Jaecoo 5 EV, das elektrische SUV mit 61-kWh-Batterie und 402 Kilometer WLTP-Reichweite
ElektromobilitätMit KI überarbeitet2. November 2026·5 Min. Lesezeit

Jaecoo 5 EV: Elektro-SUV mit 402 Kilometer Reichweite

Der Jaecoo 5 EV startet in Deutschland ab 32.400 Euro. Das Elektro-SUV bietet 402 Kilometer WLTP-Reichweite, 130 kW Ladeleistung und 384 bis 1.284 Liter Kofferraum.

Kompori Redaktion

Der Jaecoo 5 EV ist ein elektrisch angetriebenes SUV der chinesischen Chery-Tochter Jaecoo. In Deutschland kostet die Elektroversion ab 32.400 Euro, die Exclusive-Ausführung 35.400 Euro. Die 61-kWh-LFP-Batterie ermöglicht nach WLTP bis zu 402 Kilometer Reichweite. Der Marktstart soll den bislang kleinen Bekanntheitsgrad der Marke in Deutschland erhöhen.

Jaecoo 5 EV: Preis, Reichweite und wichtigste Daten

Mit 4,38 Metern Länge ordnet Jaecoo den 5 noch dem Kleinwagensegment zu. Abmessungen und Raumangebot liegen jedoch bereits nahe an der Kompaktklasse. Der Radstand beträgt 2,62 Meter. Der Elektroantrieb sitzt an der Vorderachse und leistet laut Datentabelle 155 kW beziehungsweise 211 PS. Im Fließtext zur Vorstellung werden 210 PS genannt. Das maximale Drehmoment beträgt 288 Nm.

Der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert 7,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 175 km/h. Der Stromer reagiert unmittelbar auf Fahrpedalbewegungen. Im Eco- und Standard-Modus unterscheidet sich die Leistungsentfaltung spürbar. Bei kräftiger Beschleunigung können die Vorderräder kurz durchdrehen, weil die Vorderachse gleichzeitig lenken und antreiben muss.

| Merkmal | Jaecoo 5 EV | |---|---:| | Preis | ab 32.400 Euro | | Leistung | 155 kW (211 PS) | | Batterie | 61 kWh LFP | | WLTP-Reichweite | bis zu 402 km | | Schnellladen | bis zu 130 kW DC | | AC-Laden | 11 kW | | Kofferraum | 384–1.284 Liter plus 35 Liter Frunk | | Anhängelast | 750 kg |

Wie schnell lädt der Jaecoo 5 EV?

Am Gleichstrom-Schnelllader sind maximal 130 kW vorgesehen. Für den Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent nennt das Datenblatt 34 Minuten. An Wechselstrom lädt der Jaecoo 5 EV mit bis zu 11 kW. Für Flotten und Haushalte bedeutet das: Die passende Ladeleistung hängt vom Einsatzprofil ab. Wer überwiegend über Nacht lädt, kann mit 11 kW die Standzeit nutzen. Auf längeren Strecken ist die DC-Ladeleistung entscheidend.

Die Batterie besitzt 61 kWh und verwendet die Lithium-Eisenphosphat-Technik, kurz LFP. Diese Zellchemie wird allgemein wegen ihrer hohen Zyklenfestigkeit und des Verzichts auf Nickel und Kobalt eingesetzt. Für den Jaecoo 5 EV nennt die Quelle jedoch keine weiteren Angaben zur Ladecharakteristik oder zur Batteriegarantie im Detail über die allgemeine Garantieangabe hinaus.

Zusätzlich verfügt das Fahrzeug über Vehicle-to-Load, kurz V2L. Damit können externe Geräte mit bis zu 3,3 kW versorgt werden. Das kann beispielsweise bei Arbeiten außerhalb von Gebäuden oder beim Camping nützlich sein. Die Funktion ersetzt allerdings keine stationäre Ladeinfrastruktur und sagt nichts über eine Rückspeisung ins Stromnetz aus.

