Chery Tiggo 7, Tiggo 8 und Tiggo 9 als Hybrid-SUV für den Deutschlandstart
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·7 Min. Lesezeit

Chery Tiggo 7, 8 und 9 starten 2027 in Deutschland

Chery plant den Deutschlandstart mit drei Hybrid-SUV: Tiggo 7, Tiggo 8 und Tiggo 9. Die Modelle bieten bis zu sieben Sitze, elektrische Reichweiten bis 144 Kilometer und Preise ab etwa 35.000 Euro.

Kompori Redaktion

Chery plant seinen Deutschlandstart mit drei Hybrid-SUV der Baureihe Tiggo. Der Tiggo 7 kommt als Vollhybrid, Tiggo 8 und Tiggo 9 als Plug-in-Hybride. Der Marktstart ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen. Die Fahrzeuge sollen mit viel Ausstattung, bis zu sieben Sitzen und Preisen von etwa 35.000 bis 50.000 Euro Käufer in Deutschland erreichen.

Chery setzt auf drei Tiggo-SUV statt auf ein Elektroauto

Zum deutschen Auftakt bringt Chery zunächst kein reines Elektroauto, sondern drei Hybridmodelle. Der Tiggo 7 ist 4,55 Meter lang und tritt als fünfsitziger Vollhybrid an. Der 4,72 Meter lange Tiggo 8 ist ein siebensitziger Plug-in-Hybrid. Das größte Modell ist der 4,81 Meter lange Tiggo 9, ebenfalls mit sieben Sitzen und Plug-in-Hybridantrieb.

Ein Vollhybrid kann seine Batterie während der Fahrt durch Rekuperation und den Verbrennungsmotor laden. Ein Plug-in-Hybrid besitzt dagegen eine größere Batterie, die extern geladen wird und im Alltag kürzere Strecken rein elektrisch ermöglichen kann. Beim Tiggo 8 nennt die Quelle eine elektrische Reichweite von 90 Kilometern, beim Tiggo 9 sind es 144 Kilometer. Diese Werte beziehen sich auf den WLTP-Zyklus.

Chery verbindet die drei Modelle mit einer umfangreichen Serienausstattung. Dazu gehören nach Angaben aus der Vorstellung unter anderem beheizte und belüftete Sitze, ein beheiztes Lenkrad, eine elektrische Heckklappe, ein Soundsystem und eine tiefgetönte Lärmschutzverglasung. Für Käufer bedeutet die Vollausstattung, dass voraussichtlich weniger Einzeloptionen konfiguriert werden müssen. Angaben zu konkreten Ausstattungslinien liegen jedoch nicht vor.

Leistung und Antriebe unterscheiden sich deutlich

Alle drei SUV nutzen einen 1,5-Liter-Vierzylinder mit 143 PS. Die elektrische Unterstützung fällt je nach Modell unterschiedlich aus. Der frontgetriebene Tiggo 7 erreicht eine Systemleistung von 224 PS. Sein Elektromotor leistet 150 kW beziehungsweise 204 PS. Der ebenfalls frontgetriebene Tiggo 8 kommt auf 279 PS Systemleistung und nutzt ebenfalls einen 150-kW-Elektromotor.

Der Tiggo 9 übernimmt die Rolle des leistungsstärksten Modells. Sein Plug-in-Hybridantrieb kombiniert Allradantrieb mit insgesamt 428 PS. An der Vorderachse arbeitet ein Elektromotor mit 75 kW beziehungsweise 102 PS, an der Hinterachse ein Motor mit 175 kW beziehungsweise 238 PS. Der 2,3 Tonnen schwere SUV beschleunigt laut Datenblatt in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

| Modell | Antrieb und Leistung | Batterie | Elektrische Reichweite | Preis | |---|---|---:|---:|---:| | Tiggo 7 | Vollhybrid, 224 PS, Frontantrieb | 1,83 kWh | nicht separat angegeben | ca. 35.000 Euro | | Tiggo 8 | Plug-in-Hybrid, 279 PS, Frontantrieb | 18,4 kWh | 90 km | ca. 40.000 Euro | | Tiggo 9 | Plug-in-Hybrid, 428 PS, Allradantrieb | 32,4 kWh | 144 km | ca. 50.000 Euro |

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt beim Tiggo 7 175 km/h, beim Tiggo 8 und Tiggo 9 jeweils 180 km/h. Das maximale Drehmoment liegt bei 295 Nm im Tiggo 7, 365 Nm im Tiggo 8 und 580 Nm im Tiggo 9. Die Angaben machen deutlich, dass Chery die Modelle nicht nur nach Größe, sondern auch nach Antriebskonzept und Leistungsniveau staffelt.

Reichweite, Verbrauch und Laden im Überblick

Beim kombinierten WLTP-Verbrauch nennt Chery für den Tiggo 7 5,7 l/100 km. Der Tiggo 8 kommt auf 2,5 l/100 km, der Tiggo 9 auf 1,7 l/100 km. Bei Plug-in-Hybriden hängen solche Verbrauchswerte stark davon ab, wie häufig die Batterie geladen wird und wie groß der elektrische Fahranteil ist. Für die praktische Nutzung ist deshalb neben dem Normwert entscheidend, ob am Stellplatz oder am Unternehmensstandort regelmäßig geladen werden kann.

