Chery bringt Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV nach Deutschland. Die Plug-in-Hybride bieten bis zu 145 Kilometer elektrische Reichweite, 395 kW Systemleistung und Preise ab 36.900 Euro.

Kompori Redaktion

Der chinesische Chery-Konzern startet mit den Marken Jaecoo und Omoda in Deutschland. Zum Auftakt kommen die Plug-in-Hybride Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV auf den Markt. Der Jaecoo 7 PHEV beginnt bei 36.900 Euro, während der größere Omoda 9 PHEV ab 52.900 Euro erhältlich ist. Chery plant bis Ende Mai 2026 zunächst 40 Händlerstandorte, bis Jahresende 100 und langfristig 240 Standorte.

Chery baut sein Deutschlandgeschäft schrittweise auf

Chery ist bereits seit 2018 mit einem Entwicklungszentrum im hessischen Raunheim vertreten. Der Vertrieb der Marken Jaecoo und Omoda in Deutschland startet jedoch erst jetzt. Zuvor baute der Konzern seine Präsenz in anderen europäischen Ländern schrittweise aus und entwickelte parallel ein Händlernetz.

Als Beispiel nennt die Quelle Großbritannien. Dort stieg die Zahl der Fahrzeuge von 3.889 im Jahr 2024 auf 47.775 im Jahr 2025. Der Marktanteil erreichte 2,4 Prozent. In Spanien, wo Jaecoo und Omoda seit Februar 2024 vertreten sind, wuchs das Volumen von 8.891 auf 23.697 Fahrzeuge. Der Marktanteil stieg dort von 0,9 auf 2,1 Prozent. Polen kam in weniger als zwei Jahren auf 2,5 Prozent Marktanteil, Italien auf 1,0 Prozent.

Für Deutschland plant Chery bereits 2026 rund 8.000 Auslieferungen beider Marken. Für Flotten und Privatkunden ist neben Preis und Technik besonders die regionale Betreuung relevant. Werkstattdichte, Ersatzteilversorgung und das Vertrauen in eine neue Marke lassen sich erst mit einem wachsenden Vertriebsnetz beurteilen. Die angekündigten 100 Standorte bis Ende 2026 sollen deshalb die Grundlage für den Markteintritt schaffen.

Jaecoo 7 PHEV: Kompakt-SUV mit 90 Kilometern E-Reichweite

Der Jaecoo 7 PHEV übernimmt die Rolle des volumenstärkeren Einstiegsmodells. Das 4,50 Meter lange Kompakt-SUV ist knapp 1,87 Meter breit und bietet 200 Millimeter Bodenfreiheit. Optisch prägen eine aufrechte Front, ein großer Kühlergrill mit vertikalen Lamellen und kräftig ausgeformte Radhäuser das Fahrzeug. Die Räder messen 19 Zoll. Einen Allradantrieb gibt es trotz der robusten SUV-Auslegung nicht.

Der Plug-in-Hybrid kombiniert einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit zwei Elektromotoren. Die Systemleistung beträgt 205 kW beziehungsweise 279 PS. Die 18,4-kWh-Batterie ermöglicht nach WLTP bis zu 90 Kilometer elektrische Reichweite. Rein elektrisch sind bis zu 120 km/h möglich. Für Pendelstrecken und viele Fahrten im Stadtgebiet kann das bedeuten, dass der Verbrennungsmotor bei ausreichend geladener Batterie nicht benötigt wird. Plug-in-Hybride müssen dafür regelmäßig geladen werden; die elektrische Reichweite hängt außerdem von Fahrweise, Temperatur und Nutzung ab.

Mit einem vollständig geladenen Akku und vollem 60-Liter-Tank soll der Jaecoo 7 PHEV eine Gesamtreichweite von bis zu 1.200 Kilometern erreichen. Bei leerer Batterie nennt die Quelle einen WLTP-Verbrauch von 6,0 Litern je 100 Kilometer sowie einen Stromverbrauch von 15,1 kWh. Diese Werte stammen aus dem WLTP-Prüfverfahren und sind nicht mit einem garantierten Alltagsverbrauch gleichzusetzen.

