
Cupra Born VZ: 326 PS und bis zu 630 Kilometer Reichweite
Der Cupra Born VZ kombiniert 240 kW, Heckantrieb und eine 79-kWh-Batterie. Er beschleunigt in 5,6 Sekunden auf 100 km/h, kostet ab 46.990 Euro und bietet bis zu 630 Kilometer WLTP-Reichweite.
Kompori Redaktion
Der Cupra Born VZ ist die sportliche Speerspitze der elektrischen Born-Baureihe. Das Modell leistet 240 kW (326 PS), fährt mit Heckantrieb und nutzt eine 79-kWh-Batterie. Nach WLTP sind 553 bis 630 Kilometer Reichweite angegeben. Der Preis startet bei 46.990 Euro. Damit richtet sich der Born VZ vor allem an Käufer, die Alltagstauglichkeit und dynamische Fahrleistungen verbinden wollen.
Cupra Born VZ: 240 kW und Heckantrieb
Der Born VZ wird von einer permanent erregten Synchronmaschine an der Hinterachse angetrieben. Das maximale Drehmoment beträgt 545 Nm. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Automatikgetriebe. Für den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h benötigt der Elektro-Cupra 5,6 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h.
Die Kombination aus Heckmotor, Heckantrieb und Progressivlenkung prägt das Fahrverhalten. Der Heckantrieb kann bei einem Elektroauto für eine direkte Kraftübertragung sorgen, während die Progressivlenkung mit zunehmendem Lenkeinschlag direkter reagiert. Beim Born VZ unterstützt außerdem eine aufwendige Fünf-Lenker-Hinterachse die Radführung. Nach dem Fahrbericht bleibt das Fahrzeug auch bei zügiger Kurvenfahrt kontrollierbar und neigt sich vergleichsweise wenig.
Das serienmäßige DCC-Fahrwerk ist sportlich abgestimmt, soll aber auch bei alltäglicher Fahrt komfortabel bleiben. Die Charakteristik kann zusätzlich individuell angepasst werden. Die Assistenzsysteme lassen sich stufenweise zurücknehmen. Zur Ausstattung gehören unter anderem Funktionen für Tempo-, Spur- und Abstandsregelung, die Überwachung von Kreuzungen und toten Winkeln sowie eine Notbremsfunktion.
Batterie, Reichweite und Ladezeiten
Die 79-kWh-Batterie ermöglicht laut WLTP eine Reichweite von 553 bis 630 Kilometern. Die konkrete Reichweite hängt unter anderem von Ausstattung, Fahrweise, Geschwindigkeit und Außentemperatur ab. Im sportlichen VZ-Einsatz dürfte die theoretische Maximalreichweite daher nicht immer erreichbar sein. Die Quelle weist ausdrücklich darauf hin, dass häufige Beschleunigungen und die Launch Control den Energieverbrauch erhöhen.
Am Gleichstrom-Schnelllader nimmt der Cupra Born VZ bis zu 185 kW auf. Nach den Angaben des Fahrberichts lässt sich in weniger als 30 Minuten Gleichstrom für rund 350 Kilometer Strecke nachladen. Wechselstrom ist mit bis zu 11 kW möglich. An einer heimischen Wallbox kann eine vollständige Ladung bis zu achteinhalb Stunden dauern. Für Flotten oder Haushalte ist deshalb entscheidend, ob das Fahrzeug regelmäßig über Nacht oder während längerer Standzeiten geladen werden kann.
Neu ist die V2L-Funktion. V2L steht für „Vehicle to Load“ und ermöglicht, elektrische Geräte über die Fahrzeugbatterie zu versorgen. Als Beispiele werden Laptops und E-Bikes genannt. Für mobile Arbeit, Freizeitaktivitäten oder Einsätze ohne direkten Stromanschluss kann diese Funktion praktisch sein. Angaben zur maximalen V2L-Leistung enthält die Quelle nicht.
| Merkmal | Cupra Born VZ | |---|---:| | Leistung | 240 kW (326 PS) | | Drehmoment | 545 Nm | | Batterie | 79 kWh | | WLTP-Reichweite | 553–630 km | | Ladeleistung | 11 kW AC / 185 kW DC | | 0–100 km/h | 5,6 Sekunden | | Höchstgeschwindigkeit | 200 km/h | | Preis | 46.990 Euro |
Platzangebot und Alltagstauglichkeit
Trotz seiner sportlichen Ausrichtung bleibt der Born VZ ein alltagstauglicher Kompaktwagen. Das Fahrzeug ist 4,34 Meter lang, 1,81 Meter breit und 1,54 Meter hoch. Der Radstand beträgt 2,77 Meter. Die flach im Fahrzeugboden eingebaute Batterie schafft Platz im Innenraum. Auch die zweite Sitzreihe bietet laut Fahrbericht ungewöhnlich viel Beinfreiheit für diese Fahrzeugklasse.