Die Batterie des Tiggo 7 hat eine Kapazität von 1,83 kWh. Für den Tiggo 8 werden 18,4 kWh und für den Tiggo 9 32,4 kWh angegeben. Die maximale Ladeleistung der beiden Plug-in-Hybride beträgt 6,6 kW. Eine Angabe zur Ladeleistung des Tiggo 7 liegt nicht vor. Auch konkrete Ladezeiten nennt die Quelle nicht.

Die Gesamtreichweite mit Verbrennungsmotor und elektrischem Antrieb beträgt beim Tiggo 7 880 Kilometer. Für Tiggo 8 und Tiggo 9 werden jeweils 1050 Kilometer angegeben. Diese Werte sind nicht mit der rein elektrischen Reichweite gleichzusetzen. Für Pendler oder regionale Dienstfahrten können die elektrischen Reichweiten des Tiggo 8 und Tiggo 9 relevant sein; auf langen Strecken übernimmt zusätzlich der Verbrennungsmotor.

Platzangebot und Nutzwert der drei SUV

Der Tiggo 7 bietet ein Kofferraumvolumen von 484 bis 1305 Litern. Für den Tiggo 9 werden 819 bis 2065 Liter genannt. Beim Tiggo 8 liegt in der Quelle keine Angabe zum Kofferraumvolumen vor. In allen drei Fahrzeugen sollen auch Fondpassagiere ausreichend Kopf- und Beinfreiheit haben.

Mit umgelegten Sitzen lassen sich laut Vorstellung zwischen 1,3 und zwei Kubikmeter transportieren. Damit richtet sich die Baureihe nicht ausschließlich an Familien, sondern kann auch für Nutzer interessant sein, die regelmäßig sperrige Gegenstände befördern. Die maximale Anhängelast beträgt beim Tiggo 7 und Tiggo 8 jeweils 750 Kilogramm. Für den Tiggo 9 werden 750 Kilogramm beziehungsweise 1500 Kilogramm gebremste Anhängelast angegeben.

Für Flottenverantwortliche sind neben Sitzplätzen und Kofferraum vor allem Zuladung, Ladeoptionen und Einsatzprofil entscheidend. Die Zuladung beträgt beim Tiggo 7 433 Kilogramm, beim Tiggo 8 594 Kilogramm und beim Tiggo 9 578 Kilogramm. Die Daten zeigen zugleich, dass die größere Fahrzeugklasse nicht automatisch die höchste Zuladung bietet. Zur Eignung für bestimmte gewerbliche Aufbauten oder eine gewerbliche Förderung macht die Quelle keine Angaben.

Komfortorientiertes Fahrwerk und umfangreiche Ausstattung

Die Fahrzeuge werden als geräumig und komfortabel beschrieben. Die Sitze bieten nach der vorliegenden Einschätzung allerdings nicht überall den gewünschten Seitenhalt. Auch das Fahrwerk ist stark auf Komfort ausgelegt. Selbst im Sport-Modus bleibt die Abstimmung weich. Für lange Strecken kann das angenehm sein; wer ein direktes Fahrverhalten oder häufige kurvenreiche Fahrten erwartet, sollte diesen Charakter bei einer Probefahrt prüfen.

Auch die Lenkung vermittelt laut Vorstellung vergleichsweise spät eine klare Verbindung zwischen Lenkrad und Vorderrädern. Diese Einschätzung ist keine technische Messgröße, sondern eine redaktionelle Bewertung des Fahrverhaltens. Für die Kaufentscheidung bleibt deshalb eine eigene Probefahrt wichtig. Chery beschäftigt für die Entwicklung am Standort Raunheim bei Frankfurt auch Ingenieure, die den Fahrzeugeindruck für den deutschen Markt berücksichtigen sollen.

Händlernetz, Ersatzteile und Garantien

Chery will in Deutschland auf einen klassischen Vertrieb über Händler setzen. Aaron Zheng, zuständig für die weltweite Expansion und die technologische Markenstrategie, sagt: „Autokauf ist eine Frage des Vertrauens.“ Nach Unternehmensangaben soll das Fahrzeug deshalb vor Ort getestet und erlebt werden können.

Für das erste Halbjahr 2027 sind rund 50 Standorte geplant. Bis Ende des darauffolgenden Jahres soll das Netz auf etwa 100 Standorte wachsen. Chery sucht dafür nicht nur bestehende Niederlassungen von Omoda und Jaecoo, sondern auch kleinere Mehrmarkenbetriebe, regionale Autohäuser und sogenannte Local Heroes.

Auch die Ersatzteilversorgung soll vor dem ersten Verkauf vorbereitet werden. Chery plant ein großes Zentrallager und arbeitet mit dem Logistikunternehmen Kühne+Nagel zusammen. Mehr als 90 Prozent aller Teile sollen binnen 24 Stunden beim Händler verfügbar sein. Ob diese Zusage in der Praxis für jede Region und jedes Bauteil gilt, wird durch die vorliegenden Angaben nicht weiter spezifiziert.