Im Innenraum sitzt je nach Ausstattung ein 13,2 oder 14,8 Zoll großer Hochkant-Touchscreen. Hinzu kommen ein digitales Kombiinstrument, ein Multifunktionslenkrad und ein Wählhebel hinter dem Lenkrad. Dadurch bleibt mehr Platz auf der Mittelkonsole. Die Rückbank ist verschiebbar, was eine flexible Aufteilung zwischen Beinfreiheit und Gepäckraum ermöglicht.

Das Kofferraumvolumen beträgt abhängig von der Position der Rückbank 324 bis 340 Liter. Bei umgelegter Rücksitzbank sind maximal 1.265 Liter möglich. Vier Verzurrösen, Taschenhaken und ein separates Fach für das Ladekabel erleichtern die Nutzung im Alltag. Die Anhängelast beträgt 1.500 Kilogramm, die Zuladung rund 450 Kilogramm.

Laden und Ausstattung des Jaecoo 7 PHEV

Beim Laden bleibt der Jaecoo 7 PHEV hinter vielen aktuellen Plug-in-Hybriden zurück. An einer Gleichstrom-Schnellladestation sind bis zu 40 kW möglich. Wechselstrom-Laden ist auf 6,6 kW begrenzt; ein 11-kW-Lader ist nicht vorhanden. Für Unternehmen mit festen Ladefenstern kann das dennoch ausreichen, die Ladeplanung fällt im Vergleich zu einem 11-kW-System jedoch weniger flexibel aus.

Der Jaecoo 7 PHEV unterstützt außerdem V2L mit bis zu 3,3 kW. Vehicle-to-Load bedeutet, dass das Fahrzeug externe Geräte mit Strom versorgen kann, etwa Werkzeug oder Freizeitausrüstung.

Die Ausstattungslinie Select kostet 36.900 Euro, Exclusive 39.900 Euro. Zur höheren Variante gehören unter anderem ein Panorama-Glasschiebedach, ein Head-up-Display, Sitzheizung und Sitzkühlung sowie ein Sony-Soundsystem. Zur Batteriekapazität und Ladezeit von null auf 100 Prozent nennt die Quelle keine weiteren Angaben.

Bei den Fahreindrücken wird der Jaecoo 7 PHEV als ruhig und unaufgeregt beschrieben. Die Übergänge zwischen elektrischem und hybridischem Antrieb fallen dezent aus. Die Lenkung ist komfortabel ausgelegt. Beim stärkeren Beschleunigen wird der Benzinmotor hörbar. Kritischer fällt die Bedienlogik aus: Einige Funktionen, darunter die Spiegelverstellung und Einstellungen der Assistenzsysteme, sind nicht sofort auffindbar. Physische Tasten für die Fensterheber, ein Schieberegler für das Dach und das Head-up-Display der Topversion erleichtern die Nutzung.

Omoda 9 PHEV: 395 kW und bis zu 145 Kilometer elektrisch

Der Omoda 9 PHEV ist größer und leistungsstärker positioniert. Das 4,77 Meter lange SUV besitzt einen Radstand von 2,80 Metern und Allradantrieb. Der Antrieb kombiniert ebenfalls einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit elektrischen Motoren. Die Systemleistung beträgt 395 kW beziehungsweise 537 PS.

Mit einem Leergewicht von 2.270 Kilogramm beschleunigt der Omoda 9 PHEV laut Quelle in 4,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Batterie fasst 34,5 kWh. Nach WLTP sollen bis zu 145 Kilometer rein elektrisch möglich sein. Die Gesamtreichweite wird mit bis zu 1.100 Kilometern angegeben. Der Tank fasst 70 Liter, der Verbrauch bei leerem Akku liegt laut Quelle bei 6,9 Litern je 100 Kilometer.

Der Omoda 9 PHEV kann mit bis zu 65 kW Gleichstrom laden. Beim Wechselstrom bleibt es allerdings ebenfalls bei 6,6 kW. Seine Höchstgeschwindigkeit ist auf 180 km/h begrenzt. Für den täglichen Einsatz ist vor allem die elektrische Reichweite relevant, während Allradantrieb und hohe Systemleistung zusätzliche Reserven für lange Strecken und unterschiedliche Fahrbedingungen bieten.