Reichweite und Verbrauch im Alltag

Die offizielle WLTP-Reichweite beträgt bis zu 402 Kilometer. Der Normverbrauch liegt bei 16,5 kWh je 100 Kilometer. Während der Probefahrt wurden 17,8 kWh je 100 Kilometer gemessen. Dieser Wert lässt sich wegen der konkreten Strecke und Bedingungen nicht unmittelbar auf jede Nutzung übertragen.

Für die Praxisplanung sollten Käufer deshalb nicht ausschließlich die WLTP-Zahl betrachten. Geschwindigkeit, Außentemperatur, Beladung und Heizung oder Klimaanlage beeinflussen den Energieverbrauch. Die Quelle nennt keine separate Winterreichweite. Auch zur Vorkonditionierung der Batterie werden keine Angaben gemacht. Das Fahrzeug besitzt jedoch ein System zur Ladeplanung, das die Navigation zu Ladestationen unterstützen soll.

Die Elektroversion fährt bis 175 km/h. Ab etwa 120 km/h treten Windgeräusche hervor. Das ist bei einem ansonsten leisen Elektroantrieb besonders deutlich wahrnehmbar. Die Karosserie zeigt bei schnellen Richtungswechseln Bewegung, während kurze Unebenheiten teilweise direkt weitergegeben werden. Diese Beobachtungen sind für Käufer relevant, die das Fahrzeug regelmäßig auf der Autobahn oder mit wechselnder Beladung einsetzen.

Platzangebot, Bedienung und Ausstattung

Der Jaecoo 5 EV bietet 384 bis 1.284 Liter Kofferraumvolumen. Zusätzlich stehen im vorderen Stauraum 35 Liter zur Verfügung. Sechs Gepäckhaken und eine herausnehmbare Leuchte richten sich an Nutzer, die den Innenraum regelmäßig praktisch beladen. Die maximale Anhängelast beträgt 750 kg, die Zuladung 400 kg. Für gewerbliche Anwendungen müssen diese Werte mit dem tatsächlichen Gewicht von Personen, Ladung und Zubehör abgeglichen werden.

Vorn ist das Raumgefühl luftig. Im Fond begrenzt der 2,62 Meter lange Radstand die Kniefreiheit. Das Cockpit besitzt einen großen, hochkant angeordneten Bildschirm mit 13,2 Zoll Diagonale. Die Bedienung reagiert flott; zusätzliche Einstellungen werden per Wischbewegung geöffnet. Kabelloses Apple CarPlay und Android Auto sind verfügbar.

Die Smartphone-Integration hat jedoch einen praktischen Nachteil: Sie verdrängt die dauerhaft sichtbare Klimaleiste. Temperaturänderungen erfordern dann einen Menüwechsel oder einen Sprachbefehl. Das kleine Fahrerdisplay nutzt seine Fläche nicht besonders effizient und stellt Informationen teilweise sehr klein dar. Positiv fallen zwei Handyablagen und eine aktiv gekühlte induktive Lademöglichkeit mit bis zu 50 Watt auf.

Zur Exclusive-Version gehören unter anderem belüftete Kunstledersitze, ein Panoramadach, Lenkradheizung und vordere Akustikverglasung. Ein fest eingebautes Navigationssystem ist auch in der Topausstattung nicht vorgesehen. Der Elektro-Jaecoo erhält dafür eine Ladeplanung sowie einen Haustiermodus, der die Innenraumtemperatur hält.

Garantie, Service und Produktion in Europa

Für beide Antriebsvarianten gilt eine Fahrzeuggarantie von sieben Jahren oder 150.000 Kilometern. Batterie und elektrische Antriebskomponenten sind acht Jahre oder 160.000 Kilometer abgesichert. Hinzu kommen zwölf Jahre Schutz gegen Durchrostung sowie drei Jahre europaweite Pannenhilfe bis 80.000 Kilometer.

