
Opel Astra F: Erfolgsmodell mit Elektro-Pionier
Der Opel Astra F bleibt mit rund 4,13 Millionen Exemplaren das erfolgreichste Opel-Modell. Bereits in den 1990er-Jahren erprobte Opel mit dem Astra Impuls III elektrische Antriebe.
Kompori Redaktion
Der Opel Astra F ist mit rund 4,13 Millionen Exemplaren das erfolgreichste Opel-Modell. Zum 35. Geburtstag erinnert der Kompaktwagen an eine Zeit, in der Sicherheit, Komfort und geringer Verbrauch wichtiger wurden. Von 1991 bis 1997 bot er trotz ähnlicher Außenmaße mehr Platz und erreichte als GSi einen cW-Wert von 0,30.
Opel brachte den Astra F als Drei- und Fünftürer, Caravan, Limousine und später als Bertone-Cabrio. Das Motorenprogramm umfasste Benziner mit 1,4 bis 2,0 Litern Hubraum sowie einen 1,7-Liter-Diesel. Der GSi war mit 115 oder 150 PS erhältlich. Verstärkte Türen, Sitzrampen und Gurtstraffer verbesserten den Insassenschutz; ab 1994 waren Full-Size-Airbags für Fahrer und Beifahrer serienmäßig. Multi Info Display, Clean Air System und elektronische Traktionskontrolle zeigten den technischen Anspruch.
Auch für die Elektromobilität war der Astra F ein Versuchsträger. Mit dem Astra Impuls III absolvierte Opel zwischen 1993 und 1997 einen Elektro-Großversuch auf Rügen. Zehn Fahrzeuge legten zusammen 350.000 Kilometer zurück. Fünf nutzten Nickel-Cadmium-Batterien mit 45 kW, fünf weitere Natrium/Nickelchlorid-Akkus mit 42 kW. Der Drehstrom-Asynchronmotor erlaubte bis zu 120 km/h, die Reichweite betrug maximal 150 Kilometer. Später wurde der Versuch auf Aachen, Maastricht und Lüttich ausgeweitet. Der heutige Astra führt diese Entwicklung mit Verbrennern, Plug-in-Hybrid und vollelektrischem Antrieb fort.

Quelle: Auto-Medienportal

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