BMW i3 50 x-Drive als Elektrofahrzeug der Neuen Klasse
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·1 Min. Lesezeit

BMW i3 50 x-Drive startet im Herbst als zweite Neue Klasse

BMW bringt im Herbst den i3 50 x-Drive als zweites Modell der Neuen Klasse. Der Elektro-BMW kostet ab 65.900 Euro und soll bis zu rund 900 Kilometer weit fahren.

Kompori Redaktion

Der **BMW i3 50 x-Drive** kommt im Herbst als zweites Modell der Neuen Klasse auf den Markt. Der Elektro-BMW kostet ab 65.900 Euro; vorab ist eine „First Edition“ für 75.430 Euro bestellbar. BMW nennt eine Reichweite von knapp 760 bis rund 900 Kilometern.

Reichweite und Schnellladen

An einer Schnellladesäule sollen innerhalb von zehn Minuten bis zu 423 Kilometer Reichweite nachgeladen werden können. Die konkrete Batteriekapazität und Ladeleistung nennt die Quelle nicht. Für Flotten und Langstrecken ist damit vor allem die Kombination aus hoher Reichweite und kurzer Ladepause relevant.

Zwei Elektromotoren und 345 kW Leistung

Der BMW i3 50 x-Drive erhält je einen Elektromotor an der Vorder- und Hinterachse. Zusammen erzeugen die Motoren 345 kW (469 PS) und maximal 645 Newtonmeter Drehmoment. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dauert 4,7 Sekunden.

| Merkmal | Angabe | |---|---:| | Marktstart | Herbst | | Einstiegspreis | 65.900 Euro | | Reichweite | knapp 760 bis rund 900 km | | Systemleistung | 345 kW (469 PS) | | Drehmoment | 645 Nm | | 0–100 km/h | 4,7 Sekunden |

Damit sind Preis, Reichweitenkorridor und Antrieb bekannt. Angaben zu Batteriekapazität, Ladeleistung und Verfügbarkeit nach der First Edition bleiben offen.

BMW i3 50 x-Drive als Elektrofahrzeug der Neuen Klasse

Quelle: Auto-Medienportal, „Die zweite Neue Klasse“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70342 Auto-Medienportal

BMW i3 50 x-Drive als Elektrofahrzeug der Neuen Klasse

BMW i3 50 x-Drive als Elektrofahrzeug der Neuen Klasse

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Changan Deepal S05 PHEV als Plug-in-Hybrid-SUV
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·5 Min. Lesezeit

Changan Deepal S05 PHEV: Reichweite, Technik und Preis

Der Changan Deepal S05 PHEV kombiniert einen Elektroantrieb mit einem 1,5-Liter-Benziner. Er bietet über 1.000 Kilometer kombinierte Reichweite, 100 Kilometer elektrische Fahrt und startet zeitweise bei 29.490 Euro.

Kompori Redaktion

Der Changan Deepal S05 PHEV ist ein für Europa entwickeltes Plug-in-Hybrid-SUV. Das 4,60 Meter lange Fahrzeug verbindet einen 172 kW starken Elektromotor mit einem 1,5-Liter-Benzinmotor und soll mit einer Tank- und Batterieladung mehr als 1.000 Kilometer zurücklegen. Rund 100 Kilometer davon sind rein elektrisch möglich. Der Marktstart erfolgt in Deutschland in den Ausstattungen Pro und Max.

Deepal S05 PHEV: Die wichtigsten Daten

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Fahrzeuglänge | 4,60 Meter | | Verbrennungsmotor | 1,5-Liter-Vierzylinder, 63 kW (86 PS) | | Elektromotor | 172 kW (234 PS) | | Systemleistung | 190 kW (258 PS) | | Batterie | 18,4 kWh, Lithium-Eisenphosphat | | Ladeleistung | bis zu 55 kW | | Elektrische Reichweite | rund 100 Kilometer | | Kraftstofftank | 51 Liter | | Kombinierte Reichweite | über 1.000 Kilometer |

Die Angaben machen den Antrieb für unterschiedliche Nutzungsprofile interessant. Im Alltag können kurze Strecken elektrisch zurückgelegt werden, sofern die Batterie regelmäßig geladen wird. Für längere Fahrten dient der Verbrennungsmotor als zusätzliche Energiequelle. Die Quelle nennt allerdings keine WLTP-Reichweite und keine Ladezeit für einen vollständigen Ladevorgang.

