Elektroauto mit Wohnwagen als Gespann für elektrische Mobilität
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·4 Min. Lesezeit

Elektroauto als Zugfahrzeug: Wohnwagen werden leichter

Elektroautos können zunehmend Wohnwagen ziehen. Entscheidend sind Anhängelast, Schnellladeleistung und ein möglichst leichter, aerodynamischer Caravan.

Kompori Redaktion

Der Einsatz eines Elektroautos als Zugfahrzeug für einen Wohnwagen ist inzwischen technisch möglich. Neue E-Modelle bieten Anhängelasten bis 2,5 Tonnen, während Caravanhersteller leichtere und aerodynamischere Wohnwagen entwickeln. Für längere Reisen bleiben jedoch Reichweitenverlust, Ladeplanung und die nutzbare Anhängelast die wichtigsten Entscheidungskriterien.

Welche Elektroautos können Wohnwagen ziehen?

Nahezu jedes neue Elektroauto bietet laut Quelle inzwischen die Option auf eine Anhängerkupplung. Die zulässige Anhängelast unterscheidet sich jedoch deutlich zwischen den Fahrzeugen. Der ab September auf den Markt kommende Elektro-Kleinwagen VW ID Polo darf gebremste Anhänger bis zu einem Gewicht von 1200 Kilogramm ziehen. Seine Stützlast von 75 kg reicht außerdem für einen Fahrradträger auf der Anhängerkupplung.

Ein größeres Elektro-SUV wie der BMW iX kann Anhänger bis 2,5 Tonnen ziehen und bietet 100 Kilo Stützlast. Für die Auswahl eines Zugfahrzeugs sollten Käufer deshalb nicht nur die Fahrzeugklasse betrachten. Entscheidend sind die gebremste Anhängelast, die Stützlast und das tatsächliche Gewicht des Wohnwagens einschließlich Gepäck.

| Fahrzeug oder Caravan | Angegebener Wert | |---|---:| | VW ID Polo | 1200 kg Anhängelast | | VW ID Polo | 75 kg Stützlast | | BMW iX | 2,5 t Anhängelast | | BMW iX | 100 kg Stützlast | | Knaus Yaseo, kleine Variante | 913 kg | | Knaus Yaseo, größere Variante | 1193 kg | | Caravelair Alba 400 | 960 kg | | Adria Avia Lite | 660 kg | | Dethleffs c.fold, Studie | 1,90 m Breite, 1,65 m Höhe |

Warum sinkt die Reichweite mit Wohnwagen?

Ein Anhänger erhöht den Energiebedarf jedes Zugfahrzeugs. Beim Elektroauto bedeutet das eine geringere Reichweite. Als Faustregel nennt die Quelle: Ein schwerer Caravan kann die Reichweite auf der Autobahn ungefähr halbieren. Wie stark der Verbrauch steigt, hängt vom Gewicht ab, noch stärker wirkt sich jedoch der Luftwiderstand aus. Mit zunehmender Geschwindigkeit wächst sein Einfluss auf den Energiebedarf.

Elektroantriebe bringen im Anhängerbetrieb zugleich technische Vorteile. Sie stellen bereits aus dem Stand hohes Drehmoment bereit und beschleunigen linear sowie ruckfrei. Die Batterie im Unterboden erhöht außerdem das Fahrzeuggewicht und sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt. Dadurch kann ein Elektroauto beim Ziehen eines Bootstrailers, Pferdeanhängers oder Wohnwagens stabil auf der Straße liegen. Das sind allgemeine Eigenschaften elektrischer Fahrzeuge und keine zusätzlichen Angaben zu einem einzelnen Modell.

Laden mit Gespann erfordert mehr Planung

Nicht jede Ladesäule lässt sich mit angekoppeltem Wohnwagen anfahren. Häufig muss der Caravan zunächst abgestellt werden, damit das Auto an die Ladestation gelangt. Das verlängert die Pause und kann auf stark frequentierten Ladeplätzen zusätzlichen Rangieraufwand verursachen.

Entlang der Autobahnen entstehen laut Quelle zunehmend Schnellladeanlagen, an denen sich ein Gespann direkt laden lässt. Für möglichst kurze Ladepausen empfiehlt die Quelle ein Elektroauto mit mindestens 150 kW Gleichstrom-Ladeleistung. Dieser Wert beschreibt die maximale Leistung beim DC-Schnellladen; die tatsächliche Ladegeschwindigkeit hängt zusätzlich vom Fahrzeug, dem Ladezustand und der Ladesäule ab.

