
Eon nimmt 34 neue Schnellladepunkte in Betrieb
Eon eröffnet vier Schnellladestandorte in Niedersachsen und Bremen. Insgesamt gehen 34 Ladepunkte mit bis zu 400 kW ans Netz – darunter Ladehubs an Supermärkten und an der A1.
Kompori Redaktion
Eon nimmt im Rahmen des Deutschlandnetzes des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) vier neue Schnellladestandorte in Niedersachsen und Bremen in Betrieb. Zusammen bieten die Standorte 34 Ladepunkte mit bis zu 400 kW Ladeleistung. Die neuen Eon-Schnellladepunkte stehen in Neustadt am Rübenberge, Bad Zwischenahn, Schneverdingen und am Rastplatz Mahndorfer Marsch an der A1.
Wo die neuen Eon-Schnellladepunkte stehen
In Neustadt am Rübenberge bei Hannover stehen am Famila-Markt im Gewerbegebiet am Rudolf-Diesel-Ring 30 sechs Ladestationen mit insgesamt zwölf Ladepunkten. Drei Photovoltaikdächer erreichen zusammen 27 kWp Nennleistung. Der erzeugte Strom wird direkt für den Ladebetrieb vor Ort verwendet. Die Lage nahe der B 6 verbindet den Ladestopp mit einem Einkauf.
Der Standort in Schneverdingen liegt am Vogelsang 12 nahe der B 3, ebenfalls auf dem Parkplatz eines Famila-Marktes. Dort stehen acht Schnellladepunkte zur Verfügung. Reisende können das Laden mit einem Einkauf, einem Postbesuch oder einer Kaffeepause verbinden. Ein T-förmiges Element an den Ladesäulen informiert über freie Ladeplätze und den aktuellen Ad-hoc-Preis.
In Bad Zwischenahn befindet sich der Ladehub an der Wiefelsteder Straße 12 beim Landcafé Neumann. Acht Ladepunkte richten sich an den Regional- und Ausflugsverkehr rund um das Bad Zwischenahner Meer. Nach Angaben aus der Meldung ist der Akku dort in knapp einer halben Stunde vollgeladen. Die Ladezeit kann damit mit einer Pause im Café verbunden werden.
Am Rastplatz Mahndorfer Marsch an der A1 in Bremen, nahe der Grenze zu Niedersachsen, betreibt Eon drei überdachte Ladestationen mit jeweils zwei Ladepunkten. Dieser Standort wurde im Auftrag der Autobahn GmbH eingerichtet.
Ladeleistung, Bezahlung und Stellplätze
Alle genannten Ladestationen bieten bis zu 400 kW. Die tatsächlich erreichbare Ladegeschwindigkeit hängt bei Elektroautos unter anderem von der maximalen Ladeleistung des Fahrzeugs, dem Batteriestand und der Batterietemperatur ab. Zur Bezahlung können gängige Ladekarten und Lade-Apps genutzt werden, darunter die Eon-Drive-App. Alternativ ist die Zahlung per Kreditkartenterminal direkt an der Ladesäule möglich.
An Standorten mit mindestens acht Ladepunkten gibt es außerdem einen extralangen Stellplatz. Er ist für elektrische Transporter und Elektroautos mit Anhänger ausgelegt. Damit berücksichtigt Eon neben klassischen Pkw auch gewerbliche Fahrzeuge und Gespanne, deren größere Fahrzeuglänge an Standardstellplätzen problematisch sein kann.
| Merkmal | Angabe | |---|---| | Neue Standorte | 4 | | Neue Ladepunkte | 34 | | Maximale Ladeleistung | bis zu 400 kW | | Photovoltaik in Neustadt | 27 kWp | | Stromquelle | 100 Prozent erneuerbare Energien |
Digitale Informationen und Einordnung
Wo verfügbar, zeigt ein digitales Informationssystem bereits bei der Anfahrt freie Ladeplätze und den aktuellen Ad-hoc-Preis. Das erleichtert die spontane Nutzung und macht die Kosten vor dem Start des Ladevorgangs sichtbar. Eon gibt zudem an, die Fahrzeuge an den neuen Standorten mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien zu laden.
Die vier Standorte ergänzen das Deutschlandnetz, über das das BMV gemeinsam mit Betreibern 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte an mehr als 1.000 Standorten schaffen will. Dafür sind rund 2,3 Milliarden Euro für Errichtung und Betrieb vorgesehen. Die Standorte entstehen in Städten, ländlichen Regionen und an unbewirtschafteten Autobahnrastanlagen. Weitere Eon-Standorte befinden sich laut Meldung bereits in der Bauphase.

Quelle: Auto-Medienportal, „Eon richtet 34 neue Ladepunkte ein“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70062 (abgerufen als vorgegebene Quelle). Auto-Medienportal