Jaecoo will sein Händlernetz in Deutschland von derzeit rund 50 auf 250 Standorte erweitern. Nach Angaben der Marke soll ein Ersatzteillager in Rheinland-Pfalz Teile innerhalb von 24 Stunden bereitstellen. Für Käufer und Flottenverantwortliche ist die Entwicklung des Servicenetzes besonders relevant, weil Wartung, Reparatur und Verfügbarkeit von Ersatzteilen die Betriebssicherheit beeinflussen.

Ab Anfang 2027 soll der Jaecoo 5 im ehemaligen Nissan-Werk in Barcelona montiert werden. Die Quelle nennt keinen konkreten Termin für den deutschen Verkaufsstart des Elektro-SUV. Ebenfalls offen bleiben Angaben zu weiteren Ausstattungsvarianten, zur realen Ladeleistung über den gesamten Ladeverlauf und zu möglichen Flottenkonditionen. Fest steht: Mit 32.400 Euro Einstiegspreis, 402 Kilometern WLTP-Reichweite und 750 Kilogramm Anhängelast positioniert sich der Jaecoo 5 EV als kompaktes Elektro-SUV für private und gewerbliche Nutzer, deren Anforderungen vor allem bei Preis, Stauraum und Ladeplanung liegen.

Jaecoo 5 EV, das elektrische SUV mit 61-kWh-Batterie und 402 Kilometer WLTP-Reichweite

Quelle: Auto-Medienportal, Artikel „Jaecoo 5: Cooler Jäger zum heißen Preis“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/71317 Auto-Medienportal

Jaecoo 5 EV, das elektrische SUV mit 61-kWh-Batterie und 402 Kilometer WLTP-Reichweite

Jaecoo 5 EV, das elektrische SUV mit 61-kWh-Batterie und 402 Kilometer WLTP-Reichweite

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Elektromobilität13. Oktober 2026·5 Min. Lesezeit

E-Auto-Förderung: Diese Kleinwagen werden am häufigsten bezuschusst

Sechs der zehn meistgeförderten Elektroautos sind Klein- und Kleinstwagen. Die BAFA-Zahlen zum 1. Oktober 2026 zeigen, welche Modelle vorn liegen, warum kompakte E-Autos besonders profitieren und was für Gebrauchtwagen gilt.

Kompori Redaktion

Kleine Elektroautos sind die heimlichen Gewinner der E-Auto-Förderung 2026. Laut dem aktuellen BAFA-Zwischenbericht zum Stichtag 1. Oktober 2026 sind sechs der zehn meistgeförderten Modelle Klein- oder Kleinstwagen. Angeführt wird die Liste zwar vom Tesla Model Y, doch direkt dahinter dominieren kompakte Stadtautos wie der Leapmotor T03, der Hyundai Inster und der Citroën ë-C3. Hier erfährst du, welche Modelle vorn liegen, warum gerade kleine E-Autos so stark von der Prämie profitieren und was das für dich bedeutet, wenn du einen Gebrauchtwagen suchst.

Fast 100.000 Bewilligungen in weniger als fünf Monaten

Seit dem 19. Mai 2026 können private Haushalte die E-Auto-Förderung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen. Bis zum 1. Oktober 2026 hat die Behörde 97.790 Anträge bewilligt und 432 Millionen Euro ausgezahlt. Das BAFA veröffentlicht diese Zahlen jeden Monat in einem Zwischenbericht, der die Bewilligungen unter anderem nach Antriebsart, Einkommen, Haushaltsgröße sowie nach Konzernen, Marken und Modellen aufschlüsselt.

Gerade die Modellliste ist für alle aufschlussreich, die sich für ein Elektroauto interessieren. Sie zeigt, welche Fahrzeuge private Käuferinnen und Käufer mit Förderung tatsächlich auswählen.

