
Mitsubishi Outlander PHEV: Komfort statt Ladetempo
Der Mitsubishi Outlander PHEV fährt komfortabel und bis zu rund 86 Kilometer elektrisch. Seine Schwächen liegen beim langsamen AC-Laden und beim seltenen CHAdeMO-Anschluss.
Kompori Redaktion
Der Mitsubishi Outlander PHEV verbindet zwei Elektromotoren mit einem 2,4-Liter-Benziner und fährt im Alltag vor allem leise und komfortabel. Die vierte Generation ist seit gut einem Jahr in Deutschland erhältlich. Im ersten Halbjahr 2026 kam das große SUV auf mehr als 1800 Neuzulassungen und lag damit hinter dem ASX auf Platz zwei der Mitsubishi-Palette. Ein aktueller Rabatt von 10.000 Euro senkt den Einstiegspreis bis Ende September auf 39.990 Euro.
Vorn arbeitet ein Elektromotor mit 85 kW, hinten einer mit 100 kW. Zusammen mit dem 100 kW starken Benziner ergibt sich eine Systemleistung von 225 kW (306 PS). Der Outlander beschleunigt in 7,9 Sekunden auf 100 km/h und erreicht maximal 170 km/h. Sein Schwerpunkt liegt jedoch nicht auf Sportlichkeit: Das Fahrwerk federt komfortabel, der Innenraum bleibt auch bei höherem Tempo gut gedämmt. Das Kofferraumvolumen beträgt 495 bis 1404 Liter.
Die 22,7-kWh-Batterie ermöglicht laut WLTP bis zu 86 Kilometer elektrische Reichweite; im Praxiseinsatz waren rund 75 Kilometer erreichbar. Problematischer ist das Laden: Wechselstrom fließt nur einphasig mit maximal 3,7 kW, eine Vollladung dauert etwa sechseinhalb Stunden. Für Gleichstrom nutzt der Mitsubishi Outlander PHEV den in Deutschland seltenen CHAdeMO-Anschluss. Damit überzeugt das SUV beim Antrieb und Komfort, verliert aber bei der Ladetechnik an Alltagstauglichkeit.

Quelle: Auto-Medienportal

Mitsubishi Outlander PHEV.
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