Für Flotten- und Urlaubsfahrten bedeutet das: Nicht allein die Reichweite ohne Anhänger ist relevant. In die Planung gehören auch geeignete Ladepunkte, die Zufahrt mit Caravan und die Zeit für mögliche Abkoppelvorgänge. Angaben zu konkreten Ladezeiten nennt die Quelle nicht.

Leichte und schmale Caravans reduzieren den Luftwiderstand

Die Caravanbranche reagiert mit Wohnwagen, die speziell auf elektrische Zugfahrzeuge zugeschnitten sind. Weniger Gewicht lässt sich durch leichtere Materialien und eine reduzierte Ausstattung erreichen. Einige Modelle verzichten auf eine Gasanlage und nutzen stattdessen den Stromspeicher des Elektroautos für Kühlschrank, Beleuchtung, Heizung oder Herd im Wohnbereich.

Knaus bietet mit dem Yaseo ein solches Konzept an und bewirbt ihn als „erster Caravan für E-Mobilität“. Der Hersteller verkleinert die Stirnfläche. Das Gewicht beträgt je nach Variante 913 Kilogramm beim kleineren Modell mit zwei Schlafplätzen oder 1193 Kilogramm bei der größeren Version mit bis zu fünf Schlafplätzen.

Auch der Caravelair Alba 400 mit 960 Kilogramm und der Adria Avia Lite mit 660 Kilogramm sind vergleichsweise leicht. Ihre Breite beträgt 2,10 beziehungsweise 2,09 Meter. Damit sind sie schmaler als viele Standardwohnwagen mit 2,30 oder 2,50 Metern Breite.

Dethleffs c.fold: flach unterwegs, größer im Stand

Noch stärker auf Aerodynamik setzt die Studie Dethleffs c.fold. Der deutsche Hersteller zeigte sie Anfang des Jahres. Der Caravan ist 1,90 Meter breit und im fahrbereiten Zustand 1,65 Meter hoch. Das Dach lässt sich per Knopfdruck ausfahren oder absenken. Während der Fahrt bleibt der Aufbau flach; im Stand schafft eine einklappbare Möblierung zusätzlichen Wohnraum.

Dethleffs schätzt, dass die Faltmechanik die Reichweite des Zugfahrzeugs gegenüber einem herkömmlichen Caravan erheblich steigern kann. Eine konkrete Reichweitenangabe enthält die Quelle nicht. Auch die technischen Daten der Studie sind nicht mit denen eines Serienmodells gleichzusetzen.

Neue Akkuvarianten mit höherer Energiespeicherung, effizientere Antriebe und Rekuperationssysteme für das höhere Gespanngewicht können den Anhängerbetrieb künftig weiter erleichtern. Für eine konkrete Kaufentscheidung bleiben jedoch die bestätigten Werte von Auto und Caravan maßgeblich: Anhängelast, Stützlast, Gewicht, Abmessungen, DC-Ladeleistung und die tatsächliche Infrastruktur entlang der Strecke.

Elektroauto mit Wohnwagen als Gespann für elektrische Mobilität
Ein Elektroauto als Zugfahrzeug für den Wohnwagen – das funktioniert dank Fortschritten auf beiden Seiten immer häufiger und besser (hier ein Kia EV 6 mit einem Knaus Yaseo 500 DK).

Quelle: Auto-Medienportal, „Elektroauto und Wohnwagen kommen sich näher“, Artikel 70082. Auto-Medienportal

Elektroauto mit Wohnwagen als Gespann für elektrische Mobilität

Ein Elektroauto als Zugfahrzeug für den Wohnwagen – das funktioniert dank Fortschritten auf beiden Seiten immer häufiger und besser (hier ein Kia EV 6 mit einem Knaus Yaseo 500 DK).

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Kia PV5 WAV als rollstuhlgerechter Elektro-Kleinbus mit seitlicher Teleskoprampe
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

Kia PV5 WAV: Elektro-Kleinbus wird rollstuhlgerecht

Kia plant den PV5 WAV als rollstuhlgerechte Variante des Elektro-Kleinbusses PV5 Passenger. Eine seitliche Teleskoprampe und flexible Sitzkonfigurationen zielen auf Taxi- und Shuttle-Dienste.