Die Kraftübertragung übernimmt eine 3-Gang-Automatik. Trotz der ungewöhnlichen Auslegung soll sie die Leistung schnell und kaum wahrnehmbar verteilen. Im ruhigen Verkehr wirkt der Omoda 9 gelassen. Die hohe Systemleistung äußert sich dabei eher als souveränes Beschleunigen denn als dauerhaft sportliches Fahrgefühl. Auf der Autobahn ist die Abstimmung teilweise straffer.

Innenraum, Platzangebot und Ausstattung des Omoda 9

Im Cockpit dominiert ein 24,6 Zoll großes Curved-Display, das Instrumente und Infotainment zusammenfasst. Ergänzt wird es durch ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktionen. Für die Klimatisierung gibt es physische Schalter und Drehregler. Das ist für häufig genutzte Funktionen praktischer, weil die Bedienung nicht vollständig über Untermenüs erfolgen muss.

Der Kofferraum bietet 470 Liter. Bei umgeklappten Rücksitzlehnen stehen knapp 1.800 Liter zur Verfügung. Im Fond gibt es viel Beinfreiheit und elektrische Verstellmöglichkeiten. Zwei Personen sitzen dort laut Quelle sehr bequem. Eine geöffnete Dachpartie bringt zusätzlich Luft in den Innenraum. Materialauswahl und Verarbeitung hinterlassen einen gediegenen Eindruck.

Der Omoda 9 PHEV wird in Deutschland ausschließlich als Exklusive-Line angeboten und kostet ab 52.900 Euro. Bereits serienmäßig sind unter anderem LED-Licht, eine Rundumsichtkamera, ein Panorama-Schiebedach, Massagesitze vorn, Sitzheizung im Fond und ein Premium-Soundsystem enthalten. Nicht an Bord sind ein 11-kW-AC-Lader und ein Matrix-Licht.

Auch beim Omoda 9 wird die Bedienung unterschiedlich bewertet. Die großen Displays wirken modern, einige Informationen und Kacheln sind jedoch nicht optimal angeordnet. Hilfreich sind die physischen Klimaregler, die Totwinkelanzeige beim Blinken und die Sitzbedienung nach vertrautem Premium-Muster.

Die wichtigsten Daten im Überblick

| Merkmal | Jaecoo 7 PHEV | Omoda 9 PHEV | |---|---:|---:| | Länge | 4,50 m | 4,77 m | | Systemleistung | 205 kW (279 PS) | 395 kW (537 PS) | | Batteriekapazität | 18,4 kWh | 34,5 kWh | | Elektrische WLTP-Reichweite | bis zu 90 km | bis zu 145 km | | DC-Ladeleistung | bis zu 40 kW | bis zu 65 kW | | AC-Ladeleistung | 6,6 kW | 6,6 kW | | Kofferraumvolumen | 324–1.265 l | 470–knapp 1.800 l | | Preis | ab 36.900 Euro | ab 52.900 Euro |

Für Privatkunden unterscheiden sich die Modelle vor allem bei Größe, elektrischer Reichweite und Preis. Der Jaecoo 7 PHEV richtet sich an Käufer im Kompakt-SUV-Segment und bietet eine Anhängelast von 1.500 Kilogramm. Der Omoda 9 PHEV spricht mit Allradantrieb, 395 kW und dem größeren Innen- und Kofferraumangebot eine höher positionierte Kundengruppe an.

Für Flottenverantwortliche sind die Ladeleistungen ein wichtiger Prüfpunkt. Beide Fahrzeuge können mit 6,6 kW Wechselstrom laden. Wer die Fahrzeuge über Nacht oder während langer Standzeiten lädt, kann diese Begrenzung leichter einplanen als ein Betrieb mit häufigen kurzen Ladefenstern. Die elektrische Reichweite des Omoda 9 ist höher, der Jaecoo 7 PHEV bietet dafür den niedrigeren Einstiegspreis.