Zwei Motoren arbeiten mit 190 kW Systemleistung

Der Elektromotor leistet 172 kW, während der 1,5-Liter-Vierzylinder 63 kW beziehungsweise 86 PS beisteuert. Zusammen ergibt sich eine Systemleistung von 190 kW oder 258 PS. Changan nennt vier Fahrmodi. Beim Wechsel zwischen elektrischem Fahren und Verbrennerbetrieb sollen die Übergänge besonders sanft erfolgen. Auch die Gangwechsel werden als kaum spürbar beschrieben.

Für die Praxis ist diese Abstimmung vor allem dann relevant, wenn sich das Fahrzeug häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und Autobahn bewegt. Die elektrische Unterstützung steht beim Anfahren schnell zur Verfügung. Die Lenkung ist eher komfortabel ausgelegt, arbeitet laut Fahrbericht aber präzise. Das Fahrwerk wird als geschmeidig beschrieben. Geräusche entstehen bei niedrigen Geschwindigkeiten und beim Rückwärtsfahren durch eine akustische Melodie, die Fußgänger auf das Fahrzeug aufmerksam machen soll.

Der kombinierte Hybridnormverbrauch wird mit 2,03 Litern je 100 Kilometer angegeben. Im reinen Verbrennerbetrieb nennt Changan 5,4 Liter je 100 Kilometer. Zusätzlich verweist der Hersteller auf eine Testfahrt von Lissabon nach Barcelona. Dabei legte der Deepal S05 PHEV 1.180 Kilometer ohne Zwischenstopp zurück und erreichte einen Durchschnittsverbrauch von 4,8 Litern. Diese Testfahrt ist nicht mit einer standardisierten Verbrauchsmessung gleichzusetzen.

Batterie lädt mit bis zu 55 kW

Die Lithium-Eisenphosphat-Batterie speichert 18,4 kWh. Sie kann mit bis zu 55 kW geladen werden. Im Idealfall steigt der Ladezustand innerhalb von 15 Minuten von 30 auf 80 Prozent. Lithium-Eisenphosphat, kurz LFP, bezeichnet eine Zellchemie, die unter anderem bei Elektrofahrzeugen eingesetzt wird. Vehicle-to-Load ist ebenfalls möglich. Damit kann das Fahrzeug externe elektrische Geräte mit Energie aus der Traktionsbatterie versorgen.

Die elektrische Reichweite von rund 100 Kilometern ist besonders für planbare Pendelstrecken und lokale Gewerbefahrten relevant. Voraussetzung ist, dass am Stellplatz oder am Ziel regelmäßig eine Lademöglichkeit vorhanden ist. Für Flottenbetreiber zählt deshalb nicht nur die Batteriekapazität, sondern auch die Frage, ob Ladepunkte an Betriebsstandorten passend genutzt werden können. Angaben zu Wechselstrom-Ladeleistung, Ladeanschluss oder einer vollständigen Ladezeit enthält die Quelle nicht.

Innenraum mit zentralem 15,4-Zoll-Bildschirm

Im Innenraum verzichtet der Deepal S05 auf klassische Instrumente hinter dem Lenkrad. Die wichtigsten Fahrinformationen werden am oberen Rand des zentralen Bildschirms angezeigt. Dazu gehören Geschwindigkeit, verbleibende Reichweite und der Ladezustand der Batterie. Hauptbedieneinheit ist ein 15,4 Zoll großer Touchscreen. Beim Losfahren dreht er sich automatisch um 15 Grad zum Fahrer. Eine Drehung zur anderen Seite ist ebenfalls möglich.

Die Basisausstattung Pro bleibt bei dieser Anzeige. Der S05 Max ergänzt sie um ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Navigation. Bei dieser Darstellung werden Navigationshinweise in das Sichtfeld des Fahrers projiziert. Am Lenkrad befinden sich vier Tasten und zwei kugelförmige Drehsteller. Der Beifahrersitz verfügt in der höheren Ausstattung über eine automatische Easy-Entry-Funktion. Dabei wird der Zugang zum Fond erleichtert.

Der Fahrbericht beschreibt die verwendeten Materialien als hochwertig. Harter Kunststoff sei weder beim ersten noch beim zweiten Blick im Innenraum auffällig. Die Sitze bestehen aus veganem Leder und bieten festen Halt.

