Volvo EX60: Elektro-SUV mit 800-Volt-Technik
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·1 Min. Lesezeit

Volvo EX60: Elektro-SUV mit 800-Volt-Technik

Der Volvo EX60 ist ein neues Elektro-SUV mit bis zu 660 Kilometern Reichweite, 800-Volt-Technik und 510 PS. Der Test zeigt Stärken bei Komfort, Effizienz und Ladeleistung.

Kompori Redaktion

Der Volvo EX60 bringt als erstes vollelektrisches Midsize-SUV der Marke die Erfolgsreihe des XC60 ins Elektrozeitalter. Das 4,80 Meter lange Elektro-SUV basiert auf der Plattform SPA3 und nutzt mit HuginCore eine gemeinsam mit Nvidia entwickelte Computerarchitektur. Sie bündelt zahlreiche Steuergeräte zentral und ermöglicht schnellere Reaktionen sowie Over-the-Air-Updates. Der EX60 tritt gegen BMW iX3, Mercedes GLC EQ und Audi Q6 an und startet ab 62.990 Euro. Die getestete Allradversion P10 AWD kostet mindestens 65.990 Euro.

Im Volvo EX60 leisten zwei Elektromotoren zusammen 375 kW (510 PS) und 710 Nm. Der Sprint auf 100 km/h dauert 4,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 180 km/h begrenzt. Die 95-kWh-Batterie ermöglicht je nach Ausstattung und Bedingungen bis zu 660 Kilometer WLTP-Reichweite. Im Test lag der Verbrauch bei 16,9 kWh pro 100 Kilometer. Dank 800-Volt-Technik lädt der Elektro-SUV mit bis zu 370 kW Gleichstrom: Von zehn auf 80 Prozent sollen rund 16 Minuten genügen.

Das adaptive Fahrwerk verbindet hohen Komfort mit stabiler Straßenlage. Innen bietet der EX60 ein großzügiges Raumgefühl, 523 bis 1.647 Liter Kofferraumvolumen und zusätzlich 58 Liter unter der Fronthaube. Die Bedienung erfolgt überwiegend über einen 15-Zoll-OLED-Touchscreen; Google Gemini unterstützt die Sprachsteuerung. Der getestete Volvo EX60 in der Ultra-Ausstattung kostete 72.790 Euro.

Volvo EX60: Elektro-SUV mit 800-Volt-Technik

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VW ID Polo: Der elektrische Kleinwagen im Fahrbericht
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

VW ID Polo: Der elektrische Kleinwagen im Fahrbericht

Der VW ID Polo kombiniert 211 PS, bis zu 452 Kilometer WLTP-Reichweite und eine Bedienung mit klassischen Tasten. Der elektrische Kleinwagen startet in der getesteten Version bei 33.795 Euro.

Kompori Redaktion

Der VW ID Polo fährt als stärkste reguläre Variante mit 155 kW (211 PS), 52-kWh-NMC-Akku und Frontantrieb vor. Der 4,05 Meter lange Elektro-Kleinwagen verbindet kräftige Fahrleistungen mit einem gelassenen Fahrwerk und kehrt bei der Bedienung zu physischen Tasten zurück. Das ist besonders relevant, weil Volkswagen damit auf die Kritik an den kapazitiven Bedienelementen früherer ID-Modelle reagiert.

Mit 290 Newtonmetern Drehmoment beschleunigt der ID Polo spontan, aber kontrolliert. 100 km/h erreicht er in 7,1 Sekunden, maximal sind 160 km/h möglich. Auf unebenen Straßen federt der rund 1,6 Tonnen schwere Wagen souverän, in Kurven bleibt er neutral. Bei starkem Beschleunigen zeigt sich jedoch der typische Einfluss des Frontantriebs: Die Antriebskraft ist leicht in der Lenkung zu spüren.

Im Innenraum arbeiten ein 10-Zoll-Instrumentendisplay und ein 13-Zoll-Touchscreen mit klassischen Schaltern und Reglern zusammen. Die Batterie ermöglicht je nach Ausführung 416 bis 452 Kilometer nach WLTP. Gleichstrom-Laden ist mit bis zu 105 kW möglich; von zehn auf 80 Prozent sollen etwa 24 Minuten vergehen. Vehicle-to-Load stellt bis zu 3,6 kW für externe Geräte bereit.

Der Preis der getesteten Version beginnt bei 33.795 Euro. Damit ist der ID Polo deutlich teurer als das angekündigte Einstiegsmodell für 24.995 Euro, bietet aber eine alltagstaugliche Kombination aus Reichweite, Komfort und Leistung.

VW ID Polo: Der elektrische Kleinwagen im Fahrbericht

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VW ID Polo: Der elektrische Kleinwagen im Fahrbericht

VW ID Polo: Der elektrische Kleinwagen im Fahrbericht

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Laden so schnell wie tanken, das verspricht die Flash-Charging-Technologie von BYD.
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

Chinesische Batteriehersteller setzen deutsche Autobauer unter Druck

Chinesische Batteriehersteller dominieren den Zellmarkt und setzen die deutsche Autoindustrie unter Druck. CATL und BYD treiben zugleich neue Akku-Technologien voran.