Auf das Fahrzeug gibt Chery sieben Jahre Garantie bis maximal 150.000 Kilometer. Für die Batterie werden acht Jahre beziehungsweise 160.000 Kilometer genannt. Für Käufer von Plug-in-Hybriden ist diese Zusage besonders relevant, weil die Traktionsbatterie eine zentrale und kostenintensive Komponente des elektrischen Antriebs ist.

Marktstart und offene Fragen für Käufer

Chery ist kein neu gegründetes Start-up. Der Konzern ist seit drei Jahrzehnten aktiv, beschäftigt weltweit mehr als 100.000 Mitarbeiter und ist in Vertrieb und Service in gut 80 Ländern vertreten. Im vergangenen Jahr exportierte Chery mehr als 1,3 Millionen Fahrzeuge aus China und setzte insgesamt gut 2,8 Millionen Fahrzeuge ab. Zum Konzern gehören neben Tiggo und Arrizo unter anderem iCar, Exeed, Exlantix, Jetour, Luxeed, Lepas, Omoda und Jaecoo.

Für Deutschland nennt Chery zunächst keine konkreten Verkaufsziele. Der Schwerpunkt soll eher auf Privatkunden liegen, weil der Hersteller dort eine stärkere Kundenbindung erwartet. Für Gewerbekunden und Flotten bleiben damit wichtige Fragen offen: Die Quelle nennt keine gewerblichen Leasingraten, keine Betriebskosten, keine konkreten Serviceverträge und keine Angaben zu steuerlichen Rahmenbedingungen.

Auch Preise, Verfügbarkeit und Ausstattungsumfang sind als aktueller Stand zu verstehen. Der Tiggo 7 soll sich bei etwa 35.000 Euro einreihen, der Tiggo 8 bei etwa 40.000 Euro und der Tiggo 9 bei etwa 50.000 Euro. Die endgültigen Preise, Liefertermine und Konfigurationen sind in der Quelle nicht abschließend festgelegt.

Zur Absicherung der Batterie verweist Chery auf Belastungstests. Bei einer Vorführung wurde die Batterie des Tiggo 9 24 Stunden in Salzwasser getaucht. Anschließend wurde sie getrocknet, wieder eingebaut und nahm laut Darstellung den Betrieb wieder auf. Der Test soll Vertrauen in die Sicherheit schaffen, ersetzt aber keine vollständige Bewertung aller Sicherheits- und Zulassungsanforderungen. Entscheidend wird für deutsche Kunden daher auch sein, wie Händlernetz, Servicequalität und Ersatzteilversorgung nach dem Marktstart funktionieren.

Chery Tiggo 7, Tiggo 8 und Tiggo 9 als Hybrid-SUV für den Deutschlandstart

Quelle: Auto-Medienportal, „Chery: Mit Hybrid-Trio auf Kurs Richtung Deutschland“, Artikel 71048. Auto-Medienportal

Chery Tiggo 7, Tiggo 8 und Tiggo 9 als Hybrid-SUV für den Deutschlandstart

Chery Tiggo 7, Tiggo 8 und Tiggo 9 als Hybrid-SUV für den Deutschlandstart

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Batteriezellfabrik von Volkswagen und Gotion in Valencia im Bau
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·2 Min. Lesezeit

Volkswagen baut europäische Batterieproduktion weiter aus

Volkswagen und Gotion High-Tech gründen drei Joint Ventures für LFP-Batteriezellen in Spanien und der Slowakei sowie Kathodenmaterial in Marokko.

Kompori Redaktion

Volkswagen baut seine europäische Batterieproduktion gemeinsam mit Gotion High-Tech aus. Die Volkswagen-Batterietochter Power-Co und das chinesische Unternehmen gründen drei Joint Ventures für LFP-Batteriezellen in Valencia und Surany sowie für Kathodenmaterial in Kenitra. Die Zusammenarbeit besteht bereits seit 2020.

Drei Standorte für die Batterie-Lieferkette

In Valencia (Spanien) entsteht eine Batteriezellfabrik, deren Bau bereits begonnen hat. In Surany (Slowakei) soll ebenfalls eine Produktion von LFP-Zellen entstehen; die dortige Zellfabrik gehört Gotion. In Kenitra (Marokko) ist die Herstellung von Kathodenmaterial vorgesehen. Kathodenmaterial ist ein zentraler Bestandteil von Batteriezellen und wird für deren elektrochemische Speicherung benötigt.

Power-Co will bis 2030 voraussichtlich rund 470 Millionen Euro in die Standorte in Spanien und Marokko einbringen. Dafür soll die Volkswagen-Tochter jeweils 49 Prozent an den dortigen Gemeinschaftsunternehmen erwerben. Gotion High-Tech plant im Gegenzug rund 1,1 Milliarden Euro für einen 49-prozentigen Anteil am Standort Valencia zu investieren.

| Kennzahl | Angabe | |---|---| | Geplante Joint Ventures | 3 | | Power-Co-Investitionen bis 2030 | rund 470 Millionen Euro | | Gotion-Investition in Valencia | rund 1,1 Milliarden Euro |

Volkswagen reduziert Beteiligung an Gotion

Zusätzlich hat Volkswagen verbindliche Vereinbarungen über den Verkauf eines 5,3-prozentigen Anteils an Gotion abgeschlossen. Nach dem Abschluss der Transaktion bleibt Volkswagen weiterhin an Gotion beteiligt. Die Quelle nennt weder einen Zeitplan für den Abschluss noch Produktionsmengen oder Kapazitäten der neuen Anlagen.

