
BMW 7er Facelift: i7 schafft über 720 Kilometer
BMW überarbeitet den 7er umfassend. Das Facelift kommt im Juli 2026, bringt dem i7 eine 112,5-kWh-Batterie, über 720 Kilometer WLTP-Reichweite und ein neues Bedienkonzept.
Kompori Redaktion
Das BMW 7er Facelift kommt im Juli 2026. Die überarbeitete Luxuslimousine erhält ein neues Design, das aus der „Neuen Klasse“ bekannte Panoramic iDrive, zusätzliche Bildschirme und modernisierte Antriebe. Im Mittelpunkt steht der BMW i7 50 xDrive: Mit einer nutzbaren Batteriekapazität von 112,5 kWh soll er mehr als 720 Kilometer nach WLTP erreichen. Die Weltpremiere findet im April 2026 auf der Beijing Auto Show statt.
BMW 7er Facelift mit neuem Frontdesign
Der BMW 7er (G70) bekommt eine stärker reduzierte, monolithisch wirkende Gestaltung. Klare Flächen sollen die Seitenansicht prägen. An der Front kombiniert BMW die beleuchtete Niere „Iconic Glow“ mit horizontaler Grafik und besonders schmalen Kristall-Scheinwerfern. Eine neue Lackierung namens „BMW Individual Dual-Finish“ verbindet laut Quelle unterschiedliche Oberflächen und soll Hightech mit handwerklicher Ausführung verbinden.
Zum werksseitig verfügbaren Räderangebot gehören erstmals Leichtmetallräder mit bis zu 22 Zoll. Für den i7 nennt BMW außerdem einen höheren Anteil an Recyclingmaterial: Die Aluminiumfelgen des überarbeiteten Elektrofahrzeugs bestehen zu 70 Prozent aus Sekundär-Aluminium. Im Werk Dingolfing nutzt BMW bei der Produktion verstärkt erneuerbare Energie aus einer großen Photovoltaikanlage.
i7: 112,5 kWh und 250 kW Ladeleistung
Die technische Spitze der Modellpflege bildet der BMW i7. Rundzellen der sechsten Generation, kurz Gen6, arbeiten in einer weiterentwickelten eDrive-Architektur. Der nutzbare Energiegehalt der Hochvoltbatterie steigt auf 112,5 kWh. Beim i7 50 xDrive ermöglicht das laut Quelle eine WLTP-Reichweite von über 720 Kilometern.
Auch die Schnellladung wird leistungsfähiger. Mit bis zu 250 kW soll der Ladezustand an einer Schnellladestation in 28 Minuten von zehn auf 80 Prozent steigen. Für Flotten- und Dienstwagennutzer sind damit vor allem die genannten Reichweiten- und Ladeangaben relevant. Die Quelle macht jedoch keine Angaben zu Preis, Leergewicht oder konkreten Ladebedingungen, unter denen der Bestwert erreicht wird.
| Merkmal | BMW i7 50 xDrive | |---|---| | Nutzbarer Energiegehalt | 112,5 kWh | | WLTP-Reichweite | über 720 km | | Maximale Ladeleistung | 250 kW | | Ladezeit von 10 auf 80 Prozent | 28 Minuten |
Verbrenner und Plug-in-Hybride werden erweitert
BMW entwickelt auch die Verbrennerbaureihe weiter. Der Diesel im 740d xDrive leistet künftig 230 kW beziehungsweise 313 PS. In Deutschland startet außerdem der 740 xDrive mit Reihensechszylinder und 48-Volt-Mild-Hybrid-Technik. Ein Mild-Hybrid unterstützt den Verbrennungsmotor mit einem elektrischen System, ohne das Fahrzeug zu einem reinen Elektroauto zu machen.
Die Plug-in-Hybride 750e xDrive und M760e xDrive erhalten ebenfalls mehr Leistung. BMW nennt dafür 489 PS beziehungsweise 612 PS. Im Folgejahr soll ein V8-Modell die M-Performance-Reihe ergänzen. Ein genauer Termin für diese Variante steht in der Quelle nicht.
Neues Cockpit und Assistenzsysteme
Mit BMW Panoramic iDrive und Operating System X übernimmt der 7er Technologien, die zunächst für die „Neue Klasse“ vorgesehen waren. Die BMW Panoramic Vision projiziert fahrrelevante Informationen über die gesamte Breite der Windschutzscheibe. Ein 3D-Head-Up-Display ergänzt diese Darstellung.
Serienmäßig kommt ein 14,6 Zoll großer BMW Passenger Screen mit Full-HD-Auflösung hinzu. Der Beifahrer kann während der Fahrt Streaming und Gaming nutzen. Eine Sichtschutzfunktion dunkelt den Bildschirm automatisch ab, wenn der Fahrer seinen Blick darauf richtet. Im Fond wächst der BMW Theatre Screen auf 31,3 Zoll und bietet 8K-Auflösung. Ein Bowers-&-Wilkins-System mit bis zu 36 Lautsprechern ergänzt das Unterhaltungsangebot.
Marktstart und automatisiertes Fahren
Der BMW Symbiotic Drive soll Fahrer und Assistenzsystem enger verbinden. Eingriffe bleiben möglich, ohne das System zu deaktivieren. Der optionale Autobahnassistent erlaubt freihändiges Fahren mit automatisiertem Spurwechsel per Blickbestätigung bis 130 km/h. Der neue City-Assistent unterstützt unter anderem in Kreisverkehren und beim Einfädeln an Ampelkreuzungen.
Der serienmäßige Parkassistent erkennt Parkplätze mithilfe künstlicher Intelligenz und plant die erforderlichen Manöver. Die Weltpremiere erfolgt im April 2026 in Peking. Die Produktion des Facelifts beginnt im Juli 2026 im BMW-Werk Dingolfing. Preise und Bestelltermine nennt die Quelle nicht.

Quelle: Auto-Medienportal, „Facelift BMW 7er: Luxus trifft auf ‚Neue Klasse‘“, Artikel 69926. Auto-Medienportal

Überarbeiteter BMW 7er und BMW i7 mit neuem Frontdesign
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