Kompori Redaktion

Kia PV5 WAV startet als rollstuhlgerechter Elektro-Kleinbus

Der **Kia PV5 WAV** ist die rollstuhlgerechte Variante des Elektro-Kleinbusses **PV5 Passenger**. Der Produktionsstart ist für Mitte Juli geplant, die Markteinführung soll später folgen. Kia richtet das Fahrzeug vor allem auf urbane Taxi- und Shuttle-Dienste aus.

Seitliche Teleskoprampe für den Einstieg vom Straßenrand

Der Kia PV5 WAV ermöglicht den direkten Zugang vom Straßenrand über eine zweiteilige Teleskoprampe. Die maximale Steigung beträgt 13,1 Grad. Muss eine 15 Zentimeter hohe Bordsteinkante überwunden werden, reduziert sich die Steigung auf 11 Grad. Eine Teleskoprampe lässt sich ausziehen und anschließend platzsparend verstauen. Laut Quelle ist diese Konfiguration im Segment neu.

Zwei Sitzkonfigurationen für unterschiedliche Einsätze

Im Fond verfügt der Kia PV5 WAV über eine asymmetrisch geteilte, hochklappbare Sitzbank im Verhältnis 40:60. Dadurch kann neben dem Rollstuhl eine Begleitperson mitfahren. Für den Rollstuhlbetrieb ist eine 2-0-1-Sitzanordnung vorgesehen. Im Standard-Personentransport lässt sich das Fahrzeug als 2-0-3 auslegen.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Produktionsstart | Mitte Juli geplant | | Rampensteigung | maximal 13,1 Grad | | Rampensteigung mit Bordsteinkante | 11 Grad bei 15 Zentimetern | | Sitzkonfigurationen | 2-0-1 und 2-0-3 |

Der PV5 WAV ergänzt den bereits erhältlichen PV5 mit AMF-Bruns-Heckrampe und gehört zu Kias PBV-Strategie. Angaben zu Preis, Reichweite und Ladeleistung nennt die Quelle nicht.

Kia PV5 WAV als rollstuhlgerechter Elektro-Kleinbus mit seitlicher Teleskoprampe

Quelle: Auto-Medienportal, „Kias elektrischer Kleinbus PV5 wird rollstuhlgerecht“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70088 Auto-Medienportal

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Volkswagen ID Polo GTI als elektrischer Sport-Kleinwagen
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·3 Min. Lesezeit

VW ID Polo GTI: Elektro-GTI mit 424 km Reichweite

Volkswagen präsentiert den ersten vollelektrischen GTI. Der ID Polo GTI leistet 166 kW, fährt bis zu 424 Kilometer und lädt mit maximal 105 kW.

Kompori Redaktion

Volkswagen hat beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring den ID Polo GTI vorgestellt. Der erste rein elektrische GTI der Marke leistet 166 kW (226 PS), erreicht bis zu 424 Kilometer nach WLTP und soll ab Mitte Oktober in Deutschland vorbestellbar sein. Der Preis soll knapp unter 39.000 Euro liegen.

166 kW und Frontantrieb für den elektrischen GTI

Der ID Polo GTI basiert auf der MEB+-Architektur und nutzt eine 52-kWh-Batterie in Cell-to-Pack-Bauweise. Das maximale Drehmoment von 290 Newtonmetern steht unmittelbar zur Verfügung. Wie beim ursprünglichen GTI wird die Kraft über die Vorderachse übertragen. Eine elektronisch geregelte Vorderachsquersperre soll dabei die Traktion unterstützen.

Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert der Kleinwagen laut Volkswagen in 6,8 Sekunden. Zum sportlichen Fahrverhalten tragen außerdem das adaptive DCC-Sportfahrwerk und ein GTI-Fahrprofil bei. Über eine Taste im Lenkrad lassen sich Antrieb, Dämpfung und Anzeigen auf eine dynamischere Abstimmung umschalten.