Die Quelle nennt keine Angaben zu Garantiebedingungen, Wartungskosten, Restwerten, Lieferzeiten oder konkreten CO₂-Emissionen. Diese Punkte sollten vor einer Beschaffung direkt beim Händler geklärt werden. Der Deutschlandstart entscheidet sich daher nicht allein an den technischen Daten, sondern auch daran, wie schnell Chery sein Händler- und Servicenetz aufbaut und wie zuverlässig die Betreuung im jeweiligen Einsatzgebiet verfügbar ist.

Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV beim Deutschlandstart

Quelle: Auto-Medienportal, Artikel 70038, „Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV: Auf zum Boss-Kampf“. Auto-Medienportal

Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV beim Deutschlandstart

Jaecoo 7 PHEV und Omoda 9 PHEV beim Deutschlandstart

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Opel und Leapmotor entwickeln gemeinsam ein neues SUV im C-Segment
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

Opel entwickelt neues Elektro-SUV mit Leapmotor

Opel entwickelt gemeinsam mit Leapmotor ein neues SUV im C-Segment. Das noch namenlose Modell soll in zwei Jahren serienreif sein und in Saragossa produziert werden.

Kompori Redaktion

Opel entwickelt gemeinsam mit dem chinesischen Stellantis-Partner Leapmotor ein neues SUV im C-Segment. Das noch namenlose Elektrofahrzeug soll innerhalb von zwei Jahren serienreif werden und die Lücke zwischen Opel Frontera und Opel Grandland schließen. Produziert wird das Modell im spanischen Werk Saragossa.

Opel und Leapmotor teilen die Entwicklungsaufgaben

Die Zusammenarbeit verbindet laut Opel unterschiedliche Kompetenzen. Die Entwicklungsteams in China und Rüsselsheim arbeiten gemeinsam am Fahrzeug. Opel übernimmt Bereiche wie Fahrwerk, Lenkung, Geräuschisolierung, Design und Licht. Opel-Chef Florian Hüttl fasst diesen Beitrag als „Hardware“ zusammen.

Leapmotor bringt sein Wissen zu elektrischen Komponenten ein. Gemeint sind damit unter anderem die elektrischen und elektronischen Systeme eines Elektrofahrzeugs. Konkrete Angaben zu Batterie, Reichweite, Motorleistung oder Ladeleistung nennt Opel bislang nicht.

„Wir versprechen uns von dieser Zusammenarbeit sehr viel“, erklärt Florian Hüttl. Idealerweise komme dabei „das Beste aus zwei Welten zusammen“. Nach seiner Einschätzung kann Opel durch die Partnerschaft auf eine Kostenbasis bei der Elektrotechnologie zugreifen, die das Unternehmen derzeit allein nicht erreichen würde.

Neues C-SUV soll in Saragossa entstehen

Das Fahrzeug wird im Opel-Werk Saragossa gefertigt. Dort läuft seit 45 Jahren der Corsa vom Band. In Zukunft soll außerdem der Leapmotor B10 als erstes Modell des chinesischen Partners in Europa an diesem Standort produziert werden.

Opel betont, dass das neue C-SUV keine bloße Übernahme eines bestehenden Leapmotor-Modells ist. Es handelt sich demnach um eine eigenständige Entwicklung mit den klassischen Opel-Eigenschaften, die Kunden erwarten. Welche konkreten Merkmale damit verbunden sind, erläutert die Quelle nicht.

| Merkmal | Bekannte Angabe | |---|---| | Fahrzeugklasse | SUV im C-Segment | | Position im Opel-Programm | Zwischen Frontera und Grandland | | Entwicklungsziel | Serienreife in zwei Jahren | | Produktionsstandort | Saragossa, Spanien | | Modellname | Noch nicht bekannt |

Bedeutung für Käufer und Flotten

Für potenzielle Käufer ist bisher vor allem die Einordnung in die Modellpalette relevant. Das neue SUV soll eine bislang nicht besetzte Position zwischen Frontera und Grandland abdecken. Eine Bewertung der Alltagstauglichkeit oder der Wirtschaftlichkeit ist ohne technische Daten und Preisangaben noch nicht möglich.