Quelle: Auto-Medienportal, „Volkswagen baut europäische Batterieproduktion aus“, Artikel 71059. Auto-Medienportal

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Range Rover Sport Electric als elektrisches SUV
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·2 Min. Lesezeit

Range Rover Sport Electric: bis zu 600 Kilometer Reichweite

Der Range Rover Sport Electric startet in Deutschland mit zwei Leistungsstufen, bis zu 600 Kilometern Reichweite und 350 kW Ladeleistung. Bestellungen sind ab sofort ab 120.400 Euro möglich.

Kompori Redaktion

Der **Range Rover Sport Electric** ist in Deutschland ab sofort bestellbar. Land Rover bietet das elektrische SUV als EV450 mit 331 kW (450 PS) und als EV550 mit 405 kW (550 PS) an. Die maximale Reichweite beträgt laut Hersteller rund 600 Kilometer. Die Preise beginnen bei 120.400 Euro.

Zwei Leistungsstufen für den Range Rover Sport Electric

Im EV550 erzeugen zwei Elektromotoren bis zu 850 Newtonmeter Drehmoment. Der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert 4,5 Sekunden. Der EV450 benötigt dafür 5,4 Sekunden. Beide Varianten erreichen maximal 200 km/h. Ein synthetischer Motorsound begleitet die Beschleunigung.

| Merkmal | EV450 | EV550 | |---|---:|---:| | Leistung | 331 kW (450 PS) | 405 kW (550 PS) | | 0–100 km/h | 5,4 Sekunden | 4,5 Sekunden | | Höchstgeschwindigkeit | 200 km/h | 200 km/h |

800-Volt-Technik verkürzt das Laden

Die Lithium-Ionen-Batterie fasst 118,5 kWh. Mit bis zu 350 kW Ladeleistung soll der Range Rover Sport Electric in zehn Minuten Energie für bis zu 220 Kilometer aufnehmen. Von 10 auf 80 Prozent dauert der Ladevorgang etwa 22 Minuten. Die 800-Volt-Architektur ermöglicht dabei hohe Ladeleistungen; Split Charging verteilt den Ladevorgang auf mehrere Ladebereiche der Batterie.

90 Zentimeter Wattiefe trotz Elektroantrieb

Zur Ausstattung gehören ein aerodynamisch optimierter Kühlergrill, ein abgestimmtes adaptives Fahrwerk und Allradlenkung. Beim EV450 ist die Allradlenkung optional. Die maximale Wattiefe beträgt 90 Zentimeter – relevant für anspruchsvolle Wege und Offroad-Einsätze. Weitere Angaben, etwa zur Anhängelast oder Batterieladeplanung, nennt die Quelle nicht.

Range Rover Sport Electric als elektrisches SUV

Quelle: Auto-Medienportal, „Range Rover Sport jetzt auch elektrisch“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/71070 Auto-Medienportal

Range Rover Sport Electric als elektrisches SUV

Range Rover Sport Electric als elektrisches SUV

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Zeekr 9X Ultra AWD, luxuriöses sechssitziges SUV mit Plug-in-Hybridantrieb
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·4 Min. Lesezeit

Zeekr 9X: Luxus-SUV mit 897 PS und 179 km E-Reichweite

Zeekr bringt den 9X Ultra AWD ab Ende 2026 nach Europa. Das Luxus-SUV bietet sechs Sitzplätze, 897 PS, 330 kW Ladeleistung und kostet ab 119.500 Euro.

Kompori Redaktion

Der Zeekr 9X Ultra AWD ist erstmals in Deutschland vorgestellt worden. Das 5,24 Meter lange Luxus-SUV der Geely-Premiummarke bietet sechs Sitzplätze, einen Plug-in-Hybridantrieb mit zwei Elektromotoren und 660 kW Systemleistung. Die Auslieferungen sollen zwischen Dezember 2026 und dem ersten Quartal 2027 beginnen. Der Preis startet bei 119.500 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Zeekr 9X verbindet Elektroantrieb mit Range Extender

Der Zeekr 9X fährt mit zwei Elektromotoren und elektrischem Allradantrieb. Ein Zweiliter-Turbobenziner erzeugt nach dem Range-Extender-Prinzip bei Bedarf Strom für die Batterie. Er treibt die Räder also nicht direkt an. Für den Fahrer soll sich der 9X deshalb unabhängig vom Betriebszustand elektrisch anfühlen: Die Kraft wird ohne klassische Gangwechsel und mit unmittelbarer Reaktion auf das Fahrpedal abgegeben.

