
Elektroauto und Wohnwagen: Leichte Caravans im Überblick
Elektroauto und Wohnwagen lassen sich kombinieren. Neue Caravans wie der Knaus Yaseo sind leichter, schmaler und teilweise für einen elektrischen Betrieb ohne Gasanlage ausgelegt.
Kompori Redaktion
Elektroauto und Wohnwagen können laut Quelle miteinander kombiniert werden. Dafür entwickeln Caravanhersteller leichtere und aerodynamischere Modelle, während immer mehr Elektroautos ausreichende Anhängelasten bieten. Ein Beispiel ist der Knaus Yaseo, den Knaus als „erster Caravan für E-Mobilität“ bewirbt.
Knaus Yaseo nutzt den Stromspeicher des Zugfahrzeugs
Der Yaseo kommt ohne Gasanlage aus. Stattdessen kann der Caravan bei Bedarf Strom aus der Batterie des Elektroautos nutzen. Damit lassen sich Kühlschrank, Beleuchtung, Heizung und Herd im Wohnbereich elektrisch betreiben. Die kleinere Variante mit zwei Schlafplätzen wiegt 913 Kilogramm. Die größere Ausführung mit bis zu fünf Schlafplätzen bringt 1.193 Kilogramm auf die Waage.
Zudem wurde die Stirnfläche des Yaseo verkleinert. Eine geringere Stirnfläche kann den Luftwiderstand beim Ziehen reduzieren. Für E-Auto-Fahrer ist das relevant, weil ein Wohnwagen den Energiebedarf des Zugfahrzeugs erhöht. Welche Reichweite mit dem Yaseo oder den anderen Caravans möglich ist, nennt die Quelle nicht.
Weitere leichte und schmale Wohnwagen
Auch andere Hersteller setzen auf kompakte Abmessungen und geringes Gewicht. Der Caravelair Alba 400 wiegt 960 Kilogramm, der Adria Avia Lite 660 Kilogramm. Beide Modelle sind mit 2,10 beziehungsweise 2,09 Metern deutlich schmaler als viele Standardwohnwagen. Die Caravan-Studie c.fold von Dethleffs verfolgt ein noch aerodynamischeres Konzept.
| Modell | Gewicht | Breite | |---|---:|---:| | Knaus Yaseo, klein | 913 kg | – | | Knaus Yaseo, groß | 1.193 kg | – | | Caravelair Alba 400 | 960 kg | 2,10 m | | Adria Avia Lite | 660 kg | 2,09 m |
Für die Auswahl eines Gespanns müssen E-Auto-Besitzer daher Anhängelast, Caravan-Gewicht und Abmessungen gemeinsam prüfen. Konkrete Angaben zu Preisen, Ladezeiten oder Reichweiten liegen in der Quelle nicht vor.


Quelle: Auto-Medienportal, Artikel 70081, „Immer öfter funktioniert die Kombination“. Auto-Medienportal