Opel erwartet zudem Lerneffekte für die eigenen Entwicklungsprozesse. Hüttl verweist auf die Geschwindigkeit des chinesischen Partners und sieht darin Anlass, deutsche Methoden zu überprüfen. Ob aus der ersten Entwicklungspartnerschaft weitere gemeinsame Projekte entstehen, ist offen. Stellantis will die Zusammenarbeit mit Leapmotor neben der Entwicklung auch beim Einkauf ausbauen.

Opel und Leapmotor entwickeln gemeinsam ein neues SUV im C-Segment

Quelle: Auto-Medienportal, „Opel und Leapmotor starten gemeinsame Entwicklung“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70040 (abgerufen als bereitgestellte Quelle). Auto-Medienportal

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Opel und Leapmotor entwickeln gemeinsam ein neues SUV im C-Segment

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Nissan Ariya mit überarbeitetem Frontdesign und Kamerasystem
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

Nissan Ariya: Neue Funktionen und Preise zum Modelljahr

Nissan überarbeitet den Ariya zum neuen Modelljahr. Das Elektro-SUV erhält V2L, Google-Navigation mit Ladeplanung, ein optimiertes Fahrwerk und ein erweitertes Kamerasystem.

Kompori Redaktion

Der Nissan Ariya erhält zum neuen Modelljahr mehrere technische und praktische Verbesserungen. Die Überarbeitung umfasst neue Frontdetails, eine V2L-Funktion, optimierte Ladeplanung und zusätzliche Assistenzfunktionen. Die Markteinführung des aktualisierten Nissan Ariya ist für September vorgesehen.

V2L, mehr Stauraum und schnelleres Induktivladen

Über Vehicle-to-Load (V2L) kann der Nissan Ariya externe Geräte wie Elektrogrills oder E-Bikes mit Energie versorgen. Die neu gestaltete Mittelkonsole vergrößert den Stauraum auf 3,8 Liter. Außerdem lädt die induktive Smartphone-Ablage künftig mit 15 Watt; die USB-Anschlüsse wurden günstiger positioniert.

Google Maps plant Ladestopps automatisch

Der integrierte Routenplaner von Google Maps lässt sich per Sprachbefehl bedienen. Abhängig vom aktuellen Batterieladestand schlägt das System geeignete Ladestopps vor. Vor dem Laden bringt die automatische Batterie-Vorkonditionierung den Hochvoltspeicher in einen passenden Temperaturbereich. Das kann den Ladevorgang effizienter machen.

Fahrwerk und Assistenzsysteme überarbeitet

Ein angepasstes Fahrwerk soll für mehr Stabilität, weniger Vibrationen und ein ruhigeres Fahrgefühl sorgen. Das ProPilot-Update verbessert Brems- und Beschleunigungsprofile und verhindert Überholvorgänge auf Strecken mit Überholverbot. Auch der Spurhalteassistent wurde weiterentwickelt.

Der neue Acht-Punkt-Around-View-Monitor nutzt acht Kameras. Er erzeugt ein 3D-Fahrzeugbild mit T-Kreuzungsassistent. Bis zu 40 Positionen können gespeichert werden, an denen sich die Frontkamera automatisch aktiviert. Eine „durchsichtige Motorhaube“ erleichtert das Fahren an Bordsteinen.

| Variante | Leistung | Preis | |---|---:|---:| | Frontantrieb | 178 kW (242 PS) | 58.840 Euro | | Allradantrieb | 225 kW (306 PS) | 63.840 Euro |

Damit nennt Nissan zwei Antriebsvarianten. Angaben zu Reichweite und Batteriekapazität enthält die Quelle nicht.

Nissan Ariya mit überarbeitetem Frontdesign und Kamerasystem

Quelle: Auto-Medienportal, „Nissan frischt den Ariya auf“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70041 Auto-Medienportal

Nissan Ariya mit überarbeitetem Frontdesign und Kamerasystem

Nissan Ariya mit überarbeitetem Frontdesign und Kamerasystem

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Toyota bZ4X Touring als geräumiger Elektro-Kombi
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·4 Min. Lesezeit

Toyota bZ4X Touring: Mehr Platz für lange Elektroreisen

Der Toyota bZ4X Touring erweitert den Elektro-Crossover um mehr Platz, bis zu 591 Kilometer Reichweite und optional 280 kW Allradleistung. Die Preise starten bei 51.950 Euro.