Die Systemleistung beträgt 660 kW beziehungsweise 897 PS, das maximale Drehmoment 935 Nm. Damit beschleunigt der 2.900 Kilogramm schwere Sechssitzer in 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 240 km/h. Das Fahrzeug nutzt ein einstufiges Automatikgetriebe.

Die Batterie hat eine Kapazität von 55,1 kWh. Im Fließtext der Quelle nennt Zeekr eine elektrische Reichweite von bis zu 179 Kilometern und eine Gesamtreichweite von bis zu 737 Kilometern. Die beigefügte Datentabelle weist dagegen 197 Kilometer WLTP-Reichweite aus. Diese abweichenden Angaben lassen sich auf Grundlage der Quelle nicht auflösen. Für eine verbindliche Bewertung der elektrischen Reichweite sollten daher die späteren homologierten Fahrzeugdaten herangezogen werden.

Vier Energiemodi steuern das Zusammenspiel von Akku und Generator. So kann Batterieladung für einen späteren Streckenabschnitt reserviert werden. Der Verbrennungsmotor erzeugt dann zuvor elektrische Energie, damit am Ziel möglichst viel Akkukapazität für den elektrischen Betrieb zur Verfügung steht. Für Dienstreisen oder Fahrten in Umweltzonen kann diese Funktion bei der Routenplanung relevant sein.

330 kW Ladeleistung an geeigneten DC-Stationen

Die 900-Volt-Architektur soll Gleichstromladen mit bis zu 330 kW ermöglichen. Nach Herstellerangaben steigt der Ladestand an einer geeigneten DC-Ladesäule in 9,5 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Dieser Wert hängt in der Praxis unter anderem von Temperatur, Ladezustand und der tatsächlich verfügbaren Leistung der Ladestation ab. Die Quelle weist ausdrücklich darauf hin, dass die Angabe unter wechselnden Bedingungen und mit unterschiedlicher Infrastruktur noch zu prüfen ist.

Für das Laden mit Wechselstrom nennt die Datentabelle 6,6 kW. Eine konkrete AC-Ladezeit wird nicht angegeben. Gewerbliche Nutzer sollten bei der Einsatzplanung deshalb zwischen dem schnellen DC-Nachladen unterwegs und dem langsameren Laden am Standort unterscheiden. Welche Voraussetzungen die Ladeinfrastruktur für die maximale Gleichstromleistung erfüllen muss, geht aus der Quelle nicht hervor.

Drei Sitzreihen und umfangreiche Komfortausstattung

Der Radstand beträgt 3,17 Meter. Die Sitzkonfiguration folgt dem Schema 2+2+2: In der zweiten Reihe stehen zwei einzeln einstellbare Sessel statt einer durchgehenden Sitzbank. Die Rückenlehnen lassen sich bis zu 145 Grad neigen. Elektrische Beinauflagen und ein Ruhemodus erweitern das Angebot. Der Zugang zur dritten Reihe erfolgt auf Knopfdruck; bei einem ersten Sitztest wurde dort noch ausreichende Beinfreiheit festgestellt.

Ein herausnehmbares 6-Zoll-OLED-Bedienteil im Fond steuert Sitze, Klima, Licht und Unterhaltung. Für den Kinomodus fährt ein 17-Zoll-OLED-Bildschirm aus dem Dachhimmel. Gleichzeitig schließen Sichtschutzrollos, das Panoramadach wird abgedunkelt und die Ambientebeleuchtung gedimmt. Ein Kühl- und Warmhaltefach hält Getränke oder Snacks laut Quelle zwischen minus 6 und plus 50 Grad bereit. Das Naim-Audiosystem umfasst 32 Lautsprecher und acht Körperschallwandler.

Im Cockpit befinden sich ein 13-Zoll-Instrumentendisplay und zwei 16-Zoll-OLED-Bildschirme. Ein 47-Zoll-Augmented-Reality-Head-up-Display projiziert Navigations- und Fahrinformationen in das Sichtfeld. Augmented Reality bedeutet dabei, dass digitale Hinweise in die reale Sicht nach vorn eingeblendet werden.

Luftfederung, variabler Kofferraum und 2.000 kg Anhängelast

Für Fahrkomfort und Karosseriekontrolle kombiniert Zeekr eine Doppelquerlenkerachse vorn, eine Mehrlenkerachse hinten und eine geschlossene Zweikammer-Luftfederung. Elektronisch geregelte Zweiventildämpfer passen die Abstimmung laufend an. Neben Eco, Komfort und Sport gibt es eine adaptive Einstellung sowie sieben Programme für unterschiedliche Untergründe.

Die Karosserie kann um insgesamt elf Zentimeter in der Höhe verändert werden. Das erlaubt eine abgesenkte Straßenlage oder mehr Bodenfreiheit. Die Funktion erweitert den Einsatzbereich, macht den schweren Luxus-SUV laut Einordnung der Quelle jedoch nicht automatisch zu einem Geländefahrzeug.

Der Kofferraum fasst je nach Konfiguration 677 bis 2.148 Liter. Die Anhängelast beträgt 2.000 Kilogramm. Für Flotten mit regelmäßigem Anhängerbetrieb ist dieser Wert entscheidend; die Quelle bewertet ihn angesichts der Fahrzeuggröße als eher zurückhaltend. Das Leergewicht liegt bei 2.900 Kilogramm. Angaben zur Zuladung sowie zu Breite und Höhe fehlen.