Die meistgeförderten Kleinwagen im Überblick

An der Spitze der BAFA-Modellliste steht das Tesla Model Y mit 8.297 Bewilligungen, auf Platz zwei folgt das Tesla Model 3 mit 3.845. Danach übernehmen die kompakten Modelle. Diese zehn Klein- und Kleinstwagen tauchen in der Statistik auf:

  • Leapmotor T03: 3.561 Bewilligungen
  • Hyundai Inster: 3.337 Bewilligungen
  • Citroën ë-C3: 2.513 Bewilligungen
  • Dacia Spring: 2.402 Bewilligungen
  • Fiat 500: 2.137 Bewilligungen
  • Renault 5 E-Tech Electric: 1.963 Bewilligungen
  • Kia EV2: 1.443 Bewilligungen
  • BYD Dolphin Surf: 1.388 Bewilligungen
  • Renault Twingo E-Tech: 1.257 Bewilligungen
  • Nissan Micra: 1.015 Bewilligungen

Zusammen kommen diese zehn Modelle auf 21.016 Bewilligungen. Mehr als jede fünfte bewilligte Förderung entfällt damit auf ein kompaktes Elektroauto. Bemerkenswert sind auch die Neuzugänge: Der Kia EV2 und der Renault Twingo E-Tech sind erst 2026 auf den Markt gekommen und haben bereits jeweils über 1.000 Bewilligungen gesammelt.

Warum kleine E-Autos besonders profitieren

Ein naheliegender Grund für das starke Abschneiden der Kleinwagen ist die Art, wie die Förderung berechnet wird. Die Prämie hängt laut Förderrichtlinie nicht vom Fahrzeugpreis ab, sondern vom zu versteuernden Haushaltseinkommen und von der Zahl der Kinder unter 18 Jahren. Für ein reines Elektroauto gibt es zwischen 3.000 und 6.000 Euro, für Plug-in-Hybride weniger.

Weil die Förderung für alle Modelle nach denselben Regeln berechnet wird, fällt sie bei einem kompakten Fahrzeug im Verhältnis zum Kaufpreis deutlich stärker ins Gewicht als bei einem großen SUV. Hinzu kommt, wer die Förderung erhält: Laut BAFA gehen 51.209 Bewilligungen und damit gut die Hälfte an Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen bis 45.000 Euro. Rund drei Viertel entfallen auf Haushalte mit bis zu 60.000 Euro. Gerade in diesen Einkommensgruppen dürfte ein kleineres, alltagstaugliches E-Auto häufig die erste Wahl sein.

So solltest du die Zahlen lesen

Die BAFA-Statistik ist eine wertvolle Orientierung, hat aber Grenzen. Die Modellliste führt manche Fahrzeuge getrennt nach Motor- oder Akkuvarianten auf, andere dagegen als ein Modell. Die genaue Rangfolge ist deshalb nur eingeschränkt vergleichbar. Außerdem zählt die Statistik nur bewilligte Förderanträge und keine Zulassungen. Wer ein Elektroauto kauft, aber keinen Antrag stellt oder oberhalb der Einkommensgrenzen liegt, taucht in den Zahlen nicht auf.

Gefördert werden zudem nur Fahrzeuge der EU-Klasse M1, also klassische Pkw. Elektro-Leichtfahrzeuge der Klassen L6e und L7e sind von der Bundesförderung ausgeschlossen.

Förderung nur für Neuwagen: Was gilt für Gebrauchte?

Ein wichtiger Punkt für alle, die sich auf dem Gebrauchtmarkt umsehen: Die E-Auto-Förderung 2026 gilt ausschließlich für Neufahrzeuge, die seit dem 1. Januar 2026 erstmals in Deutschland zugelassen wurden. Wer ein gebrauchtes Elektroauto kauft, erhält keine Bundesprämie.

Das muss kein Nachteil sein. Gebrauchte Elektroautos sind in der Anschaffung häufig ohnehin deutlich günstiger als Neuwagen und bieten sich vor allem für Käuferinnen und Käufer an, die oberhalb der Einkommensgrenzen liegen oder schnell ein verfügbares Fahrzeug suchen. Beim Gebrauchtkauf solltest du besonders auf den Zustand der Batterie, die tatsächliche Reichweite und die Ladeleistung achten. Unabhängig vom Alter des Fahrzeugs gilt: Halterinnen und Halter reiner Elektroautos können jedes Jahr die THG-Quote beantragen, und die Befreiung von der Kfz-Steuer kann nach derzeitiger Rechtslage auch für gebrauchte E-Autos noch laufen, sofern die Erstzulassung innerhalb der gesetzlichen Fristen liegt.