Reichweite und Ladezeit des VW ID Polo GTI

Die WLTP-Reichweite beträgt bis zu 424 Kilometer. An einer Gleichstrom-Schnellladesäule lädt der Akku mit maximal 105 kW. Für den Ladehub von 10 auf 80 Prozent nennt Volkswagen rund 24 Minuten. Für Käufer bedeutet das: Die Reichweite deckt viele Alltags- und Pendelstrecken ab, für lange Fahrten ist die Ladeplanung dennoch relevant. Angaben zur Ladeleistung an Wechselstromsäulen enthält die Quelle nicht.

| Merkmal | Angabe | |---|---:| | Leistung | 166 kW (226 PS) | | Drehmoment | 290 Nm | | Batterie | 52 kWh | | WLTP-Reichweite | bis zu 424 km | | DC-Ladeleistung | bis zu 105 kW | | 0–100 km/h | 6,8 Sekunden |

GTI-Design mit digitaler Retro-Anzeige

Außen übernimmt der ID Polo GTI typische Erkennungsmerkmale der Baureihe: roten Frontstreifen, GTI-Logo, LED-Lichtsignatur und einen Wabeneinsatz im unteren Stoßfänger. 19-Zoll-Leichtmetallräder, ein geteilter Dachspoiler, markante Rückleuchten und ein schwarzer Diffusor ergänzen das Design.

Im Innenraum dominieren Rot und Schwarz. Zur Serienausstattung gehören rote Ziernähte, Sportsitze mit GTI-Zeichen, eine 12-Uhr-Markierung am Lenkrad, ein 10,25-Zoll-Digitalcockpit und ein 12,9-Zoll-Infotainmentdisplay. Die digitale „Retro-Anzeige“ bildet Instrumente des Golf I nach und stellt Musiktracks sogar mit einer Kassettengrafik dar.

Mehr Platz und Nutzwert als frühere GTI-Modelle

Die kompakte MEB+-Architektur schafft laut Quelle mehr Bein-, Kopf- und Innenraumbreite. Das Kofferraumvolumen beträgt 441 Liter und wächst bei umgelegten Rücksitzen auf 1.243 Liter. Eine abnehmbare Anhängerkupplung erlaubt Anhängelasten bis zu 1,2 Tonnen. Damit kann der ID Polo GTI auch für Transporte oder den E-Bike-Transport eingesetzt werden.

Zusätzlich ist Vehicle-to-Load an Bord. Über diese Funktion können externe Geräte mit Energie aus der Fahrzeugbatterie versorgt werden. One-Pedal-Driving ermöglicht Verzögerung, ohne das Bremspedal zu betätigen. Der Connected Travel Assist nutzt Online-Daten und kann erstmals auch Ampeln berücksichtigen, einschließlich automatischem Anhalten. Optional sind ein Harman-Kardon-Soundsystem, ein Panorama-Glasdach und Massagesitze erhältlich.

Technisch identisch ist das Schwestermodell Cupra Raval VZ Extreme. Der Vorverkauf des Volkswagen ID Polo GTI startet in Deutschland Mitte Oktober. Ein genaues Datum, die endgültige Ausstattung und der exakte Preis sind in der Quelle nicht genannt.

Volkswagen ID Polo GTI als elektrischer Sport-Kleinwagen

Quelle: Auto-Medienportal, Artikel „VW ID Polo GTI: Der erste elektrische GTI fährt an den Start“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70089 Auto-Medienportal

Volkswagen ID Polo GTI als elektrischer Sport-Kleinwagen

Volkswagen ID Polo GTI als elektrischer Sport-Kleinwagen

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Škoda Elroq und Enyaq als elektrische Shuttle-Fahrzeuge bei der Eishockey-WM
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·1 Min. Lesezeit

Škoda stellt 53 Elektroautos für die Eishockey-WM

Škoda stellt den Organisatoren der Eishockey-Weltmeisterschaft 53 vollelektrische Elroq- und Enyaq-Modelle als Shuttle-Fahrzeuge bereit. Zudem feiert der Epiq in Zürich seine Weltpremiere.

Kompori Redaktion

Škoda begleitet die Eishockey-Weltmeisterschaft zum 33. Mal als Mobilitäts- und Hauptsponsor. Für das Turnier in der Schweiz stellt der Hersteller den Organisatoren 53 vollelektrische Fahrzeuge bereit: eingesetzt werden Modelle der Baureihen Elroq und Enyaq. Sie dienen als Shuttle-Fahrzeuge für den Turnierbetrieb.