Kompori Redaktion

Der Toyota bZ4X Touring ist die geräumigere Kombi-Variante des Elektro-Crossovers. Er bietet bis zu 591 Kilometer WLTP-Reichweite, 669 Liter Kofferraum und optional 280 kW (380 PS) mit Allradantrieb. Der Fronttriebler startet bei 51.950 Euro, die AWD-Version bei 55.000 Euro. Damit kostet der Touring jeweils fast 4.000 Euro mehr als die Limousine.

Mehr Raum für Fondpassagiere und Gepäck

Mit 4,83 Metern ist der Toyota bZ4X Touring 14 Zentimeter länger als das Basismodell. Der Radstand bleibt mit 2,85 Metern unverändert. Der zusätzliche Raum entsteht deshalb vor allem am Heck. Die Beinfreiheit im Fond entspricht weiterhin dem regulären bZ4X, die höhere Dachlinie schafft jedoch mehr Kopffreiheit.

Der größte praktische Unterschied zeigt sich im Kofferraum: Bei aufrechter Rückbank stehen 669 Liter zur Verfügung, bei umgelegten Lehnen bis zu 1.718 Liter. Das entspricht laut Quelle fast 50 Prozent mehr Ladevolumen als beim normalen Modell. Eine elektrische Heckklappe, die niedrige Ladekante und eine im Verhältnis 60:40 geteilte Rückbank erleichtern das Verstauen von Gepäck oder Kinderwagen. Für Familien und Reisende ist dieser Nutzwert wichtiger als die reine Außenlänge.

| Merkmal | Toyota bZ4X Touring AWD | |---|---:| | Länge × Breite × Höhe | 4,83 × 1,86 × 1,68 m | | Batterie | 74,7 kWh brutto, 71 kWh netto | | WLTP-Reichweite | 528 km | | Leistung | 280 kW (380 PS) | | Kofferraum | 669–1.718 Liter | | Anhängelast | 1.500 kg |

Reichweite und Laden des Elektro-Kombis

Toyota vergrößert die Batterie gegenüber den bisher genannten 73 kWh brutto leicht auf 74,7 kWh. Der Fronttriebler erreicht damit bis zu 591 Kilometer nach WLTP, der Allradler bis zu 528 Kilometer. WLTP ist ein standardisiertes Messverfahren; die tatsächlich erreichbare Strecke hängt unter anderem von Temperatur, Geschwindigkeit, Beladung und Fahrprofil ab.

Über CCS kann der Touring mit bis zu 150 kW laden. Der Ladestand steigt dabei innerhalb von 28 Minuten von zehn auf 80 Prozent. An der Wallbox nimmt die Frontantriebsversion serienmäßig 11 kW auf, während der Allradler mit 22 kW lädt. Mit Wechselstrom ist die AWD-Variante in gut 3,5 Stunden vollständig geladen. Der Fronttriebler benötigt wegen seines langsameren On-Board-Chargers etwa doppelt so lange. Für das Laden über Nacht ist dieser Unterschied meist weniger relevant. Die Ladeklappe sitzt vorne links im Kotflügel, was je nach Stellplatz und Ladesäule unpraktisch sein kann.

280 kW und Allrad für schwierige Wege

Die getestete AWD-Version kombiniert zwei Elektromotoren mit 280 kW (380 PS) und einem einstufigen Getriebe. Das maximale Drehmoment beträgt 269 Nm. Toyota ergänzt den Allradantrieb um X-Mode, Grip Control und einen Bergabfahrassistenten. Der zusätzliche Motor an der Hinterachse verbessert Traktion und Beschleunigung, was auf nassem Asphalt oder unbefestigten Wegen relevant sein kann.

Der bZ4X Touring AWD beschleunigt in 4,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Bei 180 km/h wird die Höchstgeschwindigkeit abgeregelt. Das Fahrwerk filtert laut Fahrbericht auch grobe Unebenheiten, während das Fahrzeug ein sicheres und komfortables Fahrgefühl vermittelt. Der WLTP-Durchschnittsverbrauch wird mit 15,3 kWh angegeben. Zur Rekuperation dienen Schaltpaddles hinter dem Lenkrad. Eine One-Pedal-Funktion bietet Toyota nicht; auch die stärkste Rekuperationsstufe könnte kräftiger ausfallen.