Preise und Ausstattungen in Deutschland

Bis Ende August gilt ein Einführungsrabatt von 6.500 Euro. Dadurch kostet der Deepal S05 PHEV Pro 29.490 Euro, eine mögliche staatliche Förderung ist darin nicht berücksichtigt. Der Max kostet während dieser Aktion 3.000 Euro mehr. Schnellentschlossene können bei dieser Variante kostenlos von 18- auf 20-Zoll-Räder wechseln.

Ab September ist der S05 PHEV Pro für 35.990 Euro bestellbar. Der S05 PHEV Max kostet dann 38.990 Euro. Beide Varianten liegen damit jeweils 3.000 Euro unter dem Preis des reinen Elektromodells. Zur Verfügbarkeit einzelner Fahrzeuge, zu Lieferzeiten und zu weiteren Ausstattungsdetails nennt die Quelle keine Angaben.

| Variante | Preis bis Ende August | Preis ab September | |---|---:|---:| | S05 PHEV Pro | 29.490 Euro | 35.990 Euro | | S05 PHEV Max | 32.490 Euro | 38.990 Euro |

Changan baut sein Europa-Geschäft aus

Changan ist in Deutschland bislang wenig bekannt. In den ersten fünf Monaten des Jahres wurden laut Quelle nur 37 Neuzulassungen für die Modelle Deepal S07 und S05 BEV registriert. Der Konzern hat nach eigenen Angaben im vergangenen Dezember mehr als 30 Millionen Fahrzeuge gebaut und ist auf dem chinesischen Heimatmarkt die Nummer fünf. Der Fahrzeugbau begann 1958 mit dem Jeep Changjiang Typ 46; die Massenproduktion startete 1984 mit einem Minivan.

Changan betreibt seit 2003 ein europäisches Designzentrum in Turin. 2010 folgte ein Entwicklungszentrum in England, 2017 ein Global Design Center in München. In München befindet sich inzwischen auch die Europazentrale. In Deutschland verfügt Changan derzeit über acht Standorte. In Italien, Spanien und Großbritannien ist das Händlernetz bereits stärker gewachsen.

Für 17 europäische Märkte nennt Changan insgesamt etwa 320 Händler und vier zentrale Ersatzteillager. Europachef Ethan Yin fasst die Priorität des Unternehmens mit den Worten zusammen: „No spares, no sales.“ Der Aufbau eines verlässlichen Händler- und Servicenetzes soll Vorrang vor einem schnellen Ausbau haben.

Der Deepal S05 PHEV wurde exklusiv für Europa als Plug-in-Hybrid entwickelt. Für das Design ist Klaus Zyciora verantwortlich, der frühere Chefdesigner des Volkswagen-Konzerns. Im Herbst will Changan außerdem einen Plug-in-Hybrid-Kleinwagen der Marke Nevo vorstellen. Der S05 PHEV ergänzt damit die bisherigen Modelle S05 EV und S07.

Changan Deepal S05 PHEV als Plug-in-Hybrid-SUV

Quelle: Auto-Medienportal, Fahrbericht Changan Deepal S05 PHEV, Artikel 70346. Auto-Medienportal

Changan Deepal S05 PHEV als Plug-in-Hybrid-SUV

Changan Deepal S05 PHEV als Plug-in-Hybrid-SUV

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Kia EV2 Black-Line als neues Topmodell des Elektroautos
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·1 Min. Lesezeit

Kia EV2 Black-Line: Topmodell mit 418 km Reichweite

Kia ergänzt den Elektro-Einstiegsstromer EV2 um die Topversion Black-Line. Sie bietet eine 61-kWh-Batterie, bis zu 418 Kilometer Reichweite und kostet ab 40.890 Euro.

Kompori Redaktion

Kia EV2 Black-Line kommt mit größerer Batterie

Kia erweitert den EV2 um die neue Topversion **Kia EV2 Black-Line**. Das Elektroauto verfügt serienmäßig über die größere 61-kWh-Batterie und erreicht damit laut Quelle bis zu 418 Kilometer mit einer Akkuladung. Der Preis beginnt bei 40.890 Euro.

Schwarze Designelemente und sieben Außenfarben

Die Black-Line-Ausführung unterscheidet sich optisch durch exklusiv gestaltete schwarze Elemente an der Karosserie. Auch der Innenraum ist schwarz gehalten. Zur Ausstattung gehören Ledernachbildung und zahlreiche Komfortmerkmale. Für die Außenlackierung stehen sieben Farben zur Auswahl; diese lassen sich mit einem schwarzen Dach oder anderen schwarzen Gestaltungselementen kombinieren.