53 Škoda Elroq und Enyaq als Shuttle-Fahrzeuge

Die beiden Baureihen fahren vollständig elektrisch. Für Veranstalter und Flottenverantwortliche bedeutet das: Die Fahrzeuge übernehmen planbare Transportaufgaben rund um die Weltmeisterschaft ohne Verbrennungsmotor. Welche Varianten, Batteriekapazitäten oder Ladeleistungen eingesetzt werden, nennt die Quelle nicht.

| Angabe | Information | |---|---| | Anlass | Eishockey-Weltmeisterschaft | | Sponsorrolle | Mobilitäts- und Hauptsponsor seit 33 Jahren | | Shuttle-Flotte | 53 Fahrzeuge | | Modelle | Škoda Elroq und Enyaq | | Einsatzort | Schweiz |

Weltpremiere des Škoda Epiq in Zürich

Parallel nutzt Škoda das Turnier für die Vorstellung des neuen Epiq. Das Kleinwagen-SUV wird am 19. Mai in Zürich erstmals öffentlich präsentiert. Škoda positioniert den Epiq als neuen Einstieg in das eigene Elektroportfolio. Zur technischen Ausstattung, Reichweite, Preisgestaltung und Verfügbarkeit nennt die Quelle keine Angaben.

Außerdem hat Škoda erneut die Trophäe für den „Most Valuable Player“ gestaltet. Sie zeichnet den wertvollsten Spieler des Turniers aus.

Quelle: Auto-Medienportal, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70091 Auto-Medienportal

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Alpine A290 GTS als elektrischer Hot Hatch mit sportlicher Front und markanter X-Signatur
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·7 Min. Lesezeit

Alpine A290 GTS im Praxistest: Elektro-Hot-Hatch

Die Alpine A290 GTS verbindet 218 PS, ein agiles Fahrwerk und Rennsport-Anleihen mit alltagstauglichem Komfort. Im Praxistest zeigt sich aber auch, wie stark sportliches Fahren die Reichweite reduziert.

Kompori Redaktion

Die Alpine A290 GTS ist der erste vollelektrische Hot Hatch der französischen Sportmarke. Im Praxistest tritt die Topversion mit 160 kW (218 PS), 300 Newtonmetern Drehmoment und einem 52-kWh-Akku an. Sie verbindet die technische Basis des Renault 5 E-Tech mit einem eigenständigen, sportlicheren Auftritt und einem auf Fahrdynamik ausgelegten Fahrwerk. Die zentrale Einschränkung zeigt sich bei hoher Belastung: Bei dauerhaftem Vollgas sinkt die Reichweite auf 150 Kilometer.

Alpine A290 GTS knüpft an den Renault 5 Alpine an

Die A290 greift ein historisches Konzept auf. Mitte der 1970er-Jahre entwickelte Renault gemeinsam mit der Rennabteilung aus Dieppe den Renault 5 Alpine. Der Kleinwagen leistete mit einem 1,4-Liter-Vierzylinder 93 PS und erreichte rund 173 km/h. Bei einem Gewicht von kaum mehr als 840 Kilogramm wurde daraus ein sportlicher Stadtwagen.

1980 folgte der Renault 5 Alpine Turbo. Der Turbolader erhöhte die Leistung auf 108 PS, die Höchstgeschwindigkeit stieg auf knapp 190 km/h. Die heutige Alpine A290 übernimmt die Grundidee, ersetzt den Verbrennungsmotor mit Turbolader aber durch einen Elektroantrieb. Die Basisversion mobilisiert 130 kW (177 PS), während die im Test gefahrene A290 GTS 160 kW (218 PS) erreicht.

Optisch grenzt sich die A290 deutlich vom Renault 5 E-Tech ab. Markante Stoßfänger, ein angedeuteter Heckdiffusor, breite Radläufe und Seitenschweller erinnern an den Renault 5 „Backen-Turbo“. Das Tagfahrlicht mit X-Signatur verleiht dem Elektroauto ein eigenständiges Gesicht. Mit fast vier Metern Länge ist die Alpine rund sieben Zentimeter länger als der reguläre Renault 5 E-Tech. Der Unterschied entsteht ausschließlich durch die dynamisch geformten Stoßfänger und den Heckdiffusor.

Innenraum mit Nappa-Leder und Telemetrie

Im Innenraum setzt Alpine stärker auf Premium- und Motorsport-Elemente als der Renault 5 E-Tech. Der getestete GTS verfügt serienmäßig über zweifarbiges Nappa-Leder in Dunkelblau. Das Material findet sich an Sitzen, Cockpit und Türverkleidungen. Ein Premium-Audiosystem des französischen Herstellers Devialet ergänzt die gehobene Ausstattung.