Häufige Fragen zur E-Auto-Förderung

Welcher Kleinwagen wird am häufigsten gefördert?

Laut BAFA-Zwischenbericht zum 1. Oktober 2026 liegt der Leapmotor T03 mit 3.561 Bewilligungen vorn. Dahinter folgen der Hyundai Inster mit 3.337 und der Citroën ë-C3 mit 2.513 Bewilligungen. Über alle Modelle hinweg führt das Tesla Model Y mit 8.297 Bewilligungen.

Wie hoch ist die E-Auto-Förderung 2026?

Für reine Elektroautos beträgt die Prämie 3.000 bis 6.000 Euro. Die Höhe richtet sich nach dem zu versteuernden Haushaltseinkommen und der Zahl der Kinder unter 18 Jahren. Maßgeblich sind die Bedingungen der Förderrichtlinie, ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Gibt es eine Förderung für gebrauchte Elektroautos?

Nein. Die E-Auto-Förderung 2026 gilt nur für Neufahrzeuge mit Erstzulassung in Deutschland ab dem 1. Januar 2026. Gebrauchte E-Autos sind nicht förderfähig.

Sind Elektro-Leichtfahrzeuge förderfähig?

Nein. Gefördert werden nur Pkw der Klasse M1. Leichtfahrzeuge der Klassen L6e und L7e sind ausgeschlossen.

Jetzt Elektroautos auf Kompori entdecken

Du suchst ein kompaktes Elektroauto für Stadt und Alltag, neu oder gebraucht? Auf dem Kompori-Marktplatz findest du Elektroautos mit transparenten EV-Daten zu Reichweite, Ladeleistung und Batteriestatus. Fragen zu einzelnen Modellen kannst du direkt in der Kompori-Community stellen.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Zwischenbericht zur E-Auto-Förderung, Stand 1. Oktober 2026. Modellbezeichnungen sind an die Angaben des BAFA angelehnt. Summen und Anteile eigene Berechnung. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechts-, Steuer- oder Kaufberatung dar. Alle genannten Marken- und Modellnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber und dienen ausschließlich der Identifizierung. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Cupra Raval und VW ID Polo bei der Produktion im Werk Martorell
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·2 Min. Lesezeit

Cupra Raval und VW ID Polo starten jetzt in Martorell

Im Seat- und Cupra-Werk Martorell hat die Produktion von Cupra Raval und Volkswagen ID Polo begonnen. Beide Elektro-Kleinwagen nutzen die MEB21-Architektur.

Kompori Redaktion

Produktionsstart für zwei Elektro-Kleinwagen

Die Produktion von Cupra Raval und Volkswagen ID Polo ist im spanischen Seat- und Cupra-Werk Martorell angelaufen. Beide Elektro-Kleinwagen basieren auf einer gemeinsamen Architektur und sollen zusammen mit dem Skoda Epiq eine kosteneffiziente Grundlage für erschwingliche Elektromobilität in Europa schaffen.

Gemeinsame Basis soll Kosten senken

Technisches Rückgrat der neuen Modellfamilie ist die weiterentwickelte MEB21-Plattform. Eine gemeinsame Architektur für mehrere Fahrzeuge reduziert die technische Komplexität und ermöglicht größere Stückzahlen auf ähnlichen Produktionsstrukturen. Nach Angaben aus der Quelle sollen dadurch Einsparungen von rund 600 Millionen Euro möglich werden.