Preise und offene Kaufkriterien

Der Fronttriebler mit 165 kW (224 PS) kostet ab 51.950 Euro. Für den Allradler mit 280 kW (380 PS) nennt die Quelle 55.000 Euro. Angaben zu Ausstattungsvarianten, Liefertermin oder einer detaillierten Serienausstattung enthält der Fahrbericht nicht. Für Flotten und Gewerbekunden sind neben dem Preis besonders Reichweite, Ladeleistung, Kofferraum und die maximale Anhängelast von 1.500 Kilogramm relevant.

Im Vergleich zum VW ID.7 Tourer GTX, dessen Allradversion laut Quelle rund 64.000 Euro kostet, positioniert sich der Toyota preislich darunter. Premium-Kombis wie Audi A6 e-Tron Avant und BMW i5 Touring werden als nochmals teurer eingeordnet. Eine abschließende Kaufentscheidung hängt dennoch vom konkreten Ladeprofil, Platzbedarf und der gewünschten Antriebsleistung ab.

Toyota bZ4X Touring als geräumiger Elektro-Kombi

Quelle: Auto-Medienportal, Fahrbericht Toyota bZ4X Touring: Familien-Stromer für die große Reise (Artikel 70042). Auto-Medienportal

Toyota bZ4X Touring als geräumiger Elektro-Kombi

Toyota bZ4X Touring als geräumiger Elektro-Kombi

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Xpeng X9 als vollelektrischer Van mit 800-Volt-Architektur
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

Xpeng X9: Elektro-Van lädt mit bis zu 542 kW Leistung

Der 5,32 Meter lange Xpeng X9 kommt als vollelektrischer Van mit 800-Volt-Technik, bis zu 615 Kilometern Reichweite und Preisen ab 77.600 Euro.

Kompori Redaktion

Der Xpeng X9 ist ein 5,32 Meter langer vollelektrischer Van. Xpeng bietet das Modell als Fronttriebler und als Allradversion an. Eine 800-Volt-Architektur soll beim Laden bis zu 542 kW ermöglichen: Die Batterie soll dadurch in rund zehn Minuten von 20 auf 80 Prozent steigen.

Xpeng X9 mit sieben Sitzen und Komfortausstattung

Die ungewöhnliche 2-2-3-Sitzkonfiguration bietet sieben Plätze. Die beiden Sitze in der mittleren Reihe lassen sich laut Quelle um bis zu 180 Grad neigen und verfügen über eine Massagefunktion. Allradlenkung gehört unabhängig vom gewählten Antrieb zur Ausstattung. Sie kann bei großen Fahrzeugen grundsätzlich das Rangieren und Wendemanöver erleichtern.

Zwei Antriebsvarianten und bis zu 615 Kilometer Reichweite

Der Fronttriebler leistet 235 kW (320 PS) und ist mit zwei Batterieoptionen erhältlich. Die Allradversion kommt auf 370 kW (503 PS). Je nach Ausführung nennt Xpeng eine Reichweite von bis zu 615 Kilometern. Damit sind für Käufer vor allem die konkrete Batterie- und Antriebskombination entscheidend. Die Quelle nennt jedoch keine Einzelreichweiten für die Varianten.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Länge | 5,32 Meter | | Ladeleistung | bis zu 542 kW | | Reichweite | bis zu 615 Kilometer | | Einstiegspreis | 77.600 Euro |

Der Einstiegspreis beträgt 77.600 Euro. Ein konkreter Marktstarttermin sowie Angaben zur Batteriekapazität liegen in der Quelle nicht vor.

Xpeng X9 als vollelektrischer Van mit 800-Volt-Architektur

Quelle: Auto-Medienportal, „Xpeng X9: Neuer Luxus-Van mit hoher Ladeleistung“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70045 Auto-Medienportal

Xpeng X9 als vollelektrischer Van mit 800-Volt-Architektur

Xpeng X9 als vollelektrischer Van mit 800-Volt-Architektur

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