Preis und Ausstattung des Zeekr 9X

Der Zeekr 9X Ultra AWD kostet ab 119.500 Euro. Für die Black Line werden 126.500 Euro verlangt. Luftfederung, Massagefunktionen, Fondbildschirm und Soundsystem gehören bereits zur Serienausstattung. Die geplanten Auslieferungen in Europa sollen zwischen Dezember 2026 und dem ersten Quartal 2027 starten. Nicht genannt werden konkrete Bestellfristen, Händlerstrukturen oder weitere Varianten.

Für private Käufer und Unternehmen sind damit vor allem drei Punkte offen: die endgültig bestätigte WLTP-Reichweite, die reale Ladeleistung unter verschiedenen Bedingungen und die verfügbare Zuladung. Fest steht bereits, dass der Zeekr 9X sechs Personen mit hohem Komfort transportieren, lange Strecken mit Generatorunterstützung bewältigen und zugleich kurze elektrische Fahrten ohne direkten Verbrennerantrieb ermöglichen soll.

Zeekr 9X Ultra AWD, luxuriöses sechssitziges SUV mit Plug-in-Hybridantrieb

Quelle: Auto-Medienportal, Vorstellung Zeekr 9X: Luxusyacht auf Landgang, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/71092. Die Angaben zur elektrischen Reichweite werden in der Quelle widersprüchlich mit 179 beziehungsweise 197 Kilometern genannt. Auto-Medienportal

Zeekr 9X Ultra AWD, luxuriöses sechssitziges SUV mit Plug-in-Hybridantrieb

Zeekr 9X Ultra AWD, luxuriöses sechssitziges SUV mit Plug-in-Hybridantrieb

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Zeekr 9X als sechssitziges Plug-in-Hybrid-Luxus-SUV
ElektromobilitätMit KI überarbeitet12. Oktober 2026·8 Min. Lesezeit

Zeekr 9X: Luxus-SUV mit Plug-in-Hybrid und 660 kW

Der Zeekr 9X soll als sechssitziges Plug-in-Hybrid-SUV in Europas Luxusklasse antreten. Lothar Schupet erklärt Zielgruppen, Vertriebsstrategie und den Anspruch der Marke.

Kompori Redaktion

Der Zeekr 9X soll als sechssitziges Plug-in-Hybrid-SUV in Europas Luxusklasse antreten. Das 5,24 Meter lange Flaggschiff kombiniert laut Quelle 660 kW Leistung, eine 900-Volt-Architektur und bis zu 179 Kilometer elektrische Reichweite. Im Interview erläutert Zeekr-Europa-Chef Lothar Schupet, welche Kunden das Modell ansprechen soll und wie die Marke in Europa Vertrauen aufbauen will.

Zeekr 9X zielt auf die europäische Luxusklasse

Mit dem 9X positioniert Zeekr ein besonders großes SUV oberhalb der bisherigen Modellpalette. Das Fahrzeug ist sechssitzig und verbindet einen Plug-in-Hybridantrieb mit hoher Systemleistung. Die elektrische Reichweite beträgt bis zu 179 Kilometer. Damit kann der 9X im Alltag kürzere Strecken elektrisch zurücklegen, während der Verbrennungsmotor bei längeren Fahrten zusätzliche Flexibilität ermöglicht. Welche Batteriekapazität, Ladeleistung oder Ladezeit der 9X besitzt, nennt die Quelle nicht.

Zeekr sieht das Fahrzeug im Wettbewerbsumfeld etablierter Luxusmodelle. Als Vergleichsgrößen werden Range Rover, Mercedes-Maybach und Bentley genannt. Der Anspruch richtet sich damit nicht ausschließlich an Käufer klassischer Oberklasse-SUVs von Audi, BMW oder Mercedes. Das Fahrzeug soll auch Kunden erreichen, die bereits besonders teure und leistungsstarke Fahrzeuge besitzen.

„Der 9X ist eine Präsenz“, sagt Lothar Schupet, Zeekr-Europa-Chef. Gemeint ist der auffällige Auftritt des SUV. Die Gestaltung soll Aufmerksamkeit erzeugen und richtet sich nach Schupets Einschätzung an Kunden, die ihr Fahrzeug bewusst als Ausdruck ihres persönlichen Stils einsetzen. Der Zeekr 9X ist damit nicht als zurückhaltendes Transportmittel positioniert, sondern als sichtbares Luxusprodukt.

| Merkmal | Angabe | |---|---:| | Fahrzeug | Zeekr 9X | | Fahrzeugtyp | SUV | | Sitzplätze | 6 | | Länge | 5,24 Meter | | Antrieb | Plug-in-Hybrid | | Leistung | 660 kW | | Architektur | 900 Volt | | Elektrische Reichweite | bis zu 179 Kilometer |

Zwei Zielgruppen für das große SUV

Laut Schupet richtet sich der Zeekr 9X an zwei unterschiedliche Käufergruppen. Zur ersten Gruppe gehören Kunden, die bereits Fahrzeuge der höchsten Luxus- und Leistungsklasse fahren. Als Beispiel nennt Schupet einen Kunden aus Zürich mit einem Maybach, einer G-Klasse und einem McLaren. Dieser Kunde habe den 9X bestellt, weil er das neueste Produkt und die modernste Technik besitzen wolle.