Für die Fertigung wurden Produktionslinien in Martorell flexibler ausgelegt. Sie sollen unterschiedliche Antriebe verarbeiten können. Damit verbindet der Volkswagen-Konzern die Produktion von Elektrofahrzeugen mit einer anpassungsfähigen Fertigung. Konkrete Angaben zu Reichweite, Batterie, Ladeleistung, Preisen oder Marktstarts der beiden Modelle nennt die Quelle nicht.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Produktionsstandort | Martorell, Spanien | | Fahrzeugbasis | Weiterentwickelte MEB21-Architektur | | Gemeinsame Modelle | Cupra Raval, Volkswagen ID Polo, Skoda Epiq | | Erwartete Einsparungen | Rund 600 Millionen Euro | | Investitionen in den Standort | Mehr als 3 Milliarden Euro |

Martorell wird zum E-Mobilitätszentrum

Mehr als drei Milliarden Euro flossen laut Quelle in Modernisierung, Digitalisierung und die kulturelle Neuausrichtung des Standorts. Zur Zeremonie kamen unter anderem Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez, Volkswagen-Konzernchef Oliver Blume und Thomas Schäfer. Für Flotten und Gewerbekunden liegen damit zunächst vor allem Informationen zu Plattform und Produktionsstandort vor; entscheidende Fahrzeugdaten sind noch offen.

Cupra Raval und VW ID Polo bei der Produktion im Werk Martorell

Quelle: Auto-Medienportal, „Cupra Raval und VW ID Polo laufen vom Band“, Artikel 70224. Auto-Medienportal

Cupra Raval und VW ID Polo bei der Produktion im Werk Martorell

Cupra Raval und VW ID Polo bei der Produktion im Werk Martorell

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Elektroautos auf einem deutschen Automarkt im Mai 2026
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·2 Min. Lesezeit

Deutscher Automarkt: Elektroautos wachsen trotz Produktionsminus

Die deutsche Pkw-Produktion sank im Mai um 18 Prozent. Gleichzeitig stiegen die Neuzulassungen elektrifizierter Fahrzeuge um 29 Prozent, batterieelektrische Modelle sogar um 39 Prozent.

Kompori Redaktion

Der deutsche Automarkt zeigt im Mai 2026 zwei gegenläufige Entwicklungen: Die Pkw-Produktion und Exporte gingen deutlich zurück, während die Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen zunahm. Insgesamt wurden 301.600 Pkw hergestellt – 18 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Produktion und Exporte bleiben unter Druck

Seit Jahresbeginn fertigte die deutsche Autoindustrie 1,724 Millionen Pkw. Das entspricht einem Rückgang von fünf Prozent. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 liegt die Produktion damit 19 Prozent niedriger. Zwei fehlende Arbeitstage sowie hohe Kosten, steigende Energiepreise und zunehmende Regulierung belasten laut Verband der Automobilindustrie (VDA) den Standort.

Auch die Ausfuhren entwickelten sich schwächer. Im Mai exportierten die Hersteller 230.700 Fahrzeuge, 19 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Kumuliert wurden 1,306 Millionen Pkw ins Ausland geliefert, sechs Prozent weniger. Mehr als drei Viertel der deutschen Produktion werden weiterhin exportiert.

| Kennzahl | Mai 2026 | Veränderung | |---|---:|---:| | Pkw-Produktion | 301.600 | −18 Prozent | | Pkw-Exporte | 230.700 | −19 Prozent | | Neuzulassungen gesamt | rund 239.400 | etwa Vorjahresniveau | | Elektrifizierte Neuzulassungen | 87.900 | +29 Prozent |

Elektroautos gewinnen im deutschen Automarkt

Die Neuzulassungen insgesamt stagnierten im Mai bei rund 239.400 Pkw. Seit Jahresbeginn ergibt sich jedoch ein Plus von vier Prozent. Die Auftragseingänge sanken insgesamt um 14 Prozent, während die Inlandsnachfrage leicht zulegte.