Das Kofferraumvolumen beträgt 385 Liter. Werden die Rücksitzlehnen flach gelegt, stehen bis zu 1.267 Liter zur Verfügung. Damit kann der Born VZ neben Personen auch Gepäck oder größere Alltagsgegenstände aufnehmen. Der Einstieg in den Fond ist wegen der flach abfallenden Dachlinie etwas eingeschränkt. Das Dach liegt zudem 1,5 Zentimeter niedriger als beim Volkswagen ID.3.
Im Innenraum kombiniert Cupra schwarze Flächen mit kupferfarbenen Elementen. Zur Ausstattung gehören Schalensitze, ein rund 13 Zoll großer Touchscreen, ein 10,25 Zoll großes Cockpit-Display und ein Head-up-Display. Dieses projiziert wichtige Informationen, darunter Navigationshinweise, in das Sichtfeld des Fahrers. Bei den eingesetzten Materialien verwendet Cupra nach Angaben des Fahrberichts unter anderem Flachsfasern, Meeresplastik und recycelte Fischernetze.
Kritik gibt es an den beleuchteten Slider-Bedienelementen. Sie wurden gegenüber der bisherigen Ausführung angepasst, bleiben laut Fahrbericht aber gewöhnungsbedürftig. Eine Anhängelast ist für den Cupra Born VZ nicht angegeben. Für Gewerbekunden, die regelmäßig Anhänger ziehen müssen, bleibt dieser Punkt daher offen.
Bremsen, Rekuperation und Karosserie
Der Born VZ kann durch Rekuperation bis zum Stillstand verzögern. Dabei wird Bewegungsenergie beim Verzögern teilweise in elektrische Energie zurückgewandelt und in die Batterie eingespeist. Bei vorausschauender Fahrweise müssen die mechanischen Bremsen dadurch seltener eingesetzt werden.
An der Hinterachse verwendet Cupra Trommelbremsen, an der Vorderachse belüftete Scheibenbremsen. Die Trommelbremsen sparen Gewicht und Bauraum; außerdem sollen ihre Beläge nach Angaben von Cupra über die Lebensdauer des Fahrzeugs halten. Der Wendekreis beziehungsweise der für eine Wende benötigte Raum beträgt 10,20 Meter.
Optisch unterscheidet sich der VZ deutlich von einer nüchternen Basisversion. Matrix-Scheinwerfer, ein markanter Diffusor und 20-Zoll-Räder prägen den Auftritt. Die eigenständige Cupra-Gestaltung soll den Born stärker von technisch verwandten Konzernmodellen abheben. Für die Kaufentscheidung sind jedoch vor allem Leistungsdaten, Ladebedingungen, Platzangebot und Preis relevant.
Preis und Einordnung der Baureihe
Der Cupra Born VZ kostet ab 46.990 Euro. Die Basisversion der Baureihe startet bei 35.990 Euro, die mittlere Variante bei 41.990 Euro. Die Basis nutzt 140 kW (190 PS) und eine 58-kWh-Batterie; ihre Reichweite beträgt bis zu 484 Kilometer. Die Version Endurance leistet 170 kW (231 PS), verwendet ebenfalls 79 kWh und soll dieselbe Reichweite wie der VZ bieten.
Damit ist der Born VZ nicht die einzige Option innerhalb der Baureihe. Er bietet die höchste Leistung und die sportlichste Ausrichtung, während die anderen Varianten einen niedrigeren Einstiegspreis ermöglichen. Eine Wärmepumpe, ein Glasdach und weitere Optionen können den Preis des VZ über 50.000 Euro erhöhen. Für Käufer und Flottenverantwortliche sind deshalb neben dem Anschaffungspreis auch Ladeleistung, tägliche Fahrstrecke und der konkrete Platzbedarf entscheidend.

Quelle: Auto-Medienportal, Fahrbericht „Fahrbericht Cupra Born VZ: Spaß mit Spannung“, Artikel 69938. Auto-Medienportal

Cupra Born VZ, sportlicher Elektro-Kompaktwagen mit 20-Zoll-Rädern
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