Für private Käufer und gewerbliche Nutzer sind vor allem die Kombination aus Batteriekapazität, Reichweite und Einstiegspreis relevant. Die 61-kWh-Batterie bezeichnet die gespeicherte Energiemenge des Akkus. Die tatsächliche Reichweite kann im Alltag unter anderem von Geschwindigkeit, Temperatur und Beladung abhängen. Zu Ladeleistung, Ladezeit, Motorleistung und Nutzlast macht die Quelle keine Angaben.

| Merkmal | Kia EV2 Black-Line | |---|---| | Batterie | 61 kWh | | Reichweite | bis zu 418 km | | Preis | ab 40.890 Euro | | Außenfarben | sieben |

Kia EV2 Black-Line als neues Topmodell des Elektroautos
Kia EV2 Black-Line als neues Topmodell des Elektroautos

Quelle: Auto-Medienportal, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70352 Auto-Medienportal

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Mercedes-Benz VLE als elektrischer Van mit großzügigem Innenraum
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·4 Min. Lesezeit

Mercedes-Benz VLE: Elektrovan mit bis zu 700 km Reichweite

Mercedes-Benz positioniert den neuen VLE als luxuriösen Elektrovan mit bis zu acht Sitzplätzen, 700 Kilometer WLTP-Reichweite und bis zu 4.078 Litern Gepäckraum.

Kompori Redaktion

Der Mercedes-Benz VLE ist ein neuer Elektrovan für bis zu acht Personen. Das Fahrzeug soll Komfort auf Limousinen-Niveau mit hoher Variabilität verbinden und eine WLTP-Reichweite von 700 Kilometern erreichen. Mercedes-Benz bringt den VLE zunächst ausschließlich elektrisch auf den Markt. Die Elektroversion kostet mindestens 64.808 Euro; zum Marktstart dürften wegen verpflichtender Optionen jedoch kaum Fahrzeuge unter 80.000 Euro erhältlich sein.

Mercedes-Benz VLE bietet bis zu 4.078 Liter Gepäckraum

Der VLE führt die Entwicklung fort, die bei Mercedes-Benz von den Transportern DKW Schnellaster, DKW F 1000 und MB 100 über V-Klasse und Vito zu einer stärker auf Komfort ausgerichteten Van-Generation führte. Das Fahrzeug richtet sich damit nicht nur an Familien und Freizeitnutzer. Auch Hotel- und Kongress-Shuttles sowie gewerbliche Personenbeförderer gehören zu den möglichen Einsatzbereichen.

Bis zu acht Sitzplätze sind vorgesehen. Je nach Bestuhlung fasst der Gepäckraum bis zu 4.078 Liter. Eine ab dem kommenden Jahr verfügbare Langversion soll das Volumen auf 4.300 Liter steigern. Der Luftwiderstandsbeiwert liegt bei 0,25. Ein niedriger cw-Wert kann den Energiebedarf bei höherem Tempo reduzieren; tatsächlich hängt der Verbrauch aber auch von Geschwindigkeit, Beladung, Temperatur und Fahrweise ab.

| Merkmal | Angabe | |---|---| | Antrieb | Elektroantrieb | | Sitzplätze | bis zu 8 | | WLTP-Reichweite | 700 km | | Höchstgeschwindigkeit | 180 km/h | | Gepäckraum | bis zu 4.078 Liter | | Langversion | 4.300 Liter ab nächstem Jahr | | Einstiegspreis | 64.808 Euro | | Karosserieanteil Aluminium | 50 Prozent |

Welche Technik und Ausstattung bietet der Elektrovan?

Der prominent gestaltete Kühlergrill ist mit einem Zentralstern oder in zwei Varianten mit Haubenstern erhältlich. Der Haubenstern erscheint damit erstmals bei einem Van der Marke. Zu den Komfortmerkmalen zählen vollversenkbare Scheiben in den Schiebetüren, verschiedene Mehrzonen-Klimaanlagen sowie Bildschirme für Informationen und Unterhaltung im vorderen und hinteren Bereich.