Elektrifizierte Fahrzeuge entwickelten sich deutlich dynamischer: Ihre Neuzulassungen stiegen um 29 Prozent auf 87.900 Einheiten. Batterieelektrische Modelle legten sogar um 39 Prozent zu. Für Flotten und Gewerbekunden deutet das auf eine wachsende Auswahl im elektrischen Fahrzeugmarkt hin; konkrete Modell-, Preis- oder Förderangaben nennt die Quelle jedoch nicht. ZDK-Präsident Thomas Peckruhn sieht die Elektromobilität zunehmend in der Mitte des Marktes. Als Treiber nennt das Kfz-Gewerbe erschwinglichere Modelle, hohe Kraftstoffpreise und neue Fördermaßnahmen.

Elektroautos auf einem deutschen Automarkt im Mai 2026

Quelle: Auto-Medienportal, „Deutscher Automarkt: Produktion schwächelt, Elektroautos legen zu“, auf Basis der Angaben von VDA, KBA und ZDK. Auto-Medienportal

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Fiat Grizzly und Grizzly Fastback als neue Kompakt-SUV von Fiat
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·2 Min. Lesezeit

Fiat Grizzly: Zwei neue Kompakt-SUV für globale Märkte

Fiat erweitert sein C-Segment mit dem Grizzly und Grizzly Fastback. Die unter 4,50 Meter langen Kompakt-SUV sollen ab der zweiten Jahreshälfte 2026 weltweit starten.

Kompori Redaktion

Fiat erweitert sein Angebot im C-Segment um den Grizzly und den Grizzly Fastback. Die beiden neuen Kompakt-SUV basieren auf einer globalen Plattform und sollen ab der zweiten Jahreshälfte 2026 in Europa sowie im Nahen Osten und in Afrika erhältlich sein. Geplant sind Antriebe vom Verbrennungsmotor bis zur vollelektrischen Variante.

Zwei Karosseriekonzepte unter 4,50 Metern

Beide Fahrzeuge richten sich an Familien, die kompakte Außenmaße mit Platz und Alltagstauglichkeit verbinden möchten. Der klassisch gezeichnete Fiat Grizzly ist als vielseitiger Allrounder ausgelegt. Der Grizzly Fastback unterscheidet sich durch eine flachere Dachlinie und ein erweitertes Gepäckabteil. Damit adressiert Fiat stärker lifestyle-orientierte Käufer.

Markante Frontpartien und charakteristische LED-Lichtsignaturen sollen die beiden Modelle äußerlich unterscheiden. Im Innenraum kündigt Fiat einen großzügigen Platzverhältnisse an. Außerdem soll das Ladevolumen über dem Durchschnitt der Klasse liegen. Konkrete Angaben zum Kofferraumvolumen nennt die Quelle jedoch nicht.

Antriebe vom Verbrenner bis zum Elektroantrieb

Für den Fiat Grizzly und den Grizzly Fastback sind mehrere Antriebskonzepte vorgesehen. Dazu zählen konventionelle Verbrenner und rein elektrische Ausführungen. Angaben zu Batteriekapazität, Reichweite, Ladeleistung, Motorleistung oder Preisen liegen noch nicht vor. Für Flotten und Gewerbekunden ist daher derzeit vor allem die geplante Antriebsvielfalt relevant; eine belastbare Einsatz- oder Kostenbewertung ist erst mit den technischen Daten möglich.

Globale Produktion und geplanter Marktstart

Die Produktion soll parallel an mehreren Standorten weltweit erfolgen. Fiat-Chef Olivier François erklärt: „Der Fiat Grande Panda markierte die Rückkehr unserer Marke ins Segment der erschwinglichen Familienfahrzeuge. Mit dem Fiat Grizzly und dem Fiat Grizzly Fastback vervollständigen wir dieses Angebot.“

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Fahrzeugklasse | Kompakt-SUV im C-Segment | | Länge | unter 4,50 Meter | | Marktstart | zweite Jahreshälfte 2026 | | Geplante Antriebe | Verbrenner und vollelektrisch |

Quelle: Auto-Medienportal, „Fiat Grizzly und Grizzly Fastback: Neue Kompakt-SUV für globalen Einsatz“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70218 Auto-Medienportal

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