Die vorderen Sportsitze sind konturiert und bieten in schnellen Kurven Seitenhalt. Sie sind außerdem serienmäßig beheizbar. Das unten abgeflachte Nappa-Lenkrad trägt eine blaue Zwölfuhr-Markierung. Eine rote „OV“-Taste aktiviert die Over­take-Funktion und damit vorübergehend einen Leistungsschub. Über ein blaues Rädchen lässt sich die Rekuperation manuell regulieren.

Rekuperation bezeichnet die Rückgewinnung von Bewegungsenergie beim Verzögern. Der Elektromotor arbeitet dabei als Generator und speist Energie zurück in die Batterie. Die Möglichkeit, die Stärke während der Fahrt anzupassen, erlaubt eine individuellere Abstimmung zwischen freiem Rollen und stärkerer Verzögerung.

Auf der Mittelkonsole sitzen separate Drucktasten für die Fahrstufen. Dieses Layout übernimmt Alpine vom Sportwagen A110. Das Infotainmentsystem nutzt Google Maps für die Navigation und enthält zusätzlich eine Telemetrie-App. Sie zeigt unter anderem Brems- und Akkutemperatur, Leistungsdiagramme sowie detaillierte Analysen für Rennstrecken an. Damit richtet sich die A290 GTS nicht ausschließlich an Fahrer, die ein schnelles Stadtauto suchen, sondern auch an Nutzer, die Fahrzeugdaten während sportlicher Fahrten auswerten möchten.

Fahrwerk macht die A290 zum Kurvenauto

Die A290 GTS liefert 300 Newtonmeter Drehmoment und beschleunigt in 6,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Entscheidend ist im Praxistest jedoch weniger der Einzelwert als die Art der Kraftübertragung. Alpine hat das Fahrwerk neu abgestimmt und verwendet eine für diese Fahrzeugklasse untypische Mehrlenker-Hinterachse. Die Spur ist gegenüber dem Renault 5 E-Tech um 60 Millimeter verbreitert.

Mit 1.554 Kilogramm bleibt die A290 GTS im Vergleich zu vielen Elektroautos relativ leicht. Das geringere Gewicht, die breitere Spur und die Fahrwerksabstimmung schaffen die Voraussetzungen für ein agiles Handling. Auf kurvigen Landstraßen reagiert die direkte Lenkung präzise, ohne nervös zu wirken. Michelin entwickelte für die A290 spezielle Pilot-Sport-S5-Reifen, die den sportlichen Charakter unterstützen.

Torque Vectoring verteilt das Antriebsmoment abhängig von der Fahrsituation zwischen den angetriebenen Rädern. Zusammen mit dem feinfühlig abgestimmten ESP bleibt die A290 GTS auch bei dynamischer Fahrweise kontrollierbar. Wer das Fahrzeug gezielt provoziert, kann das Heck leicht anstellen. Dieser lebendige Charakter ist bei elektrischen Fronttrieblern nicht selbstverständlich.

Der Frontantrieb hat allerdings Grenzen. Beim starken Herausbeschleunigen ist der Antriebseinfluss in der Lenkung spürbar. Zudem können die Vorderräder kurzzeitig den Grip verlieren, bevor die Traktionskontrolle das Drehmoment einbremst. Die Regelung erfolgt laut Praxistest schnell und sanft.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 170 km/h, weil die Elektronik dort abregelt. Das liegt deutlich unter den historischen Werten des Renault 5 Alpine Turbo. Bei Elektroautos begrenzen Hersteller die Höchstgeschwindigkeit häufig, um den Energieverbrauch bei hohem Tempo zu reduzieren. Die A290 GTS ist deshalb vor allem auf Beschleunigung und Kurven ausgelegt, nicht auf lange Hochgeschwindigkeitsfahrten.

| Merkmal | Alpine A290 GTS | |---|---:| | Leistung | 160 kW (218 PS) | | Drehmoment | 300 Nm | | Batterie | 52 kWh | | Reichweite bei zurückhaltender Fahrweise | 380 km | | Reichweite bei dauerhaftem Vollgas | 150 km | | 0–100 km/h | 6,4 Sekunden | | Höchstgeschwindigkeit | 170 km/h | | Maximale Ladeleistung | 100 kW | | Ladezeit von 15 auf 80 Prozent | 30 Minuten | | Testverbrauch | 17,6 kWh |

Reichweite hängt stark vom Fahrstil ab

Die maximale Reichweite liegt bei zurückhaltender Fahrweise bei 380 Kilometern. Für einen Kleinwagen, der überwiegend im urbanen Umfeld eingesetzt wird, ist dieser Wert im Alltag grundsätzlich relevant. Der durchschnittliche Testverbrauch betrug 17,6 kWh und lag damit nur geringfügig über der Werksangabe von 16,5 kWh.