Für diese Käufer steht der Markenname nach Aussage des Zeekr-Managers nicht mehr allein im Mittelpunkt. Entscheidend sei vielmehr, das aktuellste oder technisch fortschrittlichste Fahrzeug zu fahren. Der auffällige Auftritt kann dabei Teil des Nutzungserlebnisses sein. Ein Fahrer kann mit dem Fahrzeug Aufmerksamkeit erzeugen und anderen erklären, welche Eigenschaften der 9X bietet.

Die zweite Zielgruppe ist preissensibler. Sie kann den großen SUV als Erst- oder Zweitwagen in Betracht ziehen und vergleicht besonders genau, welche Ausstattung und Leistung sie für ihr Geld erhält. Zeekr will hier mit einem aus Sicht des Unternehmens günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Ein konkreter Preis für den 9X wird in der Quelle jedoch nicht genannt. Deshalb lässt sich nicht beurteilen, wie groß der Abstand zu den genannten Wettbewerbern tatsächlich ausfällt.

Für private Käufer ist neben Technik und Ausstattung auch die Frage relevant, wie die Marke langfristig wahrgenommen wird. Schupet beschreibt den Aufbau von Vertrauen als zentrale Aufgabe der vergangenen zwei bis drei Jahre. Kunden müssten davon überzeugt sein, dass Zeekr eine Premiummarke sei und das Produktversprechen dauerhaft einlösen könne.

Garantie und Partner sollen Vertrauen schaffen

Zeekr verweist auf eine Garantie von zehn Jahren oder 200.000 Kilometern Laufleistung. Das Versprechen soll nach Angaben Schupets zeigen, wie überzeugt das Unternehmen von seinen Produkten ist. Zugleich soll es die Sorge verringern, ein Fahrzeug einer noch jungen Marke zu kaufen.

Für Gewerbekunden und Flottenverantwortliche ist eine solche Zusage besonders relevant, weil die Gesamtkosten eines Fahrzeugs nicht allein vom Anschaffungspreis abhängen. Garantiebedingungen können Einfluss auf das Risiko ungeplanter Kosten und auf die Kalkulation der Nutzungsdauer haben. Die Quelle nennt allerdings keine weiteren Details zu Umfang, Ausschlüssen oder Übertragbarkeit der Garantie.

Auch der erwartete Restwert wird im Interview angesprochen. Schupet erklärt, Kunden müssten sich darum weniger Sorgen machen, weil die Fahrzeuge auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt seien. Konkrete Restwertprognosen oder Leasingraten enthält die Quelle nicht. Für eine belastbare Fuhrparkentscheidung müssten diese Daten daher gesondert geprüft werden.

Volvo, eine Konzernschwester innerhalb der Geely-Gruppe, habe beim Vertrauensaufbau nach Schupets Darstellung nur eine geringe Rolle gespielt. Zeekr habe sich weitgehend unabhängig entwickelt. Die Verbindung zu Geely kommuniziere das Unternehmen dennoch, um zu verdeutlichen, dass es nicht als kleines Start-up ohne industrielle Grundlage begonnen habe.

Wichtiger seien verlässliche Partner in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Handel und Logistik gewesen. Für Kunden bedeutet das: Die Wahrnehmung einer neuen Automarke hängt nicht allein von den technischen Daten ab. Finanzierung, Auslieferung, Wartung und Betreuung gehören ebenfalls zum Markenerlebnis.

Deutschland startete mit einem B2B-Schwerpunkt

In Deutschland konzentrierte sich Zeekr zunächst auf Geschäftskunden. Nach Angaben Schupets gab es Rahmenverträge mit großen DAX-Unternehmen und eine hohe Nachfrage von Dienstwagenfahrern. Diese Kundengruppe kauft oder least das Fahrzeug jedoch häufig nicht selbst. Die Entscheidung läuft typischerweise über Fuhrparkverantwortliche oder Leasinggesellschaften.

Zeekr wollte deshalb ein Kundenerlebnis schaffen, das für B2B-Kunden mindestens ebenso gut funktioniert wie bei etablierten Herstellern. Dafür richtete das Unternehmen zunächst zehn Probefahrtstandorte bei Servicebetrieben ein. Dieses Vorgehen sollte Dienstwagenfahrern den Zugang zu den Fahrzeugen ermöglichen und gleichzeitig den Aufbau eines Servicenetzes unterstützen.

Inzwischen verfügt Zeekr in Deutschland laut Interview über rund 100 Servicebetriebe. Für Flottenkunden ist diese Infrastruktur ein wichtiger Prüfpunkt. Ein Elektrofahrzeug oder Plug-in-Hybrid kann im Fuhrpark nur zuverlässig eingesetzt werden, wenn Wartung, Reparatur und Betreuung regional erreichbar sind. Die genannte Zahl beschreibt jedoch nicht automatisch ein vollständiges Verkaufs- oder Werkstattangebot an jedem Standort.