Kompori Redaktion

Chinesische Batteriehersteller dominieren eine Schlüsseltechnologie der Elektromobilität und erhöhen damit den Druck auf die deutsche Autoindustrie. Rund 80 Prozent der weltweit in Elektroautos verbauten Batteriezellen stammen aus China. CATL, der größte Zellproduzent, kam im ersten Quartal dieses Jahres weltweit auf mehr als 50 Prozent Marktanteil. Batterien bestimmen Reichweite, Ladezeit und Kosten eines Elektroautos – und damit dessen Wettbewerbsfähigkeit.

China baute seinen Vorsprung bei Zellen, Materialien und industrieller Produktion früh aus. CATL begann bereits 2012 mit der groß angelegten Fertigung und kooperierte damals mit BMW. Später nutzten auch Mercedes-Benz, Volkswagen und Audi Zellen des chinesischen Unternehmens. Laut Jens Südekum vom Düsseldorfer Institute for Competition Economics beruht die Dominanz neben starken Unternehmen auch auf konsequenter Industriepolitik.

Für Aufmerksamkeit sorgt unter anderem BYDs neue Generation des Blade-Akku. Die Anfang 2026 vorgestellte Batterie soll theoretisch mehr als 1000 Kilometer Reichweite ermöglichen und mit bis zu 1500 kW laden. Zugleich entwickeln BYD und CATL Natriumionen-Akkus, die günstiger, robuster und sicherer als Lithiumionen-Batterien sein sollen. In China soll noch dieses Jahr das erste Fahrzeug mit CATL-Natriumakku erscheinen.

Deutschland baut eigene Kapazitäten auf: Powerco startete in Salzgitter die Serienfertigung eines VW-Einheitsakkus. Sie deckt zunächst jedoch nur etwa die Hälfte des Konzernbedarfs; der Rest soll unter anderem von CATL kommen. Der chinesische Vorsprung ist laut Südekum nicht uneinholbar. Nötig seien ein großer europäischer Markt für Elektromobilität und gezielte Förderung strategischer Technologien.

Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) Shenxing Pro von CATL.
Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) Shenxing Pro von CATL.

Quelle: Auto-Medienportal

Natriumionen-Batterie von CATL.

Natriumionen-Batterie von CATL.

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Dacia Spring führt Deutschlands A-Segment an
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·1 Min. Lesezeit

Dacia Spring führt Deutschlands A-Segment an

Der Dacia Spring war im August Deutschlands erfolgreichstes Fahrzeug im A-Segment. Mit 22,3 Prozent entfiel nahezu jede vierte Neuzulassung der Klasse auf den vollelektrischen Kleinstwagen.

Kompori Redaktion

Der Dacia Spring war im August Deutschlands erfolgreichstes Fahrzeug im A-Segment. Der vollelektrische Kleinstwagen kam dort auf einen Anteil von 22,3 Prozent; damit entfiel nahezu jede vierte Neuzulassung dieser Klasse auf das Modell.

In den ersten acht Monaten wurden insgesamt 5754 Dacia Spring verkauft. Damit erreichte das Modell im bisherigen Jahresverlauf einen Marktanteil von 10,6 Prozent im A-Segment.

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Tesla Semi.
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

IAA Transportation 2026 bringt neue Lkw-Konkurrenz

Die IAA Transportation 2026 bringt neue Anbieter für den europäischen Lkw-Markt. Chinesische Elektro-Lkw und der Tesla Semi setzen die etablierten Hersteller unter Kostendruck.

Kompori Redaktion

Die IAA Transportation 2026 in Hannover könnte die Kräfteverhältnisse im europäischen Lkw-Markt verändern. Neben den etablierten „Big Seven“ Volvo, Mercedes-Benz, DAF, MAN, Scania, Renault und Iveco präsentieren sich rund ein Dutzend neue Hersteller – vor allem aus China sowie Tesla. Viele setzen auf batterieelektrische Lkw, einige auf Wasserstoffantriebe.

Eine Studie der Organisation T&E erwartet, dass europäische Hersteller bis 2030 rund ein Viertel des Elektro-Lkw-Marktes an neue Wettbewerber verlieren könnten. Chinesische E-Lkw könnten bei den Gesamtbetriebskosten etwa zwölf Prozent günstiger sein. Über fünf Jahre wären Einsparungen von bis zu 43.000 Euro möglich. Als Gründe gelten niedrigere Akku- und Kaufpreise sowie deutlich höhere Produktionszahlen: In China wurden 2025 rund 400.000 Elektro-Lkw verkauft, in Europa knapp 14.000 emissionsfreie Lkw.

Zu den Premieren zählt die Sany e 263 mit 800-Volt-Technik, einem 636-kWh-LFP-Akku und mehr als 500 Kilometern Reichweite. Superpanther zeigt den e-Topas 600; die Europa-Fahrzeuge entstehen bei Steyr Automotive, erste Exemplare gingen bereits an Kunden wie DHL. Tesla stellt den Semi erstmals in einer europäischen Variante vor. Der seit April 2026 in den USA produzierte Elektrotruck soll rund 550 Kilometer Reichweite, bis zu 800 kW Ladeleistung und bis zu 800 kW Motorleistung bieten. Auch BYD, Foton, Sinotruk und weitere chinesische Anbieter planen den europäischen Markt.

Chinesischer Elektro-Lkw Sany e 263.
Chinesischer Elektro-Lkw Sany e 263.

Quelle: Auto-Medienportal

Superpanther e-Topas 600.

Superpanther e-Topas 600.

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