In der Ausstattung Exclusive mit Premium-Plus-Paket ist der Fond besonders hochwertig ausgelegt. Dazu gehören Ledersitze, ein 750-Watt-Soundsystem von Burmester mit 22 Lautsprechern und ein großer Bildschirm mit Splitscreen-Funktion. Die Passagiererkennung erfolgt über das Gurtschloss. Zwei Personen können dadurch unterschiedliche Inhalte ansehen und jeweils eigene Bluetooth-Kopfhörer verwenden. Auch Videokonferenzen sollen im Fond möglich sein.

Die Sitzkonfiguration beeinflusst die Alltagstauglichkeit deutlich. Die Basissitze wiegen jeweils 27 Kilogramm, lassen sich herausheben und auf Rollen verschieben. Diese Funktion ist vor allem für Familien und Freizeitnutzung relevant. Andere Sitzvarianten wiegen bis zu 60 Kilogramm pro Sitz, sind nicht rollbar und müssen mit Schraubenziehern ausgebaut werden. Die Quelle nennt keine konkreten Innenraumabmessungen.

Reichweite und Fahrleistungen des Mercedes-Benz VLE

Mercedes-Benz gibt eine WLTP-Reichweite von 700 Kilometern an. WLTP ist ein standardisiertes Messverfahren; im realen Betrieb kann die Reichweite abhängig von Bedingungen und Nutzung abweichen. Der Energieverbrauch lag bei den beschriebenen Fahrten bei normaler Fahrt bei rund 17 bis 18 kWh/100 km. Bei besonders sparsamer Fahrweise wurden 13,5 kWh/100 km erreicht, bei engagierter Fahrweise bis zu 22 kWh/100 km.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 180 km/h. Erprobt wurden der VLE 300 mit 203 kW (176 PS) und Frontantrieb sowie der VLE 400 4Matic mit 310 kW (421 PS) und Allradantrieb. Die Bezeichnungen stehen damit für unterschiedliche Leistungs- und Antriebskonzepte. Angaben zur Batteriekapazität, Ladeleistung und Ladezeit enthält die Quelle nicht. Für Flottenbetreiber fehlen daher wichtige Informationen zur konkreten Ladeplanung und Einsatzreichweite im täglichen Betrieb.

Komfort und Fahrwerk im Praxiseinsatz

Der VLE fährt laut Fahrbericht komfortabel und vermittelt ein limousinenähnliches Gefühl. Wegen des hohen Aufbaus und der großen Abmessungen bleiben die Eigenschaften eines Vans jedoch spürbar. Das derzeit obligatorische Luftfahrwerk ist komfortorientiert abgestimmt. Im Sport-Modus sind zügigere Kurvenfahrten möglich, während die Comfort-Einstellung auf möglichst entspanntes Fahren ausgelegt ist.

Eine mitlenkende Hinterachse verbessert die Wendigkeit. Kurze Bodenwellen können wegen des langen Radstands dennoch auffallen. Der Allradantrieb und die zusätzliche Leistung der 400er-Version werden im Fahrbericht nicht als zwingend erforderlich beschrieben. Später sollen einzelne Optionen abwählbar sein, um den Preis zu senken.

Bei den Rädern stehen 22-Zoll-Räder mit 40er-Querschnitt und leichtere 20-Zoll-Räder mit 50er-Querschnitt zur Verfügung. Das 20-Zoll-Rad wiegt pro Rad etwa vier Kilogramm weniger und wird als komfortabler beschrieben. Trotz eines Aluminiumanteils von 50 Prozent kann ein voll beladener VLE 3,5 Tonnen oder je nach Variante mehr wiegen. Das ist für Nutzer relevant, die Gewichtsgrenzen, Führerscheinanforderungen oder Nutzlast im gewerblichen Einsatz berücksichtigen müssen.

Was ist zum Marktstart bekannt?

Der VLE startet elektrisch. Einen konkreten Termin für den Marktstart nennt die Quelle nicht. Ebenso fehlen Angaben zur Batteriekapazität, zum Ladeverhalten, zur Nutzlast und zu verfügbaren Varianten außerhalb der genannten Modelle. Zusätzlich zum höher positionierten VLE soll künftig ein noch luxuriöserer VLS angeboten werden. Später sind außerdem Versionen mit klassischem Verbrennungsmotor angekündigt.

Für Käufer und Flottenverantwortliche sind deshalb zunächst vor allem Sitzkonzept, Gepäckvolumen, Reichweite und Fahrzeuggewicht einzuordnen. Für eine vollständige Wirtschaftlichkeitsrechnung fehlen noch Lade- und Batteriedaten sowie eine belastbare Ausstattungsliste. Der genannte Einstiegspreis von 64.808 Euro ist daher nicht automatisch der realistische Preis eines zum Marktstart verfügbaren Fahrzeugs.