Das Bild verändert sich, sobald die Leistung regelmäßig abgerufen wird. Bei dauerhaftem Vollgas schrumpft der Aktionsradius des 52-kWh-Akkus auf 150 Kilometer. Dieser Wert wurde bei warmen Außentemperaturen erreicht. Hohe Leistung benötigt viel elektrische Energie; der kompakte Akku wird bei sportlicher Fahrweise entsprechend schnell entladen.

Für Interessenten bedeutet das: Die A290 GTS kann im Stadtverkehr komfortabel und leise bewegt werden, ihre Reichweite hängt aber besonders stark vom Einsatzzweck ab. Wer die Alpine häufig auf kurvigen Landstraßen oder der Autobahn sportlich fährt, muss deutlich öfter Ladepausen einplanen als bei zurückhaltender Nutzung.

Laden mit bis zu 100 kW

Die maximale Ladeleistung beträgt 100 kW. Im Idealfall steigt der Ladestand laut Quelle in 30 Minuten von 15 auf 80 Prozent. Für die Planung einer Fahrt ist dabei wichtig, zwischen der maximalen Ladeleistung und der tatsächlichen Ladezeit zu unterscheiden: Die Ladeleistung kann während des Vorgangs variieren. Angegeben ist für die A290 GTS die ideale Zeitspanne von 30 Minuten für den genannten Ladebereich.

Im Stadtverkehr zeigt sich die Alpine alltagstauglicher, als ihr aggressives Äußeres vermuten lässt. Das Fahrwerk federt Unebenheiten sauber ab, und der Innenraum bleibt angenehm leise. Künstlich erzeugte Fahrgeräusche können den sportlichen Anspruch unterstützen, lassen sich aber vollständig abschalten.

Ein Fahrmodus-Schalter verändert den Charakter des Autos. So kann die A290 GTS im Alltag komfortabel bewegt werden und bei Bedarf auf eine dynamischere Abstimmung wechseln. Genau diese Kombination aus zivilisiertem Stadtbetrieb und präzisem Kurvenverhalten prägt den Praxistest.

Einordnung für Käufer und Flottenverantwortliche

Die Alpine A290 GTS richtet sich an Käufer, die ein kompaktes Elektroauto mit ausgeprägter Fahrdynamik suchen. Für den täglichen Stadtverkehr sprechen die kompakten Abmessungen, der leise Antrieb und die komfortable Abstimmung. Für sportliche Ausfahrten kommen die 218 PS, das agile Fahrwerk, Torque Vectoring und die speziellen Michelin-Reifen hinzu.

Für gewerbliche Nutzer oder Flotten ist dagegen vor allem der Einsatzplan entscheidend. Die Reichweite von 380 Kilometern bei zurückhaltender Fahrweise steht einer Reichweite von 150 Kilometern bei dauerhaftem Vollgas gegenüber. Die A290 GTS eignet sich damit eher für planbare urbane und regionale Fahrprofile als für einen Betrieb, bei dem dauerhaft hohe Geschwindigkeiten oder maximale Motorleistung gefordert sind.

Preis, Marktstart und weitere Angaben zur Serienausstattung außerhalb des beschriebenen Testwagens nennt die Quelle nicht. Auch zur Batteriekapazität wird nur der Wert von 52 kWh genannt; technische Details zur Zellchemie oder zur Ladeinfrastruktur sind nicht angegeben. Fest steht: Die Alpine A290 GTS übersetzt das Renault-5-Alpine-Konzept in ein elektrisches Format. Ihre Stärke liegt in der Verbindung aus Alltag und Kurvenfahrspaß, während die hohe Leistungsabforderung die Reichweite deutlich begrenzt.

Alpine A290 GTS als elektrischer Hot Hatch mit sportlicher Front und markanter X-Signatur
Alpine A290.

Quelle: Auto-Medienportal, „Praxistest Alpine A290: Kompakt, scharf, elektrisch“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70096 Auto-Medienportal

Alpine A290 GTS als elektrischer Hot Hatch mit sportlicher Front und markanter X-Signatur

Alpine A290.

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