Händlernetz ergänzt den Direktvertrieb

Nach einer ersten Phase mit Schwerpunkt auf Geschäftskunden öffnet Zeekr den Vertrieb stärker für Privatkunden. In Deutschland wurden erste Händlerstandorte eröffnet. Das Netz soll schrittweise wachsen. Private Interessenten sollen dort Fahrzeuge ansehen, sich beraten lassen und eine Probefahrt vereinbaren können.

Zeekr gibt den bisherigen Direktvertrieb dabei nicht vollständig auf. Das Unternehmen kombiniert ihn mit stationären Partnern. Diese Struktur soll zwei Anforderungen zusammenführen: Flottenkunden benötigen effiziente Prozesse und verlässliche Betreuung, während Privatkunden häufig einen physischen Kontaktpunkt für Beratung und Probefahrt erwarten.

Für den Zeekr 9X ist diese Entwicklung besonders relevant. Ein 5,24 Meter langes Luxus-SUV lässt sich zwar digital konfigurieren, viele Kaufinteressenten werden jedoch die Größe, Sitzanordnung, Materialqualität und Bedienung vor Ort beurteilen wollen. Ob das Händlernetz zum Marktstart des 9X bereits flächendeckend verfügbar sein wird, geht aus der Quelle nicht hervor.

Zeekr will als Premiummarke wahrgenommen werden

Schupet kritisiert die verbreitete Einordnung von Zeekr als „noch eine chinesische Marke“. Nach seiner Darstellung verfolgt Zeekr eine eigenständige Positionierung als Premiummarke. Das Unternehmen grenzt sich dabei auch von Volvo ab, obwohl beide Marken zur Geely-Gruppe gehören.

Volvo sei psychografisch eher konservativ positioniert, während Zeekr extrovertiertere Kunden ansprechen wolle. Als Unterschiede nennt Schupet ein sportlicheres Design und eine andere Ausrichtung. Zeekr begrenze seine Fahrzeuge beispielsweise nicht grundsätzlich bei 180 km/h. Konkrete Höchstgeschwindigkeiten des 9X werden im Interview allerdings nicht genannt.

Die Marke argumentiert außerdem mit Materialqualität, Verarbeitung und Finish. Nach Schupets Einschätzung liege Zeekr in diesen Punkten inzwischen häufig über etablierten Premiumherstellern. Diese Aussage ist als Einschätzung des Zeekr-Europa-Chefs einzuordnen und wird in der Quelle nicht durch unabhängige Messungen oder Vergleichstests belegt.

Für Käufer bedeutet die Positionierung, dass mehrere Ebenen getrennt betrachtet werden sollten: technische Daten, Ausstattung, Service, Garantie und Markenvertrauen. Der 9X bietet laut Quelle eine umfangreiche Serienausstattung; einzelne Funktionen, die bei anderen Herstellern aufpreispflichtig seien, gehören bei Zeekr zum Serienumfang. Welche Ausstattungsmerkmale das konkret betrifft, wird nicht genannt.

Erfahrungen aus Schweden und den Niederlanden

Zeekr startete zunächst in Schweden und den Niederlanden. Nach Angaben des Unternehmens wurde der 7X dort vor etwa zweieinhalb Jahren eingeführt und ist seit rund eineinhalb Jahren auf dem Markt. Im Jahr 2025 habe Zeekr mit dem 7X im jeweiligen Segment Audi und Mercedes überholt; BMW habe weiterhin vor der Marke gelegen.

Schupet verweist außerdem auf den 7GT. Das Modell sei erst seit drei Monaten auf dem Markt und verkaufe sich inzwischen besser als der 7X, obwohl das Segment kleiner sei. Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf die von Zeekr beschriebenen Märkte und Zeiträume. Die Quelle nennt keine absoluten Verkaufszahlen oder genaue Zulassungsdaten.

Deutschland bewertet Zeekr als größeren und anspruchsvolleren Markt. Für weiteres Wachstum seien ein dichtes Händlernetz und eine stärkere Marktdurchdringung erforderlich. Das Unternehmen strebt nach eigenen Angaben in allen Märkten schrittweise einen Podiumsplatz im jeweiligen Segment an.

Für den 9X lässt sich daraus vor allem ableiten, dass Zeekr nicht nur ein einzelnes Luxusmodell einführen will. Der 9X soll die Markenposition nach oben erweitern, während Servicebetriebe, Händlerstandorte und Erfahrungen mit bestehenden Modellen die Grundlage für das Vertrauen schaffen sollen. Offen bleiben der konkrete Preis, der genaue Marktstart, die Ladeparameter und die vollständige Serienausstattung. Diese Angaben sind für eine Kauf- oder Flottenentscheidung noch erforderlich.

Zeekr 9X als sechssitziges Plug-in-Hybrid-Luxus-SUV
Zeekr 9X.

Quelle: Auto-Medienportal, Interview mit Lothar Schupet, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/71103 Auto-Medienportal

Zeekr 9X als sechssitziges Plug-in-Hybrid-Luxus-SUV

Zeekr 9X.

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