Mercedes-Benz VLE als elektrischer Van mit großzügigem Innenraum

Quelle: Auto-Medienportal, Artikel „Mercedes-Benz VLE: Der elektrische Stern unter den Vans“, https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/70360 (Abrufdatum nicht angegeben). Auto-Medienportal

Mercedes-Benz VLE als elektrischer Van mit großzügigem Innenraum

Mercedes-Benz VLE als elektrischer Van mit großzügigem Innenraum

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Elektroauto mit Anzeige zur Reichweite und WLTP-Wert
ElektromobilitätMit KI überarbeitet14. September 2026·2 Min. Lesezeit

E-Auto: Rückgaberecht bei deutlich zu geringer Reichweite

Das Landgericht Wuppertal sieht eine Abweichung von mehr als zehn Prozent zur WLTP-Reichweite als möglichen erheblichen Sachmangel. Ein Rücktritt bleibt jedoch vom Einzelfall abhängig.

Kompori Redaktion

Das Landgericht Wuppertal hat entschieden: Käufer eines Elektroautos können vom Kaufvertrag zurücktreten, wenn die tatsächliche Reichweite erheblich unter der angegebenen WLTP-Reichweite liegt. Im verhandelten Fall betrug die Abweichung rund 18 Prozent. Das Urteil unter dem Aktenzeichen 10 O 282/23 ist für E-Auto-Käufer relevant, begründet aber keinen automatischen Anspruch für alle Fahrzeuge.

Abweichung von mehr als zehn Prozent kann Mangel sein

Nach Auffassung des Gerichts kann eine Differenz von mehr als zehn Prozent einen erheblichen Sachmangel darstellen. Damit überträgt das Landgericht Wuppertal Grundsätze aus der Rechtsprechung zu Kraftstoffverbrauch und Leistungsangaben bei Verbrennerfahrzeugen ausdrücklich auf Reichweitenangaben von Elektroautos.

Der Käufer durfte das Fahrzeug zurückgeben. Er erhielt den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung zurück; zusätzlich sprach das Gericht Zinsansprüche zu.

| Punkt | Angabe aus dem Urteil | |---|---| | Gericht | Landgericht Wuppertal | | Aktenzeichen | 10 O 282/23 | | Abweichung im konkreten Fall | rund 18 Prozent | | genannte Schwelle | mehr als 10 Prozent | | Folge | Rückgabe gegen Kaufpreiserstattung abzüglich Nutzungsentschädigung |

Was Käufer für einen Anspruch nachweisen müssen

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) betont, dass die Entscheidung keine pauschale Rückabwicklung ermöglicht. Erforderlich ist der Nachweis einer erheblichen und dauerhaften Abweichung. Dafür kann ein unabhängiges Sachverständigengutachten notwendig sein. Es muss die Reichweite unter nachvollziehbaren Bedingungen ermitteln und mögliche Ursachen, etwa eine übermäßige Batteriealterung, dokumentieren.

Für private Käufer und Flottenverantwortliche ist deshalb entscheidend, Messbedingungen sauber festzuhalten. Temperatur, Fahrweise und Topografie beeinflussen die Reichweite. Auch Heizung, Klimaanlage und weitere Nebenverbraucher erhöhen den Energiebedarf. Bei schneller Autobahnfahrt kann der Verbrauch laut vom AvD angeführten Tests der Website Inside EVs bis zu einem Drittel über dem kombinierten WLTP-Wert liegen.

WLTP-Wert ist kein garantierter Alltagswert

Das WLTP-Verfahren ist ein standardisierter Vergleichstest. Der Wert ermöglicht den Vergleich verschiedener Fahrzeuge, stellt jedoch keine Zusage für jede Alltagssituation dar. AvD-Präsident Lutz Leif Linden erklärte: „Das Urteil des Landgerichts Wuppertal stärkt die Rechte von Verbrauchern und sorgt für mehr Transparenz bei den Leistungsangaben von Elektrofahrzeugen.“ Zugleich müsse geprüft werden, ob ein technischer Mangel oder normale Betriebsbedingungen vorliegen.

Quelle: Auto-Medienportal, „Urteil: Rückgaberecht bei zu hohem Stromverbrauch des E-Autos“, Aktenzeichen 10 O 282/23. Auto-Medienportal

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